| GD200 unterschritten - GD 200 im Fokus |
| „Hopp oder Topp – Die Entscheidung naht“. So lautete unsere gestrige Überschrift,
die sich sofort bewahrheiten sollte. Schließlich sorgt die gestrige DAX®-Entwicklung
für einen faden Beigeschmack. Als erster Belastungsfaktor ist zunächst einmal das
gestrige Abwärtsgap (12.064 zu 12.032 Punkten) zu nennen. Einen weiteren Hemmschuh
stellt das Abgleiten unter die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.010 Punkten) dar. Immerhin
konnten sich die deutschen Standardwerte am Nachmittag von ihrem Tagestief (12.869
Punkte) erholen, so dass letztlich die Haltezone aus dem Tief vom 11. August (11.935
Punkte) und dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses seit November 2016
(11.891 Punkte) verteidigt werden konnte. Im Zusammenspiel mit den Vorgaben sorgt
dies für einen kleinen Hoffnungsschimmer. Um allerdings den größten Druck vom DAX®
zu nehmen, müsste das Aktienbarometer zumindest die Kombination aus der o. g. 200-Tages-Glättung
und der gestrigen Abwärtskurslücke zeitnah zurückerobern. Ohne diese positive Weichenstellung
bleibt Anlegern indes der Korrekturmodus der letzten zwei Monate erhalten und die
Parallele zum Abwärtstrend seit Juni (akt. bei 11.698 Punkten) markiert dabei die
nächste Rückzugslinie. |
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DAX® (Daily) |
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| Genug Kraft gesammelt |
| Seit November vergangenen Jahres bewegt sich der Philadelphia Gold/Silver-Index unter
dem Strich seitwärts. Dennoch ist die aktuelle Entwicklung alles andere als langweilig.
So hat sich der Index im letzten dreiviertel Jahr stets tapfer oberhalb der 38-Monats-Linie
(akt. bei 76 Punkten) gehalten. Die jüngste Folge von Kerzen mit kleinen Kerzenkörpern
hat das Aktienbarometer nun sogar mit einem „bullish engulfing“ nach oben aufgelöst.
Dieses positive Candlestickmuster befeuert die Phantasie der Edelmetallbullen. Möglicherweise
dient die o. g. langfristige Glättungslinie als Sprungbrett, zumal diverse Indikatoren
derzeit freundlich zu interpretieren sind. Hervorheben möchten wir an dieser Stelle
die Bodenbildung im Verlauf des RSI sowie das gültige MACD-Kaufsignal. Ein erstes
Anlaufziel steckt nun der Kreuzwiderstand aus dem bisherigen Jahreshoch (97 Punkte)
und dem seit September 2011 dominierenden Baissetrend (akt. bei 100 Punkten) ab. Ein
Bruch dieser Trendlinie würde auch das Szenario einer langfristigen unteren Umkehr
Nachdruck verleihen. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich die angeführte
38-Monats-Glättung an. |
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Philadelphia Gold/Silver Index (Monthly) |
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| Dreieck aufgelöst |
| Die Newmont-Aktie hat zuletzt eine sehr bedeutende Widerstandszone übersprungen. Gemeint
ist die Kombination aus dem Korrekturtrend seit Oktober 2016 (akt. bei 36,75 USD)
und einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (36,66 USD bzw.
37,18 USD). Der Sprung über den zuerst angeführten Abwärtstrend sorgte gleichzeitig
für die positive Auflösung des zuletzt ausgeprägten symmetrischen Dreiecks (siehe
Chart). Aus der Höhe dieses klassischen Konsolidierungsmusters lässt sich ein kalkulatorisches
Anschlusspotential von rund 9 USD ableiten, welches perspektivisch auf ein Wiedersehen
mit dem zyklischen Hoch vom August 2008 bei 46,07 USD hoffen lässt. Das beschriebene
Ausbruchsszenario wird von Indikatorenseite bestätigt. So ist der MACD eindeutig freundlich
zu interpretieren, während im Verlauf des RSI inzwischen eine abgeschlossene Bodenbildung
vorliegt. Um die aktuelle Steilvorlage nicht zu gefährden, sollte der Goldminentitel
nicht mehr in das o. g. Dreieck zurückfallen. Der o. g. ehemalige Abwärtstrend (akt.
bei 36,75 USD) ist deshalb als Stopp-Loss prädestiniert. |
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Newmont Mining (Weekly) |
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