| Der nächste vielversprechende Schritt |
| Nachdem der DAX® das Sprungbrett in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.078 Punkten)
bereits in der abgelaufenen Woche nutzen konnte, gelang den Aktienbullen gestern ein
weiteres konstruktives Zeichen. Mit einem Aufwärtsgap (12.322 zu 12.381 Punkte) wurde
die zuletzt mehrfach diskutierte Bodenbildung vervollständigt. Aus der erfolgreichen
unteren Umkehr ergibt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 400 Punkten.
Unter dem Strich winkt also zumindest ein Wiedersehen mit dem Hoch von Mitte Juli
bei 12.677 Punkten. Interpretieren Anleger die gesamte Verschnaufpause seit Ende Juni
als trendbestätigende Flagge, dann ist auf der Oberseite sogar „mehr“ drin. Aber auch
unter Risikogesichtspunkten bietet der Wochenauftakt eine wichtige Hilfestellung.
So gibt die o. g. Kurslücke Anlegern die Gelegenheit, den Stopp für bestehende Engagements
auf das Niveau der unteren Gapkante nachzuziehen, denn bei einem Unterschreiten dieses
Levels wäre nicht nur die „Lücke“ geschlossen, sondern auch die angeführte Bodenbildung
negiert. Zusätzlicher Rückenwind kommt derzeit von Seiten des S&P 500®, der mit einer
vergleichbaren Aufwärtskurslücke sein bisheriges Allzeithoch bei 2.491 Punkten ins
Visier nimmt. |
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DAX® (Daily) |
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| Flagge eröffnet Kurspotential |
| Die Gratwanderung der letzten Wochen hat der EuroStoxx 50® mittlerweile zugunsten
der Bullen aufgelöst. So erwies sich die 200-Tages-Linie (akt. bei 3.425 Punkten)
letztlich als tragfähiges Sprungbrett, um den Korrekturmodus der letzten Monate zu
beenden. Als äußeres Anzeichen dient dabei der gestrige Spurt über den seit Mai bestehenden
Korrekturtrend (akt. bei 3.453 Punkten), wodurch die Verschnaufpause der letzten vier
Monate als klassische Konsolidierungsflagge interpretiert werden kann. Perspektivisch
legt dieses Kursmuster sogar einen Anlauf auf das bisherige Jahreshoch bei 3.667 Punkten
nahe. Auf dem Weg in diese Region definiert der ehemalige Haussetrend seit Juni 2016
(akt. bei 3.610 Punkten) ein markantes Etappenziel. Rückenwind kommt derzeit von Seiten
des MACD und des Aroon, welche zuletzt synchron neue Einstiegssignale generieren konnten.
Auch die letzten Wochencandles weisen mit ihren markanten Lunten und dem „Hammer“
von Ende August auf ein sich wandelndes Kräfteverhältnis zwischen Bullen und Bären
hin. Um die beschriebene Steilvorlage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft die o.
g. langfristige Durchschnittslinie nicht mehr zu unterschreiten. |
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EURO STOXX 50® (Daily) |
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| Möglicher Doppelboden |
| Im bisherigen Jahresverlauf war mit der Siemens-Aktie kein Staat zu machen. Eine negative
Jahresperformance bis Mitte September bedeutet gleichzeitig, dass der Titel deutlich
hinter dem DAX® zurückbleibt. Aus charttechnischer Sicht gibt es nun aber Hoffnung
auf Besserung. So hat das Papier den Korrekturmodus seit dem zyklischen Hoch von Anfang
Mai bei 133,50 EUR nun möglicherweise mit einem klassischen Doppelboden überwunden
(siehe Chart). Rein rechnerisch ergibt sich somit ein rechnerisches Anschlusspotential
von gut 5 EUR, welches sehr gut mit dem seit bestehenden Korrekturtrend (akt. bei
119,76 EUR) harmoniert. Ende September wird auf diesem Niveau zudem der ehemalige
Aufwärtstrend seit Februar 2016 verlaufen, so dass auf diesem Level ein markanter
Kreuzwiderstand entsteht. Knapp darüber steckt die 200-Tages-Linie (akt. bei 120,50
EUR) die nächste wichtige Barriere ab. Die diskutierte Bodenbildung wird durch das
äquivalente Phänomen im Verlauf des RSI sowie das gültige MACD-Kaufsignal unterstrichen.
Als Absicherung für neue Longpositionen bietet sich das jüngste „swing low“ bei 111,85
EUR an. |
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Siemens (Daily) |
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