30.04.2018 09:00
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DAX® - Die altbekannten Barrieren sind zurück

Die altbekannten Barrieren sind zurück
Der DAX® verabschiedete sich mit einem Aufwärtsgap (12.503 zu 12.518 Punkte) ins Wochenende. Da diese Kurslücke am Freitag nicht ganz geschlossen wurde, unterstreicht der Kursbereich „ohne Notierung“ die Ambitionen der Bullen. Damit rückt das entscheidende Barrierenbündel wieder ins Blickfeld. Die Kombination aus den Glättungslinien der letzten 90 bzw. 200 Tage (akt. bei 12.633/12.664 Punkten) bildet nach wie vor den Auftakt zur wichtigen Kumulationszone, welche sich zusätzlich aus dem Tief vom ersten Handelstag des Jahres (12.745 Punkte) sowie dem Abwärtsgap vom 5. Februar (12.753 zu 12.782 Punkte) speist. Die Bedeutung der beschriebenen Widerstandszone spiegelt sich auch im Wochenchart wider. Endgültig „rund“ wird das Bild allerdings, wenn Anleger den Point & Figure-Chart mit ins Kalkül einbeziehen. Auch bei dieser etwas in Vergessenheit geratenen Chartdarstellungsform entsteht oberhalb der Marke von 12.650 Punkten ein neues Investmentkaufsignal. Um das jüngste Momentum nicht zu verspielen, sollte der DAX® das Gap vom vergangenen Freitag in Zukunft nicht mehr schließen. Eine weitere Unterstützung besteht in Form des Verlaufstiefs vom 25. April (12.312 Punkte).

DAX® (Daily)
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Deutsche Outperformance hat ein Ende
In der folgenden Analyse stellen wir die Wertentwicklung des DAX®-Kursindex und des Euro Stoxx 50® gegenüber. Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, greifen wir auf die deutschen Standardwerte ohne Berücksichtigung der Dividenden zurück. Im oberen Teil des Charts zeigt sich, wie sich die Schere zwischen Deutschland und dem Rest Europas seit Anfang 2003 – und dann vor allem ab dem Jahr 2009 – geöffnet hat. Seit 15 Jahren stellt der DAX®-Kursindex also den Euro Stoxx 50® in den Schatten. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Mitte des nebenstehenden Charts wider, wo das Verhältnis zwischen beiden Aktienindizes unmittelbar abgetragen ist. Wenn der Ratio-Chart steigt, läuft Deutschland im Vergleich zu Resteuropa besser und umgekehrt. Interessant ist aktuell, dass der steile Haussetrend seit 2009 jüngst gebrochen wurde. Begleitet wird diese negative Weichenstellung von negativen Divergenzen im Verlauf des RSI bzw. des MACD. In der Summe liefert der Ratio-Chart also konkrete Anhaltspunkte, dass die lange Phase der Outperformance des DAX®-Kursindex Geschichte ist. Die "Schönwetterperiode" der letzten 15 Jahre wird sich in dieser Form in den nächsten 15 Jahren nicht wiederholen.

Ratio-Chart DAX-Kursind./EuroStoxx50 (Monthly)
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Ein Silberstreif!
Aktionäre von General Electric mussten in den letzten beiden Jahren schmerzhafte Kursverluste hinnehmen. Festmachen lässt sich diese Aussage an der nicht alltäglichen Folge von 12 roten Monatskerzen in Serie. Der April durchbricht nun möglicherweise nicht nur diese Folge, sondern liefert auch die ersten Indizien für eine Trendwende. So erwies sich der Rutsch unter die Tiefs von 2011 und 2010 bei 14,03/13,75 USD letztlich als Fehlausbruch auf der Unterseite. Parallel dazu hat das Papier die letzten beiden Monatstiefs nahezu auf identischem Niveau ausgeprägt, so dass bei 12,79/12,73 USD ein sog. "tweezer bottom" entsteht. Apropos die jüngsten Monatskerzen: Die Schwankungsbreite im April verblieb innerhalb des Pendants des Vormonats. Wie die beiden zuvor angebrachten Argumente signalisiert dieser "Innenstab", dass der größte Abverkaufsdruck mittlerweile abgearbeitet wurde. Eine technische Erholung wird zudem durch den RSI begünstigt, der tief im überverkauften Terrain notiert. Ein erstes Erholungsziel ergibt sich in Form der horizontalen Barrieren bei knapp 20 USD. Unterstützungen bestehen bei 12,79/73 USD (jüngste Verlaufstiefs) sowie bei 10,50 USD (Tief vom Juli 2009).

General Electric (Monthly)
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Quelle

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