DAX® (Daily) - Nagelprobe für die Erholung
Nagelprobe für die Erholung
„Erholung stockt“ titelten wir gestern. Unserer Überschrift trägt der DAX® mit einem „inside day“ Rechnung. D. h. die gestrige Schwankungsbreite fiel mit knapp 60 Punkten nicht nur unterdurchschnittlich aus, sondern verblieb zudem innerhalb des Pendants des Vortages. Der beschriebene „Innenstab“ unterstreicht die Bedeutung der letzten Verlaufshochs bei 12.433/39 Punkten. Ein Sprung über diese Zone würde auf Stundenbasis eine kleine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation komplettieren, deren kalkulatorisches Anschlusspotential auf gut 300 Punkte taxieren ließe. Gelingt dem Aktienbarometer eine erfolgreiche Weichenstellung, dürfte unser erstes Erholungsziel in Form der Kombination aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.533 Punkten) bzw. des Tiefs vom 31. Mai (12.548 Punkte) lediglich eine Zwischenetappe darstellen. Perspektivisch rückt dann sogar wieder der längerfristige gleitende Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 12.707 Punkten) ins Blickfeld. In der saisonal herausfordernden Phase von Ende August bis Ende September sollten Investoren aber auch der extrem wichtigen Bastion aus den letzten beiden Verlaufstiefs (12.121/12.104 Punkte) und der verbliebenen Kurslücke von Anfang April (untere Gapkante bei 12.011 Punkten) Beachtung schenken.
DAX® (Daily)

Diese Hürde macht den Unterschied
Seit knapp einem Jahr befindet sich die SGL-Aktie im Korrekturmodus. Dennoch gewinnt das Szenario einer langfristigen Bodenbildung – definiert durch die Tiefpunkte bei 10,87/7,82/8,94 EUR – an Konturen (siehe Chart). Um dieser Einschätzung Nachdruck zu verleihen, bedarf es allerdings noch eines ganz entscheidenden Befreiungsschlages: Als solchen definieren wir einen Spurt über das Widerstandsbündel aus dem fast 1-jährigen Abwärtstrend (akt. bei 11,92 EUR) sowie den verschiedenen horizontalen Hürden bei rund 12 EUR. Gelingt der Ausbruch, wären nicht nur die Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 11,12/11,26 EUR) nachhaltig zurückerobert, sondern die Korrektur des letzten Jahres könnte dann als klassische Flagge interpretiert werden. Im Erfolgsfall rücken die zyklischen Hochs bei rund 15 EUR wieder auf die Agenda – das langfristig entscheidende Level, dessen Überwinden die oben diskutierte große Bodenbildung abschließen würde. Im Ausbruchsfall sind die beiden o. g. gleitende Durchschnitt als Absicherung prädestiniert, wodurch gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleistet ist.
SGL Carbon (Weekly)

Von einem Hoch zum nächsten
Zuletzt hatten wir an dieser Stelle den Dow Jones Transportation unter die Lupe genommen. Mit der Union Pacific-Aktie wollen wir heute nachlegen und einen Vertreter aus diesem Sektor auf den Prüfstand stellen. In den letzten vier Monaten gelang dem Papier jeweils ein neues Allzeithoch, so dass der aktuelle Rekordstand auf 151,97 USD ausgebaut werden konnte. Zu dem konstruktiven Sektorchartbild kommt also ein Einzeltitel, der den Aufwärtstrend seit Anfang 2016 zuletzt immer wieder bestätigt hat. Diese Einschätzung wird durch die objektive Auswertung im Rahmen des „HSBC Trendkompass“ unterstrichen. Schließlich signalisiert das Momentum (4 Wochen) sowie die Relative Stärke (Levy) sowohl einen kurz- als auch langfristigen Haussetrend. Im charttechnischen Niemandsland steckt die 161,8%-Fibonacci-Projektion der 2015er-Korrektur das nächste Anlaufziel ab (160,03 USD), ehe die Parallele zum o. g. Aufwärtstrend (akt. bei 170,73 USD) ins Blickfeld rückt. Auf der Unterseite definiert das alte Allzeithoch vom Januar (143,05 USD) eine erste Haltemarke. Aber erst ein Bruch des o. g. zweieinhalbjährigen Haussetrends (akt. bei 132,34 USD) würde der Union Pacific-Aktie einen echten charttechnischen Nackenschlag versetzen.
Union Pacific Corp. (Weekly)

