DAX® - Erholung stockt
Erholung stockt
An den drei weißen Kerzen im bisherigen Wochenverlauf können Anleger die jüngste technische Reaktion festmachen. Dennoch nährt der markante Docht der gestrigen Tageskerze erste Zweifel, ob der DAX® in der Lage ist, unser Erholungsziel im Bereich der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.529 Punkten) bzw. des Tiefs vom 31. Mai (12.548 Punkte) tatsächlich zu erreichen. Wichtig wäre in diesem Zusammenhang ein Spurt über die letzten beiden Tageshochs bei 12.433/39 Punkten. Schließlich würde ein Sprung über die beiden genannten Marken aus Sicht des Stundencharts eine kleine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation vervollständigen. Das kalkulatorische Anschlusspotential lässt sich im Erfolgsfall auf gut 300 Punkte taxieren. Dann würde sogar der längerfristige gleitende Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 12.711 Punkten) wieder auf die Agenda rücken. Da aber gerade die im US-Zwischenwahljahr besonders sensible Phase von Ende August bis Ende September begonnen hat, sollten Anleger aktuell auch die Unterseite besonders im Blick haben. Die Kombination aus den letzten beiden Verlaufstiefs (12.121/12.104 Punkte) und der verbliebenen Kurslücke von Anfang April (untere Gapkante bei 12.011 Punkten) gilt es zukünftig unbedingt zu verteidigen.
DAX® (Daily)

Dreieck als Kurstreiber
An den internationalen Aktienmärkten besteht derzeit eine große Diskrepanz zwischen den europäischen Indizes und den US-Pendants. Während diesseits des Atlantiks seit rund anderthalb Jahren kaum ein Blumentopf zu gewinnen ist, präsentieren sich die Mehrzahl der amerikanischen Indizes technisch weiterhin in einer sehr guten Verfassung. Beispielhaft möchten wir an dieser Stelle den Dow Jones Transportation anführen. Mit 11.475 Punkten steht bei den Transporttitel ein neues Allzeithoch zu Buche. Zuvor hatte sich die 38-Wochen-Linie (akt. bei 10.707 Punkten) als idealtypisches Sprungbrett erwiesen. Ein neuer Rekordstand sorgt aber nicht nur für eines der besten Signale der technischen Analyse, sondern damit wurde auch ein Dreiecksmuster endgültig nach oben aufgelöst (siehe Chart). Rein rechnerisch lässt sich aus dieser Konsolidierungsformation ein kalkulatorisches Kursziel bis in den Bereich von 12.500 Punkten ableiten. Untermauert wird der beschriebene Ausbruch durch ein neues MACD-Kaufsignal sowie das im Juli auf Monatsbasis ausgeprägte „bullish engulfing“. Per Saldo ist bei den US-Transportaktien derzeit keine Schwäche auszumachen – im Gegenteil!
Dow Jones Transportation (Weekly)

Gap + Flagge = Kursturbo
Mit einem Aufwärtsgap (13,52 EUR zu 13,83 EUR) konnte die Medigene-Aktie jüngst die 200-Tages-Linie (akt. bei 13,96 EUR) zurückerobern und den seit Februar bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 14,05 EUR) zu den Akten legen. Nachdruck verleiht diesen beiden positiven Weichenstellungen die Tatsache, dass der Ausbruch mit deutlich anziehenden Umsätzen erfolgte. Die alten Börsenweisheit „volume goes with the trend“ ist also lehrbuchmäßig erfüllt. Übergeordnet kann die Korrektur der letzten Monate damit als klassische Flagge interpretiert werden (siehe Chart). Derzeit notiert der Titel zwar noch mitten in der horizontalen Widerstandszone zwischen 14,88 EUR und 15,80 EUR, aber die beschriebene Flagge dürfte weiter als Kurstreiber dienen. Perspektivisch winkt dank des abgeschlossenen Konsolidierungsmusters sogar ein Wiedersehen mit dem bisherigen Jahreshoch bei 19,42 EUR. Beim Erreichen dieser Zielmarke könnte das frische MACD-Kaufsignal auf Wochenbasis bzw. die Relative Stärke nach Levy helfen. Letztere ist wieder positiv und konnte den Abwärtstrend seit Anfang des Jahres überwinden. Als Stopp auf der Unterseite bietet sich die alte Flaggenbegrenzung (14,05 EUR) an.
MediGene (Daily)

