20.09.2017 09:00
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DAX® - Geringe Schwankungsbreite

Geringe Schwankungsbreite
Das laufende Jahr ist durchaus bekannt für Phasen mit sehr geringen Schwankungsbreiten. Einen Handelstag wie gestern – mit einer Hoch-Tief-Spanne beim DAX® von lediglich 38 Punkten – halten wir allerdings, selbst im Umfeld der derzeit geringen Volatilität, für bemerkenswert. Trotz des verlorengegangenen Aufwärtsmomentums überwiegen unverändert die konstruktiven, charttechnischen Faktoren. Als solche stufen wir weiter die Anfang September nach oben aufgelöste Korrekturflagge sowie die wenig später abgeschlossene kleine Bodenbildung ein. Aus der zuletzt genannten Weichenstellung ergibt sich ein kalkulatorisches Kursziel im Bereich von 12.700 Punkten, welches bestens mit dem Hoch von Mitte Juli bei 12.677 Punkten harmoniert. Die oben angeführte Flagge lässt sogar auf ein Wiedersehen mit dem Rekordhoch vom Juni bei 12.952 Punkten schließen. Auf der Unterseite können tradingorientierte Anleger die untere Gapkante der jüngsten Kurslücke (12.482 Punkte) als engmaschigen Stopp heranziehen. Unter strategischen Gesichtspunkten sollten die deutschen Standardwerte indes nicht mehr unter die Marke von 12.300 Punkten zurückfallen, denn damit wäre die o. g. kleine Bodenbildung negiert.

DAX® (Daily)
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Die Kurve bekommen
„Licht am Ende des Tunnels“ titelten wir am 3. August im „Daily Trading“ in Bezug auf die Südzucker-Aktie. Mittlerweile ist das Papier noch einen Schritt weiter. Schließlich hat der Titel die Kreuzunterstützung aus dem 50%-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses seit Ende 2014 (17,91 EUR), dem Aufwärtstrend seit Anfang 2015 (akt. bei 17,89 EUR) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 17,17 EUR) für eine Stabilisierung genutzt. Der Bruch des kurzfristigen Korrekturtrends seit Februar (akt. bei 17,82 EUR) bzw. die aktuelle Indikatorenkonstellation sorgen für zusätzliche Ausrufezeichen. So liegt im Verlauf der Relativen Stärke (Levy) nach dem Bruch des steilen Abwärtstrends inzwischen auch eine kleine Bodenbildung vor. Da auch der trendfolgende MACD mit einem neuen Kaufsignal aufwarten kann, rückt perspektivisch das Tief vom Dezember 2016 bei 20,70 EUR wieder ins Blickfeld. Auf Tagesbasis besteht zudem bei 21,85/23,02 EUR eine relativ große Kurslücke, die es noch zu schließen gilt. Als Absicherung auf der Unterseite ist die o. g. Kumulationszone bei gut 17 EUR prädestiniert.

Südzucker (Weekly)
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Buy-Trigger bei 164,45 EUR
In den letzten Wochen hatten wir in Bezug auf den DAX® oftmals die dort vorliegende trendbestätigende Flagge thematisiert. Zwar liegt bei der Linde-Aktie das äquivalente Kursmuster vor, doch das Gasunternehmen hinkt den deutschen Standardwerten dennoch deutlich hinterher. Schließlich hat das Konsolidierungsmuster hier unverändert Bestand. Noch ein anderer Aspekt ist derzeit wichtig: Die Atempause der letzten drei Monate hat das Papier zuletzt bis in den Bereich der 200-Tages-Linie (akt. bei 161,32 EUR) gedrückt. Korrekturen bis an die 200-Perioden-Glättung haben oftmals den Charme, dass sie ein ganz besonders attraktives Chance-Risiko-Verhältnis offenbaren. Ganz konkret würde ein Sprung über den Korrekturtrend seit Juni (akt. bei 164,45 EUR) das jüngste Kräftesammeln beenden. Dank des zusätzlichen Sprungbretts in Form des langfristigen Durchschnitts dürfte der Titel im Erfolgsfall zügig das bisherige Jahreshoch bei 179,70 EUR ins Visier nehmen. Im Ausbruchsfall bietet sich eine enge Absicherung auf Basis des Tiefs vom 4. September bei 158,20 EUR an, so dass in der Summe dann eine vielversprechende Tradinggelegenheit entsteht.

Linde (Daily)
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Quelle

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