06.10.2017 09:00
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DAX® - Fällt die 13.000er-Marke heute?

Fällt die 13.000er-Marke heute?
Nach der Rekordjagd der letzten Tage gönnte sich der DAX® gestern eine wohlverdiente Verschnaufpause. Festmachen lässt sich diese Aussage einerseits an der geringen Handelsspanne von nur 36 Punkten und andererseits an dem gestrigen „inside day“. Die gesamte Handelsaktivität vollzog sich gestern also innerhalb des Pendants des Vortages. Wenngleich übergeordnet weiter die Katalysatoren in Form der nach oben aufgelösten Flagge, der freundlich zu interpretierenden Indikatoren (z. B. MACD, Aroon) sowie der starken US-Märkte wirken, zeugt diese Entwicklung doch vom Respekt der Marktteilnehmer vor dem gerade erreichten Allzeithoch (12.976 Punkte). Um diesem Spanungsfeld Rechnung zu tragen, definieren wir eine Auflösung des beschriebenen „Innenstabs“ mit Notierungen jenseits des zuvor angeführten Rekordlevels als Startschuss für einen Wechsel der „big figure“. Jenseits der psychologischen Marke von 13.000 Punkten steckt die 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von Juni bis Ende August das nächste Anlaufziel bei 13.365 Punkten ab. Auf der Unterseite gilt es dagegen, die jüngste Aufwärtskurslücke vom Wochenbeginn (untere Gapkante bei 12.829 Punkten) nicht mehr zu schließen. Ansonsten müssen Anleger mit einer DAX®-Verschnaufpause rechnen.

DAX® (Daily)
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Neues 17-Jahres-Hoch
Die wöchentliche Auswertung anhand der objektiven Kriterien der Relativen Stärke (Levy) und des Momentums der letzten vier Wochen, die wir im Rahmen des „HSBC Trendkompass“ vornehmen, fördert immer wieder interessante Tradinggelegenheiten zu Tage. Ein gutes Beispiel gibt derzeit die Intel-Aktie ab, denn zu dem idealtypischen Aufwärtstrend gesellt sich derzeit eine vielversprechende Ausbruchssituation. Nachdem es im Sommer noch zu einer Belastungsprobe des Basisaufwärtstrends seit 2009 (akt. bei 35,91 USD) kam, sorgt das jüngste Verlaufshoch bei 39,70 USD für den höchsten Stand seit Ende 2000. Dank dieser Entwicklung kann die Kursentwicklung der letzten zwei Jahre als aufsteigendes Dreieck (siehe Chart) interpretiert werden. Neben dem „Trendkompass“ bestätigen auch die Trendfolger MACD und Aroon mit synchronen Einstiegssignalen den beschriebenen Ausbruch. Für das „i-Tüpfenchen“ sorgt aber zweifelsohne die langfristige Betrachtung des Technologietitels. Dank des neuen Dekadenhochs gilt die langfristige untere Umkehr seit Beginn des Jahrtausends als abgeschlossen. Ein erstes Anlaufziel ergibt sich nun bei rund 43 USD. Um den Ausbruch nicht zu negieren, gilt es in Zukunft die o. g. Trendlinie nicht mehr zu unterschreiten.

Intel (Monthly)
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Läuft unf läuft und läuft
„Geschichte wiederholt sich nicht eins-zu-eins, aber sie reimt sich!“ Dieses Bonmot hat sich in Bezug auf die Nemetschek-Aktie tatsächlich bewahrheitet. In dem von uns favorisierten „Frühjahr reloaded“-Szenario konnte der Titel wie vor einem halben Jahr eine trendbestätigende Flagge nach oben auflösen. Lohn der Mühen ist ein neuer Rekordstand jenseits der Marke von 71,25 EUR. Unter dem Strich entsteht somit eines der besten Signale der Technischen Analyse, welches zusätzlich durch ein neues Einstiegssignal seitens des MACD bestätigt wird. Aus der beschriebenen Flaggenkonsolidierung lässt sich ein kalkulatorisches Kursziel im Bereich von 82 EUR ableiten. Auf dem Weg in diese Region definieren die 138,2%-Fibonacci-Projektion bzw. das 161,8%-Pendant der Korrektur von Juni/Juli bei 75,42 EUR und 77,99 EUR wichtige Etappenziele. Per Saldo unterstreicht die gegenwärtige Ausbruchssituation zum wiederholten Mal den seit 2012 bestehenden Basisaufwärtstrend (untere Begrenzung akt. bei 62,13 EUR), so dass das übergeordnete Motto unverändert „the trend is your friend“ lautet. Um die gegenwärtige Steilvorlage nicht zu gefährden, sollte das Papier das Julihoch bei 69,80 EUR in Zukunft nicht mehr unterschreiten.

Nemetschek (Weekly)
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Quelle

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