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An den drei weißen Kerzen im bisherigen Wochenverlauf können Anleger die jüngste technische Reaktion festmachen. Dennoch nährt der markante Docht der gestrigen Tageskerze erste Zweifel, ob der DAX® in der Lage ist, unser Erholungsziel im Bereich der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.529 Punkten) bzw. des Tiefs vom 31. Mai (12.548 Punkte) tatsächlich zu erreichen. Wichtig wäre in diesem Zusammenhang ein Spurt über die letzten beiden Tageshochs bei 12.433/39 Punkten. Schließlich würde ein Sprung über die beiden genannten Marken aus Sicht des Stundencharts eine kleine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation vervollständigen. Das kalkulatorische Anschlusspotential lässt sich im Erfolgsfall auf gut 300 Punkte taxieren. Dann würde sogar der längerfristige gleitende Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 12.711 Punkten) wieder auf die Agenda rücken. Da aber gerade die im US-Zwischenwahljahr besonders sensible Phase von Ende August bis Ende September begonnen hat, sollten Anleger aktuell auch die Unterseite besonders im Blick haben. Die Kombination aus den letzten beiden Verlaufstiefs (12.121/12.104 Punkte) und der verbliebenen Kurslücke von Anfang April (untere Gapkante bei 12.011 Punkten) gilt es zukünftig unbedingt zu verteidigen.
Dreieck als Kurstreiber
An den internationalen Aktienmärkten besteht derzeit eine große Diskrepanz zwischen den europäischen Indizes und den US-Pendants. Während diesseits des Atlantiks seit rund anderthalb Jahren kaum ein Blumentopf zu gewinnen ist, präsentieren sich die Mehrzahl der amerikanischen Indizes technisch weiterhin in einer sehr guten Verfassung. Beispielhaft möchten wir an dieser Stelle den Dow Jones Transportation anführen. Mit 11.475 Punkten steht bei den Transporttitel ein neues Allzeithoch zu Buche. Zuvor hatte sich die 38-Wochen-Linie (akt. bei 10.707 Punkten) als idealtypisches Sprungbrett erwiesen. Ein neuer Rekordstand sorgt aber nicht nur für eines der besten Signale der technischen Analyse, sondern damit wurde auch ein Dreiecksmuster endgültig nach oben aufgelöst (siehe Chart). Rein rechnerisch lässt sich aus dieser Konsolidierungsformation ein kalkulatorisches Kursziel bis in den Bereich von 12.500 Punkten ableiten. Untermauert wird der beschriebene Ausbruch durch ein neues MACD-Kaufsignal sowie das im Juli auf Monatsbasis ausgeprägte „bullish engulfing“. Per Saldo ist bei den US-Transportaktien derzeit keine Schwäche auszumachen – im Gegenteil!
Gap + Flagge = Kursturbo
Mit einem Aufwärtsgap (13,52 EUR zu 13,83 EUR) konnte die Medigene-Aktie jüngst die 200-Tages-Linie (akt. bei 13,96 EUR) zurückerobern und den seit Februar bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 14,05 EUR) zu den Akten legen. Nachdruck verleiht diesen beiden positiven Weichenstellungen die Tatsache, dass der Ausbruch mit deutlich anziehenden Umsätzen erfolgte. Die alten Börsenweisheit „volume goes with the trend“ ist also lehrbuchmäßig erfüllt. Übergeordnet kann die Korrektur der letzten Monate damit als klassische Flagge interpretiert werden (siehe Chart). Derzeit notiert der Titel zwar noch mitten in der horizontalen Widerstandszone zwischen 14,88 EUR und 15,80 EUR, aber die beschriebene Flagge dürfte weiter als Kurstreiber dienen. Perspektivisch winkt dank des abgeschlossenen Konsolidierungsmusters sogar ein Wiedersehen mit dem bisherigen Jahreshoch bei 19,42 EUR. Beim Erreichen dieser Zielmarke könnte das frische MACD-Kaufsignal auf Wochenbasis bzw. die Relative Stärke nach Levy helfen. Letztere ist wieder positiv und konnte den Abwärtstrend seit Anfang des Jahres überwinden. Als Stopp auf der Unterseite bietet sich die alte Flaggenbegrenzung (14,05 EUR) an.
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