| Die nächste Breitseite |
| Das gestern beschriebene „bearish engulfing“ hatte unmittelbare Konsequenzen für den
DAX®. So startete das Aktienbarometer mit einem Abwärtsgap (12.828 zu 12.803 Punkte)
in den Handel und auch im Anschluss sahen sich die deutschen Standardwerte mit weiteren
Abgabedruck konfrontiert. Da diese Kurslücke bis zum Handelsschluss nicht geschlossen
werden konnte, dürfte die aktuell bestehende Verkaufsbereitschaft noch nicht vollständig
ausgestanden sein. In diesem Kontext sorgt der Rückfall unter die Bastion aus dem
Tief vom ersten Handelstag des Jahres (12.745 Punkte) und der 200-Tages-Linie (akt.
bei 12.724 Punkten) für einen zusätzlichen Wermutstropfen. Nicht besser wird die Ausgangslage
bei Analyse des Volumens. Schließlich war gestern der höchste Umsatz seit dem März-Verfall
zu verzeichnen. Getreu dem Motto: „volume goes with the trend“ sollten Anleger ihr
Hauptaugenmerk aktuell auf die Unterseite legen. Eine erste Unterstützung besteht
derzeit in Form der Hochs bei gut 12.600 Punkten, wo derzeit auch das untere Bollinger
Band verläuft. Danach rückt das Gap von Ende April bei 12.518/503 Punkten wieder in
den Fokus. Für ein Umdenken müsste indes zumindest die o. g. langfristige Durchschnittslinie
zurückerobert werden. |
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DAX® (Daily) |
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| Diesen Gradmesser sollten Sie kennen |
| Es hat ein wenig gedauert bis das Währungspaar EUR/USD den prognostizierten Respekt
vor der massiven Widerstandszone bei rund 1,25 USD zeigte. Dafür ging es in den letzten
Wochen dann umso zügiger nach Süden. Mit gut 1,15 USD hat die europäische Einheitswährung
inzwischen die alten Ausbruchsmarken wieder erreicht. Auf diesem Niveau bilden die
verschiedenen Hochpunkte seit dem Jahr 2015 im Zusammenspiel mit dem Tief vom November
2017 (1,1552 EUR) einen wichtigen Rückzugsbereich, zumal die angeführten Marken die
Nackenzone der Bodenbildung der letzten Jahre definieren. Abgerundet wird die hier
entstehende Kumulationsunterstützung durch den steilen Erholungstrend seit Anfang
vergangenen Jahres (akt. bei 1,1590 USD), das 50%-Fibonacci-Retracement der gesamten
EUR-Erholung von Januar 2017 bis Februar 2018 (1,1447 USD) sowie die 200-Wochen-Linie
(akt. bei 1,1431 USD). Mit anderen Worten: Einen Bruch dieser Bastion gilt es unbedingt
zu verhindern! Schließlich würde eine negative Weichenstellung dem Euro den nächsten
Nackenschlag versetzen. Bereits investierte Anleger können den Stopp für bestehende
EUR-Shortpositionen auf das Tief vom Juni 2010 bei 1,1875 USD nachziehen. |
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EUR/USD (Weekly) |
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| Auf des Messers Schneide! |
| Seit dem Hochstand von Mitte Januar bei 96,16 EUR befindet sich die HeidelbergCement-Aktie
im Rückwärtsgang. Nach Kursverlusten von mittlerweile rund 20 EUR rückt eine sehr
wichtige Haltezone in den Fokus. Gemeint ist der Auffangbereich aus einem Fibonacci-Cluster
aus zwei unterschiedlichen Retracements (77,71/77,17 EUR), dem Tief vom August vergangenen
Jahres (76,94 EUR) sowie der 200-Wochen-Linie (akt. bei 75,97 EUR). Die Bedeutung
des beschriebenen Rückzugsbereichs wird darüber hinaus durch die diversen Hochs des
Jahres 2015 unterstrichen. Deshalb gilt es diese Bastion unbedingt zu verteidigen!
Ansonsten müsste die Kursentwicklung seit Sommer 2016 als obere Umkehr interpretiert
werden (siehe Chart). Im Falle einer negativen Weichenstellung hält eine abgeschlossene
Toppbildung ein kalkulatorisches Abschlagspotential von rund 15 EUR bereit. Auf der
Oberseite fällt das jüngste Verlaufshoch von Anfang Mai bei 85,26 EUR mit der 200-Tages-Glättung
(akt. bei 84,77 EUR) zusammen. Eine Rückeroberung dieser Hürden sehen wir derzeit
als notwendige Voraussetzung für eine nachhaltige Verbesserung der charttechnischen
Ausgangslage an. |
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HeidelbergCement (Weekly) |
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