DAX® - Geduld gefragt
Geduld gefragt
Passend zum US-Feiertag (Labour Day) startete der DAX® gestern mit einer unterdurchschnittlichen Handelsspanne von unter 60 Punkten in die neue Woche. Da sich die deutschen Standardwerte im Vergleich zum Eröffnungskurs zudem nur wenig verändert präsentierten, liefert der gestrige Handelstag kaum neue Erkenntnisse. Es bleibt bei den zuletzt aufgezeigten Leitplanken in Form der letzten beiden Verlaufstiefs bei 12.121/12.104 Punkten auf der Unter- und der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.683 Punkten) auf der Oberseite. Auch andere Chartdarstellungsformen – wie beispielsweise der Heikin Ashi- bzw. der Point & Figure-Chart – aber auch andere Zeitebenen – wie z. B. der Monatschart der deutschen Standardwerte – unterstreichen die Bedeutung der angeführten Schlüsselmarken. Egal welche charttechnische Methodik Anleger heranziehen, es finden sich also derzeit einige gute Argumente für eine abwartende Grundhaltung. Erst im Ausbruchsfall dürfte der DAX® neues Aufwärtsmomentum entfachen oder das Risiko der Ausprägung einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation steigt bei einer negativen Weichenstellung deutlich an.
DAX® (Daily)

Dreieck nach oben aufgelöst
Seit März 2015 bewegte sich die Adler-Aktie unter dem Strich seitwärts. Dabei hat der Titel ein symmetrisches Dreieck ausgeprägt. Nach einem erfolgreichen Test der 38-Monats-Linie im 1. Quartal 2018 gelang nun endgültig die Auflösung der o. g. Dreieckskonsolidierung. Neben dem neuen Allzeithoch (16,10 EUR) signalisiert also noch ein weiteres charttechnisches Muster, dass der zugrundeliegende Basisaufwärtstrend wieder Fahrt aufnimmt. Das Risiko eines Fehlausbruchs auf der Oberseite wird dabei durch das neue Einstiegssignal seitens des MACD reduziert – und auch auf Wochenbasis konnte der Trendfolger gerade ein neues Einstiegssignal generieren. Aus der Höhe des beschriebenen Dreiecks ergibt sich ein kalkulatorisches Kursziel im Bereich von 20 EUR. Auf dem Weg in diese Region steckt die 161,8%-Fibonacci-Projektion der Verschnaufpause von Juni 2015 bis Februar 2016 (18,24 EUR) ein nennenswertes Etappenziel ab. Um die gute Ausgangslage nicht leichtfertig zu verspielen, bietet sich der ehemalige Rekordstand von Juni 2015 bei 14,76 EUR als Absicherung an.
ADLER Real Estate (Monthly)

Prozyklisches Einstiegssignal
Der Einstieg in charttechnische Dauerläufer stellt Anleger oftmals vor eine psychologische Herausforderung. Schließlich haben diese „Highflyer“ oftmals bereits einen starken Kursanstieg hinter sich. Einen Ausweg aus diesem Spannungsfeld bietet ein Einstieg nachdem zuvor ein Konsolidierungsmuster durchschritten wurde. Diese Ausgangslage finden Anleger aktuell bei der Nvidia-Aktie vor, denn das neue Allzeithoch bei 282 USD sorgt für die Auflösung eines aufsteigenden Dreiecks (siehe Chart). Aber es liegen aktuell noch weitere konstruktive Faktoren vor: Hervorheben möchten wir das „bullish engulfing“, das sechs vorangegangene Kerzenkörper umschließt. Beim Blick auf die quantitativen Indikatoren kommen ein neues MACD-Kaufsignal bzw. der Bruch des Abwärtstrends seit Ende 2016 im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy hinzu. Das rechnerische Anschlusspotential – abgeleitet aus dem aufsteigenden Dreieck – lässt sich auf rund 320 USD taxieren. Um die aktuelle Steilvorlage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft die alten Ausbruchsmarken bei 269/261 USD nicht mehr zu unterschreiten.
NVIDIA Corp. (Weekly)

