DAX® - Enge (charttechnische) Grenzen
Enge (charttechnische) Grenzen
Es war ein zähes Ringen, aber letztlich konnte der DAX® – dank des „Hammers“ vom Vortag – die Marke von 12.000 Punkten zurückerobern. Wenngleich der gestrige Handelstag damit ein wenig Entspannung brachte, bleibt es doch bei den altbekannten Grenzen. Übergeordnet tun Investoren gut daran, zweigleisig zu fahren und die zuletzt angeführten charttechnischen Leitplanken zu beachten. Als Risikobegrenzung sind unverändert die letzten zyklischen Tiefs bei 11.800 Punkten prädestiniert. Ein Rutsch unter dieses Level würde die Schiebezone der letzten anderthalb Jahre auflösen und stattdessen eine klassischen Schulter-Kopf-Schulter-Formation vervollständigen (siehe Chart). Auf der Oberseite hat der DAX® dagegen ebenfalls eine markante Widerstandszone unmittelbar vor der Brust. Gemeint ist das Barrierenbündel aus dem ehemaligen Aufwärtstrend seit März 2009 (akt. bei 12.102 Punkten) und den Tiefs von Juni/August bei 12.104/12.121 Punkten. Ein Sprung über diese Hürden ist nötig, um die Gefahr der drohenden Toppbildung zu bannen und den Grundstein für eine nachhaltige technische Reaktion zu legen.
DAX® (Daily)

Ein enges Match
Der US-T-Bond-Future vollzieht aus charttechnischer Sicht aktuell eine absolute Gratwanderung. Seit dem Rückgang zu Jahresbeginn durchläuft das Zinsbarometer seit einigen Monaten eine Stabilisierung. In der Konsequenz zeichnet sich derzeit eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation ab, die durch die Tiefs bei 142 14/32; 140 05/32; 141 27/32 definiert wird (siehe Chart). Um die mögliche untere Umkehr zu vervollständigen, ist allerdings ein Spurt über die letzten beiden Hochpunkte bei rund 146 vonnöten. Die Bedeutung dieser horizontalen Hürde wird zusätzlich noch durch die Kombination aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 145 04/32) sowie dem seit Juli 2016 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 145 08/32) untermauert. Ende August/Anfang September ist der Rentenfuture exakt an diesem Kreuzwiderstand gescheitert. Deshalb steht nun der Erholungstrend seit Mai (akt. bei 142 25/32) zur Disposition. Während ein abgeschlossenes S-K-S-Muster die Rentenbullen wieder auf den Plan ruft, würde ein Bruch der zuletzt angeführten Trendlinie die Stabilisierung der letzten Monate negieren. Im zweiten Fall rückt das Mehrjahrestief bei gut 140 wieder in den Fokus.
US-T-Bond-Future (Weekly)

Null Toleranz nach unten
Von März bis August, d. h. in jedem der letzten sechs Monate, hat sich die Siltronic-Aktie mit dem horizontalen Widerstand bei gut 150 EUR auseinandergesetzt. Die Bedeutung dieser Hürde wird zusätzlich durch den Quartalschart unterstrichen, denn die letzten vier Quartalskerzen weisen jeweils markante Dochte im Dunstkreis dieser Barriere auf. Vor diesem Hintergrund gilt es, die Kumulationsunterstützung aus dem Februartief (107,75 EUR) und einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (105,12/103,87 EUR) unbedingt per Wochenschlusskurs zu verteidigen. Ansonsten müsste die Kursentwicklung des letzten Jahres als abgeschlossene Toppbildung interpretiert werden. Zur Vorsicht mahnt auch der trendfolgende MACD, der auf Monatsbasis gerade ein negatives Schnittmuster geliefert hat. Das rechnerische Abschlagspotential – abgeleitet aus der Höhe der oberen Umkehr – lässt sich bei einer negativen Weichenstellung auf rund 45 EUR taxieren. Das Hoch vom Juni 2017 (87,36 EUR) definiert dabei ein wichtiges Etappenziel. Eine Rückeroberung des Julitiefs bei 113,45 EUR bannt dagegen erst einmal die größten charttechnischen Gefahren.
Siltronic (Weekly)

Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?
Kostenlos abonnieren
Wichtige Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte
Rechtliche Hinweise
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
Es war ein zähes Ringen, aber letztlich konnte der DAX® – dank des „Hammers“ vom Vortag – die Marke von 12.000 Punkten zurückerobern. Wenngleich der gestrige Handelstag damit ein wenig Entspannung brachte, bleibt es doch bei den altbekannten Grenzen. Übergeordnet tun Investoren gut daran, zweigleisig zu fahren und die zuletzt angeführten charttechnischen Leitplanken zu beachten. Als Risikobegrenzung sind unverändert die letzten zyklischen Tiefs bei 11.800 Punkten prädestiniert. Ein Rutsch unter dieses Level würde die Schiebezone der letzten anderthalb Jahre auflösen und stattdessen eine klassischen Schulter-Kopf-Schulter-Formation vervollständigen (siehe Chart). Auf der Oberseite hat der DAX® dagegen ebenfalls eine markante Widerstandszone unmittelbar vor der Brust. Gemeint ist das Barrierenbündel aus dem ehemaligen Aufwärtstrend seit März 2009 (akt. bei 12.102 Punkten) und den Tiefs von Juni/August bei 12.104/12.121 Punkten. Ein Sprung über diese Hürden ist nötig, um die Gefahr der drohenden Toppbildung zu bannen und den Grundstein für eine nachhaltige technische Reaktion zu legen.
Ein enges Match
Der US-T-Bond-Future vollzieht aus charttechnischer Sicht aktuell eine absolute Gratwanderung. Seit dem Rückgang zu Jahresbeginn durchläuft das Zinsbarometer seit einigen Monaten eine Stabilisierung. In der Konsequenz zeichnet sich derzeit eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation ab, die durch die Tiefs bei 142 14/32; 140 05/32; 141 27/32 definiert wird (siehe Chart). Um die mögliche untere Umkehr zu vervollständigen, ist allerdings ein Spurt über die letzten beiden Hochpunkte bei rund 146 vonnöten. Die Bedeutung dieser horizontalen Hürde wird zusätzlich noch durch die Kombination aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 145 04/32) sowie dem seit Juli 2016 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 145 08/32) untermauert. Ende August/Anfang September ist der Rentenfuture exakt an diesem Kreuzwiderstand gescheitert. Deshalb steht nun der Erholungstrend seit Mai (akt. bei 142 25/32) zur Disposition. Während ein abgeschlossenes S-K-S-Muster die Rentenbullen wieder auf den Plan ruft, würde ein Bruch der zuletzt angeführten Trendlinie die Stabilisierung der letzten Monate negieren. Im zweiten Fall rückt das Mehrjahrestief bei gut 140 wieder in den Fokus.
Null Toleranz nach unten
Von März bis August, d. h. in jedem der letzten sechs Monate, hat sich die Siltronic-Aktie mit dem horizontalen Widerstand bei gut 150 EUR auseinandergesetzt. Die Bedeutung dieser Hürde wird zusätzlich durch den Quartalschart unterstrichen, denn die letzten vier Quartalskerzen weisen jeweils markante Dochte im Dunstkreis dieser Barriere auf. Vor diesem Hintergrund gilt es, die Kumulationsunterstützung aus dem Februartief (107,75 EUR) und einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (105,12/103,87 EUR) unbedingt per Wochenschlusskurs zu verteidigen. Ansonsten müsste die Kursentwicklung des letzten Jahres als abgeschlossene Toppbildung interpretiert werden. Zur Vorsicht mahnt auch der trendfolgende MACD, der auf Monatsbasis gerade ein negatives Schnittmuster geliefert hat. Das rechnerische Abschlagspotential – abgeleitet aus der Höhe der oberen Umkehr – lässt sich bei einer negativen Weichenstellung auf rund 45 EUR taxieren. Das Hoch vom Juni 2017 (87,36 EUR) definiert dabei ein wichtiges Etappenziel. Eine Rückeroberung des Julitiefs bei 113,45 EUR bannt dagegen erst einmal die größten charttechnischen Gefahren.
Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?
Kostenlos abonnieren
Wichtige Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte
Rechtliche Hinweise
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de


