| Die altbekannten Barrieren sind zurück |
| Der DAX® verabschiedete sich mit einem Aufwärtsgap (12.503 zu 12.518 Punkte) ins Wochenende.
Da diese Kurslücke am Freitag nicht ganz geschlossen wurde, unterstreicht der Kursbereich
„ohne Notierung“ die Ambitionen der Bullen. Damit rückt das entscheidende Barrierenbündel
wieder ins Blickfeld. Die Kombination aus den Glättungslinien der letzten 90 bzw.
200 Tage (akt. bei 12.633/12.664 Punkten) bildet nach wie vor den Auftakt zur wichtigen
Kumulationszone, welche sich zusätzlich aus dem Tief vom ersten Handelstag des Jahres
(12.745 Punkte) sowie dem Abwärtsgap vom 5. Februar (12.753 zu 12.782 Punkte) speist.
Die Bedeutung der beschriebenen Widerstandszone spiegelt sich auch im Wochenchart
wider. Endgültig „rund“ wird das Bild allerdings, wenn Anleger den Point & Figure-Chart
mit ins Kalkül einbeziehen. Auch bei dieser etwas in Vergessenheit geratenen Chartdarstellungsform
entsteht oberhalb der Marke von 12.650 Punkten ein neues Investmentkaufsignal. Um
das jüngste Momentum nicht zu verspielen, sollte der DAX® das Gap vom vergangenen
Freitag in Zukunft nicht mehr schließen. Eine weitere Unterstützung besteht in Form
des Verlaufstiefs vom 25. April (12.312 Punkte). |
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DAX® (Daily) |
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| Deutsche Outperformance hat ein Ende |
| In der folgenden Analyse stellen wir die Wertentwicklung des DAX®-Kursindex und des
Euro Stoxx 50® gegenüber. Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, greifen wir auf
die deutschen Standardwerte ohne Berücksichtigung der Dividenden zurück. Im oberen
Teil des Charts zeigt sich, wie sich die Schere zwischen Deutschland und dem Rest
Europas seit Anfang 2003 – und dann vor allem ab dem Jahr 2009 – geöffnet hat. Seit
15 Jahren stellt der DAX®-Kursindex also den Euro Stoxx 50® in den Schatten. Diese
Entwicklung spiegelt sich auch in der Mitte des nebenstehenden Charts wider, wo das
Verhältnis zwischen beiden Aktienindizes unmittelbar abgetragen ist. Wenn der Ratio-Chart
steigt, läuft Deutschland im Vergleich zu Resteuropa besser und umgekehrt. Interessant
ist aktuell, dass der steile Haussetrend seit 2009 jüngst gebrochen wurde. Begleitet
wird diese negative Weichenstellung von negativen Divergenzen im Verlauf des RSI bzw.
des MACD. In der Summe liefert der Ratio-Chart also konkrete Anhaltspunkte, dass die
lange Phase der Outperformance des DAX®-Kursindex Geschichte ist. Die "Schönwetterperiode"
der letzten 15 Jahre wird sich in dieser Form in den nächsten 15 Jahren nicht wiederholen. |
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Ratio-Chart DAX-Kursind./EuroStoxx50 (Monthly) |
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| Ein Silberstreif! |
| Aktionäre von General Electric mussten in den letzten beiden Jahren schmerzhafte Kursverluste
hinnehmen. Festmachen lässt sich diese Aussage an der nicht alltäglichen Folge von
12 roten Monatskerzen in Serie. Der April durchbricht nun möglicherweise nicht nur
diese Folge, sondern liefert auch die ersten Indizien für eine Trendwende. So erwies
sich der Rutsch unter die Tiefs von 2011 und 2010 bei 14,03/13,75 USD letztlich als
Fehlausbruch auf der Unterseite. Parallel dazu hat das Papier die letzten beiden Monatstiefs
nahezu auf identischem Niveau ausgeprägt, so dass bei 12,79/12,73 USD ein sog. "tweezer
bottom" entsteht. Apropos die jüngsten Monatskerzen: Die Schwankungsbreite im April
verblieb innerhalb des Pendants des Vormonats. Wie die beiden zuvor angebrachten Argumente
signalisiert dieser "Innenstab", dass der größte Abverkaufsdruck mittlerweile abgearbeitet
wurde. Eine technische Erholung wird zudem durch den RSI begünstigt, der tief im überverkauften
Terrain notiert. Ein erstes Erholungsziel ergibt sich in Form der horizontalen Barrieren
bei knapp 20 USD. Unterstützungen bestehen bei 12,79/73 USD (jüngste Verlaufstiefs)
sowie bei 10,50 USD (Tief vom Juli 2009). |
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General Electric (Monthly) |
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