| Fällt die 13.000er-Marke heute? |
| Nach der Rekordjagd der letzten Tage gönnte sich der DAX® gestern eine wohlverdiente
Verschnaufpause. Festmachen lässt sich diese Aussage einerseits an der geringen Handelsspanne
von nur 36 Punkten und andererseits an dem gestrigen „inside day“. Die gesamte Handelsaktivität
vollzog sich gestern also innerhalb des Pendants des Vortages. Wenngleich übergeordnet
weiter die Katalysatoren in Form der nach oben aufgelösten Flagge, der freundlich
zu interpretierenden Indikatoren (z. B. MACD, Aroon) sowie der starken US-Märkte wirken,
zeugt diese Entwicklung doch vom Respekt der Marktteilnehmer vor dem gerade erreichten
Allzeithoch (12.976 Punkte). Um diesem Spanungsfeld Rechnung zu tragen, definieren
wir eine Auflösung des beschriebenen „Innenstabs“ mit Notierungen jenseits des zuvor
angeführten Rekordlevels als Startschuss für einen Wechsel der „big figure“. Jenseits
der psychologischen Marke von 13.000 Punkten steckt die 138,2%-Fibonacci-Projektion
der Korrektur von Juni bis Ende August das nächste Anlaufziel bei 13.365 Punkten ab.
Auf der Unterseite gilt es dagegen, die jüngste Aufwärtskurslücke vom Wochenbeginn
(untere Gapkante bei 12.829 Punkten) nicht mehr zu schließen. Ansonsten müssen Anleger
mit einer DAX®-Verschnaufpause rechnen. |
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DAX® (Daily) |
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| Neues 17-Jahres-Hoch |
| Die wöchentliche Auswertung anhand der objektiven Kriterien der Relativen Stärke (Levy)
und des Momentums der letzten vier Wochen, die wir im Rahmen des „HSBC Trendkompass“
vornehmen, fördert immer wieder interessante Tradinggelegenheiten zu Tage. Ein gutes
Beispiel gibt derzeit die Intel-Aktie ab, denn zu dem idealtypischen Aufwärtstrend
gesellt sich derzeit eine vielversprechende Ausbruchssituation. Nachdem es im Sommer
noch zu einer Belastungsprobe des Basisaufwärtstrends seit 2009 (akt. bei 35,91 USD)
kam, sorgt das jüngste Verlaufshoch bei 39,70 USD für den höchsten Stand seit Ende
2000. Dank dieser Entwicklung kann die Kursentwicklung der letzten zwei Jahre als
aufsteigendes Dreieck (siehe Chart) interpretiert werden. Neben dem „Trendkompass“
bestätigen auch die Trendfolger MACD und Aroon mit synchronen Einstiegssignalen den
beschriebenen Ausbruch. Für das „i-Tüpfenchen“ sorgt aber zweifelsohne die langfristige
Betrachtung des Technologietitels. Dank des neuen Dekadenhochs gilt die langfristige
untere Umkehr seit Beginn des Jahrtausends als abgeschlossen. Ein erstes Anlaufziel
ergibt sich nun bei rund 43 USD. Um den Ausbruch nicht zu negieren, gilt es in Zukunft
die o. g. Trendlinie nicht mehr zu unterschreiten. |
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Intel (Monthly) |
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| Läuft unf läuft und läuft |
| „Geschichte wiederholt sich nicht eins-zu-eins, aber sie reimt sich!“ Dieses Bonmot
hat sich in Bezug auf die Nemetschek-Aktie tatsächlich bewahrheitet. In dem von uns
favorisierten „Frühjahr reloaded“-Szenario konnte der Titel wie vor einem halben Jahr
eine trendbestätigende Flagge nach oben auflösen. Lohn der Mühen ist ein neuer Rekordstand
jenseits der Marke von 71,25 EUR. Unter dem Strich entsteht somit eines der besten
Signale der Technischen Analyse, welches zusätzlich durch ein neues Einstiegssignal
seitens des MACD bestätigt wird. Aus der beschriebenen Flaggenkonsolidierung lässt
sich ein kalkulatorisches Kursziel im Bereich von 82 EUR ableiten. Auf dem Weg in
diese Region definieren die 138,2%-Fibonacci-Projektion bzw. das 161,8%-Pendant der
Korrektur von Juni/Juli bei 75,42 EUR und 77,99 EUR wichtige Etappenziele. Per Saldo
unterstreicht die gegenwärtige Ausbruchssituation zum wiederholten Mal den seit 2012
bestehenden Basisaufwärtstrend (untere Begrenzung akt. bei 62,13 EUR), so dass das
übergeordnete Motto unverändert „the trend is your friend“ lautet. Um die gegenwärtige
Steilvorlage nicht zu gefährden, sollte das Papier das Julihoch bei 69,80 EUR in Zukunft
nicht mehr unterschreiten. |
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Nemetschek (Weekly) |
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