| Da ist das neue Rekordhoch |
| Auch nach der feiertagsbedingten Unterbrechung konnte der DAX® gestern seinen jüngsten
Gipfelsturm nahtlos fortsetzen. Lohn der Mühen ist ein neues Rekordhoch – und zwar
sowohl intraday als auch auf Schlusskursbasis (12.976 bzw. 12.971 Punkte). Wenngleich
es unter dem Strich nur für eine Kerze mit kleinem Kerzenkörper gereicht hat, so sorgt
diese Entwicklung doch für eines der besten Signale der technischen Analyse. Die Anfang
September nach Norden verlassene Flaggenkonsolidierung sorgt also weiterhin für Rückenwind.
Im „uncharted territory“ lässt sich jenseits der psychologischen Marke von 13.000
Punkten aus der 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von Juni bis Ende August
das nächste Anlaufziel bei 13.365 Punkten ableiten. Unter die Arme greift den deutschen
„blue chips“ dabei weiterhin die US-Standardaktienindizes. Schließlich eilte der S&P
500® gestern zum vierten Rekordstand in Serie (2.541 Punkte). Vor zu viel Euphorie
beim DAX® warnt allerdings der gestrige „hanging man“. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs
deshalb gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollten die deutschen Standardwerte in
Zukunft nicht mehr unter die Aufwärtskurslücke vom Wochenbeginn (untere Gapkante bei
12.829 Punkten) zurückfallen. |
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DAX® (Daily) |
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| Flagge als Turbo? |
| Im Anschluss an den letztlich erfolgreichen Test des Aufwärtstrends seit Oktober 2015
(akt. bei 129,50 EUR) konnte die VW-Aktie jüngst sogar die 200-Tages-Linie (akt. bei
138,02 EUR) zurückerobern. Damit rückt nun der Anfang des Jahres etablierte Korrekturtrend
(akt. bei 141,06 EUR) in den Fokus. Gelingt der Sprung über die angeführte Hürde,
wäre die gesamte Verschnaufpause der letzten neun Monate per Saldo als trendbestätigende
Flagge zu interpretieren (siehe Chart). Konstruktiv stimmt derzeit darüber hinaus
der Blick auf den „HSBC Trendkompass“. Die dort vorgenommene objektive Auswertung
anhand der Relativen Stärke (Levy) sowie anhand des Momentums der letzten vier Wochen
signalisiert inzwischen wieder eine idealtypische Haussephase. Das Julihoch (145,90
EUR) dürfte im Erfolgsfall nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zum bisherigen Jahreshoch
vom Januar (156,55 EUR) darstellen. Das zuletzt genannte Level markiert dann auch
den Auftakt zu der verbliebenen „Diesel-Kurslücke“ vom September 2015 (obere Gapkante
bei 161,65 EUR). Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich die o. g. Glättungslinie
an, womit im Ausbruchsfall gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleistet
ist. |
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Volkswagen (Daily) |
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| Taktgeber 200-Tages-Linie |
| Der zuletzt beschriebene kleine Doppelboden hat seine Wirkung auf die Siemens-Aktie
nicht verfehlt (siehe „Daily Trading“ vom 12. September). Inzwischen gelang dem Papier
sowohl der Bruch des seit Mai bestehenden Korrekturtrends (akt. bei 117,52 EUR) als
auch die Rückkehr in den längerfristigen Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei
119,24 EUR). Was aus charttechnischer Sicht derzeit noch fehlt, ist eine Rückeroberung
der 200-Tages-Linie (akt. bei 120,92 EUR). Mit anderen Worten: Ein Spurt über die
langfristige Glättung dürfte für weiteres Aufwärtsmomentum sorgen, welches die Hochpunkte
bei rund 130 EUR wieder ins Blickfeld rückt. Von diesem Level aus ist es dann nicht
viel mehr als ein Wimpernschlag bis zum bisherigen Allzeithoch von Anfang Mai bei
133,50 EUR. Rückenwind kommt dabei von Seiten der quantitativen Indikatoren. Besonders
hervorheben möchten wir das frische Einstiegssignal seitens des trendfolgenden MACD.
Unter Risikogesichtspunkten sollte in Zukunft die Minikurslücke vom Monatsultimo (untere
Gapkante bei 119,20 EUR) nicht mehr geschlossen werden, denn dieses Szenario wäre
gleichbedeutend mit einem erneuten Rebreak des o. g. Haussetrends. |
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Siemens (Daily) |
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