| Durchatmen und Stopps nachziehen |
| Nachdem fulminanten Monatsauftakt mit einem neuen Allzeithoch (13.489 Punkten) und einer weiteren Aufwärtskurslücke (13.255 zu 13.341 Punkten) gönnte sich der DAX® gestern eine kleine Verschnaufpause. Festmachen lässt sich diese Aussage an der Tatsache, dass das Aktienbarometer gestern innerhalb der Handelsspanne vom Vortag verblieb. Der somit entstehende „inside day“ beendet gleichzeitig die Serie von vier Handelstagen in Folge mit neuen Rekordständen. Wenngleich der jüngste Aufwärtstrend absolut intakt ist, wollen wir den „Innenstab“ nutzen, um uns intensiver als sonst dem Money Management zu widmen. Ein zusätzliches Argument für diese Vorgehensweise finden Anleger in der jüngsten Sentimenterhebung der American Association of Individual Investors (AAII). Der Anteil der Bullen unter den US-Privatanlegern notiert mit 45 % inzwischen auf dem höchsten Stand seit Anfang des Jahres. Da auch der RSI beim DAX® mit einem Wert von 82 mittlerweile massiv überhitzt ist, betonen wir die jüngsten beiden Aufwärtsgaps der deutschen Standardwerte (13.341/255 Punkte bzw. 13.187/45 Punkte) als Absicherungen. Solange diese nicht geschlossen werden, sollten Investoren nach dem Motto „the trend is your friend“ verfahren. |
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DAX® (Daily) |
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| Erfolgreiche Bodenbildung |
| Mit einem Monatsschlusskurs oberhalb der Marke von 22.000 Punkten konnte der Nikkei 225® zuletzt die höchsten Notierungen seit 1996 verbuchen. Gleichzeitig sorgen die japanischen Standardwerte damit für ein zusätzliches Ausrufezeichen hinter die zuletzt diskutierte langfristige Bodenbildung (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 11. Oktober). Mit anderen Worten: Das Lüften des ultimativen „Deckels“ der letzten zwei Dekaden bei knapp 21.000 Punkten beschert dem Aktienbarometer eine herausragende Ausgangslage. Dazu passen beispielsweise die Trendfolger MACD und Aroon, die in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) derzeit freundlich zu interpretieren sind. Der Abschluss der unteren Umkehr wird darüber hinaus durch den Faktor „Saisonalität“ begünstigt. So beginnt gerade eine der saisonal stärksten Phasen für den Nikkei, welche traditionell bis zum Ende des Fiskaljahres in Japan am 31. März anhält. Vor diesem Hintergrund dürfte das Hoch vom Juni 1996 bei 22.751 Punkten nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zu den horizontalen Barrieren bei rund 27.000 Punkten darstellen. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich indes das Junihoch bei 20.318 Punkten an, denn dessen Unterschreiten würde die langfristige Bodenbildung mit einem dicken Fragezeichen versehen. |
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Nikkei-225-Future (Monthly) |
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| Aufholpotential |
| Lange hatte die Daimler-Aktie mit dem seit März 2015 bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 65,12 EUR) zu kämpfen. Dank der jüngsten Kursavancen hat der Autotitel diesen Abwärtstrend endgültig zu den Akten gelegt, wodurch Anleger die Kursentwicklung der letzten gut zweieinhalb Jahre als klassische Flagge interpretieren können (siehe Chart). Mit der Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 68,89 EUR) sowie dem frischen Einstiegssignal seitens des MACD auf monatlicher Basis konnte das Papier jüngst zwei weitere Ausrufezeichen setzen. Unter charttechnischen Gesichtspunkten sehen wir also Aufholpotential, denn die Daimler-Aktie hinkt dem DAX® im bisherigen Jahresverlauf immer noch deutlich hinterher. Ein erstes Etappenziel definiert in diesem Kontext das bisherige Jahreshoch vom Januar (73,23 EUR), ehe ein vollständiges Schließen der Kurslücke vom Jahresauftakt 2016 (75,26 EUR zu 77,02 EUR) winkt. Langfristig lässt der diskutierte Flaggenausbruch sogar auf einen Anlauf auf das Mehrdekadenhoch vom März 2015 (96,07 EUR) hoffen. Als Stopp-Loss bietet sich indes die o. g. 200-Wochen-Linie an. |
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Daimler (Weekly) |
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