| Erster Schlusskurs über 13.000 Punkten |
| Seit mittlerweile zwei Wochen gilt beim DAX® das gleiche Spiel: Geringe Schwankungsbreiten
zwischen Tageshoch und -tief, kleine Kerzenkörper und unterdurchschnittliche Handelsvolumina.
Gestern verblieb das Aktienbarometer darüber hinaus innerhalb des Pendants vom vergangenen
Freitag. Den auf diese Weise entstehenden „inside day“ nehmen wir zum Anlass, um uns
intensiv mit dem Stoppmanagement auseinanderzusetzen. Zuletzt hatten wir als Absicherung
immer wieder die Bedeutung der Aufwärtskurslücke (12.850 zu 12.829 Punkte) betont.
Tradingaffine Anleger können auf Basis des Tiefs der abgelaufenen Woche (12.909 Punkte)
sogar eine noch engere Absicherung wählen. Trotz des strukturellen Mangels einer nicht
vorhandenen Aufwärtsdynamik bleibt der DAX® ohne Verletzung der o. g. Stopp-Loss-Marken
aufgrund des trendfolgenden Charakters der Technischen Analyse in der Erfolgsspur.
Jenseits des bisherigen Allzeithochs bei 13.037 Punkten definiert die 138,2%-Fibonacci-Projektion
des Korrekturimpulses von Juni bis August (13.365 Punkte) eines der wenigen verbliebenen
Anlaufziele. |
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DAX® (Daily) |
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| Langfristige Bodenbildung - der nächste Schritt |
| Dank der Rückeroberung der mittlerweile wieder steigenden 38-Monats-Linie (akt. bei
29,34 EUR) sowie des Bruchs des Abwärtstrends seit Januar 2010 (akt. bei 30,57 EUR)
haben sich die charttechnischen Perspektiven der Salzgitter-Aktie zuletzt deutlich
verbessert. Zuletzt „hing“ der Stahltitel jedoch in der wichtigen Widerstandszone
bei rund 39 EUR etwas fest. Schließlich spielte dieses Level über Monate immer wieder
eine Rolle. Mit Blick auf den langfristigen Kursverlauf sorgt das neue Mehrjahreshoch
jenseits von 39,58 EUR nun endgültig für den Abschluss der Bodenbildung seit 2013
(siehe Chart). Perspektivisch sollte das Papier damit Kurs auf den langfristigen Abwärtstrend
seit Sommer 2007 (akt. bei 46,85 EUR) nehmen. Die erfolgreiche untere Umkehr lässt
vielmehr sogar auf ein Ende dieses Trends hoffen. Zusätzlicher Rückenwind kommt derzeit
von Seiten der quantitativen Indikatoren. Hervorheben möchten wir den trendfolgenden
MACD sowie die Relative Stärke (Levy), die jeweils freundlich zu interpretieren sind.
Um den diskutierten Ausbruch nicht zu gefährden, sollte in Zukunft das Julitief (35,75
EUR) nicht mehr unterschritten werden. |
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Salzgitter (Monthly) |
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| Wie ein Schweizer Uhrwerk |
| „Gewinner bleiben Gewinner!“ Diese Basisannahme aller Momentumstrategien bewahrheitet
sich derzeit wieder einmal bei der RIB Software-Aktie. Ende September sprachen wir
aufgrund des neuen Rekordstandes von einem der besten Signale der Technischen Analyse
(siehe „HSBC Daily Trading“ vom 28. September). Mittlerweile hat das Papier sein Allzeithoch
bis auf 20,36 EUR ausbauen können. Gleichzeitig gehört der Titel – gemessen an der
Relativen Stärke nach Levy – zu den besten Werten des gesamten HDAX®. Im Verlauf dieses
trendfolgenden Indikators liegt zudem ein klassisches Dreiecksmuster vor, welches
jüngst nach oben aufgelöst wurde. In der Summe scheint eine Fortsetzung der jüngsten
Rally das wahrscheinlichste Szenario zu sein. Interpretieren Anleger die Kursentwicklung
der letzten dreieinhalb Jahre als Tradingrange, dann ergibt sich aus deren Höhe ein
langfristiges Kursziel von rund 24 EUR. Aber auch unter Risikogesichtspunkten liefert
der aktuelle Kursverlauf eine interessante Hilfestellung. Die zuletzt im Wochenchart
gerissene Aufwärtskurslücke (18,17 EUR zu 17,99 EUR) sollte in Zukunft nicht mehr
geschlossenen werden. Versehen mit diesem Gewinnstopp bleiben bestehende Engagements
weiter haltenswert. |
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RIB Software (Weekly) |
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