30.05.2018 09:00
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DAX® - Die nächste Breitseite

Die nächste Breitseite
Das gestern beschriebene „bearish engulfing“ hatte unmittelbare Konsequenzen für den DAX®. So startete das Aktienbarometer mit einem Abwärtsgap (12.828 zu 12.803 Punkte) in den Handel und auch im Anschluss sahen sich die deutschen Standardwerte mit weiteren Abgabedruck konfrontiert. Da diese Kurslücke bis zum Handelsschluss nicht geschlossen werden konnte, dürfte die aktuell bestehende Verkaufsbereitschaft noch nicht vollständig ausgestanden sein. In diesem Kontext sorgt der Rückfall unter die Bastion aus dem Tief vom ersten Handelstag des Jahres (12.745 Punkte) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.724 Punkten) für einen zusätzlichen Wermutstropfen. Nicht besser wird die Ausgangslage bei Analyse des Volumens. Schließlich war gestern der höchste Umsatz seit dem März-Verfall zu verzeichnen. Getreu dem Motto: „volume goes with the trend“ sollten Anleger ihr Hauptaugenmerk aktuell auf die Unterseite legen. Eine erste Unterstützung besteht derzeit in Form der Hochs bei gut 12.600 Punkten, wo derzeit auch das untere Bollinger Band verläuft. Danach rückt das Gap von Ende April bei 12.518/503 Punkten wieder in den Fokus. Für ein Umdenken müsste indes zumindest die o. g. langfristige Durchschnittslinie zurückerobert werden.

DAX® (Daily)
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Diesen Gradmesser sollten Sie kennen
Es hat ein wenig gedauert bis das Währungspaar EUR/USD den prognostizierten Respekt vor der massiven Widerstandszone bei rund 1,25 USD zeigte. Dafür ging es in den letzten Wochen dann umso zügiger nach Süden. Mit gut 1,15 USD hat die europäische Einheitswährung inzwischen die alten Ausbruchsmarken wieder erreicht. Auf diesem Niveau bilden die verschiedenen Hochpunkte seit dem Jahr 2015 im Zusammenspiel mit dem Tief vom November 2017 (1,1552 EUR) einen wichtigen Rückzugsbereich, zumal die angeführten Marken die Nackenzone der Bodenbildung der letzten Jahre definieren. Abgerundet wird die hier entstehende Kumulationsunterstützung durch den steilen Erholungstrend seit Anfang vergangenen Jahres (akt. bei 1,1590 USD), das 50%-Fibonacci-Retracement der gesamten EUR-Erholung von Januar 2017 bis Februar 2018 (1,1447 USD) sowie die 200-Wochen-Linie (akt. bei 1,1431 USD). Mit anderen Worten: Einen Bruch dieser Bastion gilt es unbedingt zu verhindern! Schließlich würde eine negative Weichenstellung dem Euro den nächsten Nackenschlag versetzen. Bereits investierte Anleger können den Stopp für bestehende EUR-Shortpositionen auf das Tief vom Juni 2010 bei 1,1875 USD nachziehen.

EUR/USD (Weekly)
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Auf des Messers Schneide!
Seit dem Hochstand von Mitte Januar bei 96,16 EUR befindet sich die HeidelbergCement-Aktie im Rückwärtsgang. Nach Kursverlusten von mittlerweile rund 20 EUR rückt eine sehr wichtige Haltezone in den Fokus. Gemeint ist der Auffangbereich aus einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (77,71/77,17 EUR), dem Tief vom August vergangenen Jahres (76,94 EUR) sowie der 200-Wochen-Linie (akt. bei 75,97 EUR). Die Bedeutung des beschriebenen Rückzugsbereichs wird darüber hinaus durch die diversen Hochs des Jahres 2015 unterstrichen. Deshalb gilt es diese Bastion unbedingt zu verteidigen! Ansonsten müsste die Kursentwicklung seit Sommer 2016 als obere Umkehr interpretiert werden (siehe Chart). Im Falle einer negativen Weichenstellung hält eine abgeschlossene Toppbildung ein kalkulatorisches Abschlagspotential von rund 15 EUR bereit. Auf der Oberseite fällt das jüngste Verlaufshoch von Anfang Mai bei 85,26 EUR mit der 200-Tages-Glättung (akt. bei 84,77 EUR) zusammen. Eine Rückeroberung dieser Hürden sehen wir derzeit als notwendige Voraussetzung für eine nachhaltige Verbesserung der charttechnischen Ausgangslage an.

HeidelbergCement (Weekly)
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Quelle

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