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Königsallee 21-23
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Passend zum US-Feiertag (Labour Day) startete der DAX® gestern mit einer unterdurchschnittlichen Handelsspanne von unter 60 Punkten in die neue Woche. Da sich die deutschen Standardwerte im Vergleich zum Eröffnungskurs zudem nur wenig verändert präsentierten, liefert der gestrige Handelstag kaum neue Erkenntnisse. Es bleibt bei den zuletzt aufgezeigten Leitplanken in Form der letzten beiden Verlaufstiefs bei 12.121/12.104 Punkten auf der Unter- und der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.683 Punkten) auf der Oberseite. Auch andere Chartdarstellungsformen – wie beispielsweise der Heikin Ashi- bzw. der Point & Figure-Chart – aber auch andere Zeitebenen – wie z. B. der Monatschart der deutschen Standardwerte – unterstreichen die Bedeutung der angeführten Schlüsselmarken. Egal welche charttechnische Methodik Anleger heranziehen, es finden sich also derzeit einige gute Argumente für eine abwartende Grundhaltung. Erst im Ausbruchsfall dürfte der DAX® neues Aufwärtsmomentum entfachen oder das Risiko der Ausprägung einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation steigt bei einer negativen Weichenstellung deutlich an.
Dreieck nach oben aufgelöst
Seit März 2015 bewegte sich die Adler-Aktie unter dem Strich seitwärts. Dabei hat der Titel ein symmetrisches Dreieck ausgeprägt. Nach einem erfolgreichen Test der 38-Monats-Linie im 1. Quartal 2018 gelang nun endgültig die Auflösung der o. g. Dreieckskonsolidierung. Neben dem neuen Allzeithoch (16,10 EUR) signalisiert also noch ein weiteres charttechnisches Muster, dass der zugrundeliegende Basisaufwärtstrend wieder Fahrt aufnimmt. Das Risiko eines Fehlausbruchs auf der Oberseite wird dabei durch das neue Einstiegssignal seitens des MACD reduziert – und auch auf Wochenbasis konnte der Trendfolger gerade ein neues Einstiegssignal generieren. Aus der Höhe des beschriebenen Dreiecks ergibt sich ein kalkulatorisches Kursziel im Bereich von 20 EUR. Auf dem Weg in diese Region steckt die 161,8%-Fibonacci-Projektion der Verschnaufpause von Juni 2015 bis Februar 2016 (18,24 EUR) ein nennenswertes Etappenziel ab. Um die gute Ausgangslage nicht leichtfertig zu verspielen, bietet sich der ehemalige Rekordstand von Juni 2015 bei 14,76 EUR als Absicherung an.
Prozyklisches Einstiegssignal
Der Einstieg in charttechnische Dauerläufer stellt Anleger oftmals vor eine psychologische Herausforderung. Schließlich haben diese „Highflyer“ oftmals bereits einen starken Kursanstieg hinter sich. Einen Ausweg aus diesem Spannungsfeld bietet ein Einstieg nachdem zuvor ein Konsolidierungsmuster durchschritten wurde. Diese Ausgangslage finden Anleger aktuell bei der Nvidia-Aktie vor, denn das neue Allzeithoch bei 282 USD sorgt für die Auflösung eines aufsteigenden Dreiecks (siehe Chart). Aber es liegen aktuell noch weitere konstruktive Faktoren vor: Hervorheben möchten wir das „bullish engulfing“, das sechs vorangegangene Kerzenkörper umschließt. Beim Blick auf die quantitativen Indikatoren kommen ein neues MACD-Kaufsignal bzw. der Bruch des Abwärtstrends seit Ende 2016 im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy hinzu. Das rechnerische Anschlusspotential – abgeleitet aus dem aufsteigenden Dreieck – lässt sich auf rund 320 USD taxieren. Um die aktuelle Steilvorlage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft die alten Ausbruchsmarken bei 269/261 USD nicht mehr zu unterschreiten.
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