| Ein harter Kampf |
| Kurz vor dem Beginn des für die Finanzmarktteilnehmer mit besonderem Interesse verfolgten
Treffens wichtiger Notenbankvertreter, Finanzminister, Akademiker und Finanzmarktexperten
im amerikanischen Jackson Hole hat sich der DAX® gestern weiter mit der Korrekturflagge
seit Juni (obere Begrenzung auf Wochenbasis akt. bei 12.296 Punkten) auseinandergesetzt.
Zwar konnten noch keine nachhaltigen Impulse generiert werden, ein Bruch dieser Trendlinie
rückt aber näher. Gelingt ein nachhaltiger Sprung über die obere Flaggenbegrenzung,
können Investoren auf eine Rückeroberung des ehemaligen Allzeithochs vom April 2015
(12.391 Punkte) und die Wiederaufnahme der positiven Grundtendenz aus dem 1. Halbjahr
2017 hoffen. Während die Indikatoren auf Tagesbasis mit neuen Einstiegssignalen glänzen,
steht eine entsprechende Weichenstellung im Wochenbereich noch aus. Im Erfolgsfall
winkt indes ein Vorstoßen in den Bereich des im Juni verzeichneten Allzeithochs (12.952
Punkte). Auf der Unterseite bleibt es bei den hier mehrfach genannten wichtigen Haltemarken
in Form der Verlaufstiefs vom April und August (11.942/35 Punkte), welche nicht unterschritten
werden sollten, um weitergehende Rücksetzer in Richtung des Hochs vom November 2015
(11.431 Punkte) zu vermeiden. |
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DAX® (Weekly) |
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| Immer weiter auf der Leiter |
| Der Euro konnte jüngst mit Notierungen von gut 0,92 GBP neue Jahreshochs erklimmen
und damit seine positive Entwicklung seit den Verlaufstiefs vom April/Mai fortsetzen.
Dadurch erhöhen sich die Chancen auf weitere Kursgewinne in Richtung des Mehrjahreshochs
vom Oktober 2016 bei rund 0,94 GBP. Diese Marke harmoniert dabei gut mit dem Verlaufshoch
vom Oktober 2009 (0,9412 GBP) und stellt die letzte wichtige Widerstandszone auf dem
Weg zum Allzeithoch vom Dezember 2008 (0,9803 GBP) dar. Bei den technischen Indikatoren
überwiegen die positiven Signale, jedoch ist der Stochastik mittlerweile in den überkauften
Bereich vorgedrungen. Das erschwert einen unmittelbaren Durchmarsch und sollte Anleger
nicht zu euphorisch werden lassen. Im aktuellen Umfeld sehen wir Rücksetzer indes
eher als Kaufgelegenheiten, zumindest solange das jüngste Ausbruchsniveau bei gut
0,885 GBP verteidigt wird, mit dessen nachhaltigen Überwinden im Juli eine mehrmonatige
seitliche Schiebzone konstruktiv aufgelöst wurde. Den ultimativen Haltebereich bilden
der Aufwärtstrend seit November 2015 und die 38-Wochen-Linie (akt. bei 0,8674/73 GBP),
die derzeit aber ungefährdet scheinen. Bestehende EUR-Longpositionen bleiben entsprechend
haltenswert, wobei die Stopp-Levels auf den genannten Ausbruchsbereich angehoben werden
können. |
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EUR/GBP (Weekly) |
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