17.10.2017 09:00
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DAX® - Erster Schlusskurs über 13.000 Punkten

Erster Schlusskurs über 13.000 Punkten
Seit mittlerweile zwei Wochen gilt beim DAX® das gleiche Spiel: Geringe Schwankungsbreiten zwischen Tageshoch und -tief, kleine Kerzenkörper und unterdurchschnittliche Handelsvolumina. Gestern verblieb das Aktienbarometer darüber hinaus innerhalb des Pendants vom vergangenen Freitag. Den auf diese Weise entstehenden „inside day“ nehmen wir zum Anlass, um uns intensiv mit dem Stoppmanagement auseinanderzusetzen. Zuletzt hatten wir als Absicherung immer wieder die Bedeutung der Aufwärtskurslücke (12.850 zu 12.829 Punkte) betont. Tradingaffine Anleger können auf Basis des Tiefs der abgelaufenen Woche (12.909 Punkte) sogar eine noch engere Absicherung wählen. Trotz des strukturellen Mangels einer nicht vorhandenen Aufwärtsdynamik bleibt der DAX® ohne Verletzung der o. g. Stopp-Loss-Marken aufgrund des trendfolgenden Charakters der Technischen Analyse in der Erfolgsspur. Jenseits des bisherigen Allzeithochs bei 13.037 Punkten definiert die 138,2%-Fibonacci-Projektion des Korrekturimpulses von Juni bis August (13.365 Punkte) eines der wenigen verbliebenen Anlaufziele.

DAX® (Daily)
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Langfristige Bodenbildung - der nächste Schritt
Dank der Rückeroberung der mittlerweile wieder steigenden 38-Monats-Linie (akt. bei 29,34 EUR) sowie des Bruchs des Abwärtstrends seit Januar 2010 (akt. bei 30,57 EUR) haben sich die charttechnischen Perspektiven der Salzgitter-Aktie zuletzt deutlich verbessert. Zuletzt „hing“ der Stahltitel jedoch in der wichtigen Widerstandszone bei rund 39 EUR etwas fest. Schließlich spielte dieses Level über Monate immer wieder eine Rolle. Mit Blick auf den langfristigen Kursverlauf sorgt das neue Mehrjahreshoch jenseits von 39,58 EUR nun endgültig für den Abschluss der Bodenbildung seit 2013 (siehe Chart). Perspektivisch sollte das Papier damit Kurs auf den langfristigen Abwärtstrend seit Sommer 2007 (akt. bei 46,85 EUR) nehmen. Die erfolgreiche untere Umkehr lässt vielmehr sogar auf ein Ende dieses Trends hoffen. Zusätzlicher Rückenwind kommt derzeit von Seiten der quantitativen Indikatoren. Hervorheben möchten wir den trendfolgenden MACD sowie die Relative Stärke (Levy), die jeweils freundlich zu interpretieren sind. Um den diskutierten Ausbruch nicht zu gefährden, sollte in Zukunft das Julitief (35,75 EUR) nicht mehr unterschritten werden.

Salzgitter (Monthly)
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Wie ein Schweizer Uhrwerk
„Gewinner bleiben Gewinner!“ Diese Basisannahme aller Momentumstrategien bewahrheitet sich derzeit wieder einmal bei der RIB Software-Aktie. Ende September sprachen wir aufgrund des neuen Rekordstandes von einem der besten Signale der Technischen Analyse (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 28. September). Mittlerweile hat das Papier sein Allzeithoch bis auf 20,36 EUR ausbauen können. Gleichzeitig gehört der Titel – gemessen an der Relativen Stärke nach Levy – zu den besten Werten des gesamten HDAX®. Im Verlauf dieses trendfolgenden Indikators liegt zudem ein klassisches Dreiecksmuster vor, welches jüngst nach oben aufgelöst wurde. In der Summe scheint eine Fortsetzung der jüngsten Rally das wahrscheinlichste Szenario zu sein. Interpretieren Anleger die Kursentwicklung der letzten dreieinhalb Jahre als Tradingrange, dann ergibt sich aus deren Höhe ein langfristiges Kursziel von rund 24 EUR. Aber auch unter Risikogesichtspunkten liefert der aktuelle Kursverlauf eine interessante Hilfestellung. Die zuletzt im Wochenchart gerissene Aufwärtskurslücke (18,17 EUR zu 17,99 EUR) sollte in Zukunft nicht mehr geschlossenen werden. Versehen mit diesem Gewinnstopp bleiben bestehende Engagements weiter haltenswert.

RIB Software (Weekly)
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Quelle

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