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„Erholung stockt“ titelten wir gestern. Unserer Überschrift trägt der DAX® mit einem „inside day“ Rechnung. D. h. die gestrige Schwankungsbreite fiel mit knapp 60 Punkten nicht nur unterdurchschnittlich aus, sondern verblieb zudem innerhalb des Pendants des Vortages. Der beschriebene „Innenstab“ unterstreicht die Bedeutung der letzten Verlaufshochs bei 12.433/39 Punkten. Ein Sprung über diese Zone würde auf Stundenbasis eine kleine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation komplettieren, deren kalkulatorisches Anschlusspotential auf gut 300 Punkte taxieren ließe. Gelingt dem Aktienbarometer eine erfolgreiche Weichenstellung, dürfte unser erstes Erholungsziel in Form der Kombination aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.533 Punkten) bzw. des Tiefs vom 31. Mai (12.548 Punkte) lediglich eine Zwischenetappe darstellen. Perspektivisch rückt dann sogar wieder der längerfristige gleitende Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 12.707 Punkten) ins Blickfeld. In der saisonal herausfordernden Phase von Ende August bis Ende September sollten Investoren aber auch der extrem wichtigen Bastion aus den letzten beiden Verlaufstiefs (12.121/12.104 Punkte) und der verbliebenen Kurslücke von Anfang April (untere Gapkante bei 12.011 Punkten) Beachtung schenken.
Diese Hürde macht den Unterschied
Seit knapp einem Jahr befindet sich die SGL-Aktie im Korrekturmodus. Dennoch gewinnt das Szenario einer langfristigen Bodenbildung – definiert durch die Tiefpunkte bei 10,87/7,82/8,94 EUR – an Konturen (siehe Chart). Um dieser Einschätzung Nachdruck zu verleihen, bedarf es allerdings noch eines ganz entscheidenden Befreiungsschlages: Als solchen definieren wir einen Spurt über das Widerstandsbündel aus dem fast 1-jährigen Abwärtstrend (akt. bei 11,92 EUR) sowie den verschiedenen horizontalen Hürden bei rund 12 EUR. Gelingt der Ausbruch, wären nicht nur die Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 11,12/11,26 EUR) nachhaltig zurückerobert, sondern die Korrektur des letzten Jahres könnte dann als klassische Flagge interpretiert werden. Im Erfolgsfall rücken die zyklischen Hochs bei rund 15 EUR wieder auf die Agenda – das langfristig entscheidende Level, dessen Überwinden die oben diskutierte große Bodenbildung abschließen würde. Im Ausbruchsfall sind die beiden o. g. gleitende Durchschnitt als Absicherung prädestiniert, wodurch gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleistet ist.
Von einem Hoch zum nächsten
Zuletzt hatten wir an dieser Stelle den Dow Jones Transportation unter die Lupe genommen. Mit der Union Pacific-Aktie wollen wir heute nachlegen und einen Vertreter aus diesem Sektor auf den Prüfstand stellen. In den letzten vier Monaten gelang dem Papier jeweils ein neues Allzeithoch, so dass der aktuelle Rekordstand auf 151,97 USD ausgebaut werden konnte. Zu dem konstruktiven Sektorchartbild kommt also ein Einzeltitel, der den Aufwärtstrend seit Anfang 2016 zuletzt immer wieder bestätigt hat. Diese Einschätzung wird durch die objektive Auswertung im Rahmen des „HSBC Trendkompass“ unterstrichen. Schließlich signalisiert das Momentum (4 Wochen) sowie die Relative Stärke (Levy) sowohl einen kurz- als auch langfristigen Haussetrend. Im charttechnischen Niemandsland steckt die 161,8%-Fibonacci-Projektion der 2015er-Korrektur das nächste Anlaufziel ab (160,03 USD), ehe die Parallele zum o. g. Aufwärtstrend (akt. bei 170,73 USD) ins Blickfeld rückt. Auf der Unterseite definiert das alte Allzeithoch vom Januar (143,05 USD) eine erste Haltemarke. Aber erst ein Bruch des o. g. zweieinhalbjährigen Haussetrends (akt. bei 132,34 USD) würde der Union Pacific-Aktie einen echten charttechnischen Nackenschlag versetzen.
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