DAX® - Ein Teilerfolg
Ein Teilerfolg
Nach zehn roten Tageskerzen in Serie sowie vier Abwärtskurslücken an den letzten fünf Handelstagen sendete der DAX® gestern ein erstes Lebenszeichen – wenn auch eines mit Makeln. Doch der Reihe nach: Zunächst konnte das Aktienbarometer ein neues Bewegungstief unterhalb der Marke von 10.586 Punkten verhindern. Das 61,8%-Fibonacci-Retracement des Aufwärtsimpulses von Anfang 2016 bis Januar 2018 (10.570 Punkte) hat dem jüngsten Verkaufsdruck also zunächst einmal Einhalt geboten. Gleichzeitig konnten die deutschen Standardwerte das letzte Abwärtsgap vom Wochenauftakt schließen. Der markante Docht der gestrigen Tageskerze signalisiert allerdings den Respekt, welchen die Marktteilnehmer bereits den Hochs vom August bis November 2016 bei rund 10.800 Punkten entgegenbringen. Obwohl unverändert positive Divergenzen – beispielsweise beim RSI – vorliegen, bedarf es deshalb der Rückeroberung des Kreuzwiderstands aus den beiden Verlaufstiefs bei 11.009/11.051 Punkten sowie der Parallelen (akt. bei 11.056 Punkten) zum Abwärtstrend seit Januar, um von einer nachhaltigen Verbesserung der charttechnischen Ausgangslage sprechen zu können.
DAX® (Daily)

Spannend hoch Drei
Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln heraus ist die Wirecard-Aktie aktuell interessant. Zunächst einmal musste der Titel im Gegensatz zum DAX® jüngst kein neues Verlaufstief mehr hinnehmen. Hier stammt das Low vom November (124,40 EUR), so dass das Papier beginnt relative Stärke aufzubauen. Das Ausmaß der vorangegangenen Korrektur sorgt für einen weiteren spannenden Aspekt. So hat die Aktie fast punktgenau 38,2% des gesamten Hausseimpulses seit Juli 2008 (124,11 EUR) korrigiert. Als drittes kommt hinzu, dass die Abwärtsbewegung der Wochen aus charttechnischer Sicht als klassische Flagge interpretiert werden kann (siehe Chart). Die obere Flaggenbegrenzung verläuft aktuell bei 139,25 EUR. Bedeutender ist u. E. allerdings die Kombination aus dem jüngsten Erholungshoch (142,30 EUR) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 144,56 EUR). In wenigen Tagen wird das angeführte Barrierenbündel durch den gleitenden Durchschnitt der letzten 38 Tage (akt. bei 147,43 EUR) noch zusätzlich verstärkt. Ein Sprung über diese Hürden dürfte deshalb eine Erholungsrally nach sich ziehen. Aufgrund der derzeit fragilen Gesamtmarktverfassung wäre indes ein Abgleiten unter das Tief vom 6. Dezember gleichbedeutend mit einem neuen Ausstiegssignal.
Wirecard (Weekly)

Flagge nach oben aufgelöst
Ein solch konstruktiver Chartverlauf, wie der der Puma-Aktie, ist im aktuellen Umfeld selten geworden. Zuletzt konnte der seit dem Rekordhoch bei 539 EUR bestehende Abwärtstrend (akt. bei 413,65 EUR) zu den Akten gelegt werden. Dank dieser Entwicklung kann die Verschnaufpause der letzten Monate übergeordnet als trendbestätigende Flagge interpretiert werden (siehe Chart). Perspektivisch lässt das nach oben aufgelöste Konsolidierungsmuster auf ein Wiedersehen mit dem o. g. Allzeithoch schließen. Ein Anstieg über die letzten Wochenhochs bei 469,50/473,50 EUR würde dabei unserem Positivszenario zusätzlichen Nachdruck verleihen. Auf der Indikatorenseite möchten wir die Relative Stärke nach Levy hervorheben, die gerade wieder ihren Schwellenwert von 1 passiert hat. Der Wochen-MACD arbeitet daran, diesem Beispiel zu folgen und seinerseits ein neues, nachhaltiges Einstiegssignal zu generieren. Die Glättungslinien der letzten 90 bzw. 200 Tage (akt. bei 440,58/439,12 EUR) könnten sich dabei als Sprungbrett erweisen. Aufgrund der Bedeutung der beiden gleitenden Durchschnitte bieten sich diese im Ausbruchsfall als Absicherung für neue Longpositionen an.
PUMA (Daily)

Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?
Kostenlos abonnieren
Wichtige Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte
Rechtliche Hinweise
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
Nach zehn roten Tageskerzen in Serie sowie vier Abwärtskurslücken an den letzten fünf Handelstagen sendete der DAX® gestern ein erstes Lebenszeichen – wenn auch eines mit Makeln. Doch der Reihe nach: Zunächst konnte das Aktienbarometer ein neues Bewegungstief unterhalb der Marke von 10.586 Punkten verhindern. Das 61,8%-Fibonacci-Retracement des Aufwärtsimpulses von Anfang 2016 bis Januar 2018 (10.570 Punkte) hat dem jüngsten Verkaufsdruck also zunächst einmal Einhalt geboten. Gleichzeitig konnten die deutschen Standardwerte das letzte Abwärtsgap vom Wochenauftakt schließen. Der markante Docht der gestrigen Tageskerze signalisiert allerdings den Respekt, welchen die Marktteilnehmer bereits den Hochs vom August bis November 2016 bei rund 10.800 Punkten entgegenbringen. Obwohl unverändert positive Divergenzen – beispielsweise beim RSI – vorliegen, bedarf es deshalb der Rückeroberung des Kreuzwiderstands aus den beiden Verlaufstiefs bei 11.009/11.051 Punkten sowie der Parallelen (akt. bei 11.056 Punkten) zum Abwärtstrend seit Januar, um von einer nachhaltigen Verbesserung der charttechnischen Ausgangslage sprechen zu können.
Spannend hoch Drei
Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln heraus ist die Wirecard-Aktie aktuell interessant. Zunächst einmal musste der Titel im Gegensatz zum DAX® jüngst kein neues Verlaufstief mehr hinnehmen. Hier stammt das Low vom November (124,40 EUR), so dass das Papier beginnt relative Stärke aufzubauen. Das Ausmaß der vorangegangenen Korrektur sorgt für einen weiteren spannenden Aspekt. So hat die Aktie fast punktgenau 38,2% des gesamten Hausseimpulses seit Juli 2008 (124,11 EUR) korrigiert. Als drittes kommt hinzu, dass die Abwärtsbewegung der Wochen aus charttechnischer Sicht als klassische Flagge interpretiert werden kann (siehe Chart). Die obere Flaggenbegrenzung verläuft aktuell bei 139,25 EUR. Bedeutender ist u. E. allerdings die Kombination aus dem jüngsten Erholungshoch (142,30 EUR) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 144,56 EUR). In wenigen Tagen wird das angeführte Barrierenbündel durch den gleitenden Durchschnitt der letzten 38 Tage (akt. bei 147,43 EUR) noch zusätzlich verstärkt. Ein Sprung über diese Hürden dürfte deshalb eine Erholungsrally nach sich ziehen. Aufgrund der derzeit fragilen Gesamtmarktverfassung wäre indes ein Abgleiten unter das Tief vom 6. Dezember gleichbedeutend mit einem neuen Ausstiegssignal.
Flagge nach oben aufgelöst
Ein solch konstruktiver Chartverlauf, wie der der Puma-Aktie, ist im aktuellen Umfeld selten geworden. Zuletzt konnte der seit dem Rekordhoch bei 539 EUR bestehende Abwärtstrend (akt. bei 413,65 EUR) zu den Akten gelegt werden. Dank dieser Entwicklung kann die Verschnaufpause der letzten Monate übergeordnet als trendbestätigende Flagge interpretiert werden (siehe Chart). Perspektivisch lässt das nach oben aufgelöste Konsolidierungsmuster auf ein Wiedersehen mit dem o. g. Allzeithoch schließen. Ein Anstieg über die letzten Wochenhochs bei 469,50/473,50 EUR würde dabei unserem Positivszenario zusätzlichen Nachdruck verleihen. Auf der Indikatorenseite möchten wir die Relative Stärke nach Levy hervorheben, die gerade wieder ihren Schwellenwert von 1 passiert hat. Der Wochen-MACD arbeitet daran, diesem Beispiel zu folgen und seinerseits ein neues, nachhaltiges Einstiegssignal zu generieren. Die Glättungslinien der letzten 90 bzw. 200 Tage (akt. bei 440,58/439,12 EUR) könnten sich dabei als Sprungbrett erweisen. Aufgrund der Bedeutung der beiden gleitenden Durchschnitte bieten sich diese im Ausbruchsfall als Absicherung für neue Longpositionen an.
Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?
Kostenlos abonnieren
Wichtige Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte
Rechtliche Hinweise
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de


