| Geringe Schwankungsbreite |
| Das laufende Jahr ist durchaus bekannt für Phasen mit sehr geringen Schwankungsbreiten.
Einen Handelstag wie gestern – mit einer Hoch-Tief-Spanne beim DAX® von lediglich
38 Punkten – halten wir allerdings, selbst im Umfeld der derzeit geringen Volatilität,
für bemerkenswert. Trotz des verlorengegangenen Aufwärtsmomentums überwiegen unverändert
die konstruktiven, charttechnischen Faktoren. Als solche stufen wir weiter die Anfang
September nach oben aufgelöste Korrekturflagge sowie die wenig später abgeschlossene
kleine Bodenbildung ein. Aus der zuletzt genannten Weichenstellung ergibt sich ein
kalkulatorisches Kursziel im Bereich von 12.700 Punkten, welches bestens mit dem Hoch
von Mitte Juli bei 12.677 Punkten harmoniert. Die oben angeführte Flagge lässt sogar
auf ein Wiedersehen mit dem Rekordhoch vom Juni bei 12.952 Punkten schließen. Auf
der Unterseite können tradingorientierte Anleger die untere Gapkante der jüngsten
Kurslücke (12.482 Punkte) als engmaschigen Stopp heranziehen. Unter strategischen
Gesichtspunkten sollten die deutschen Standardwerte indes nicht mehr unter die Marke
von 12.300 Punkten zurückfallen, denn damit wäre die o. g. kleine Bodenbildung negiert. |
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DAX® (Daily) |
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| Die Kurve bekommen |
| „Licht am Ende des Tunnels“ titelten wir am 3. August im „Daily Trading“ in Bezug
auf die Südzucker-Aktie. Mittlerweile ist das Papier noch einen Schritt weiter. Schließlich
hat der Titel die Kreuzunterstützung aus dem 50%-Fibonacci-Retracement des gesamten
Hausseimpulses seit Ende 2014 (17,91 EUR), dem Aufwärtstrend seit Anfang 2015 (akt.
bei 17,89 EUR) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 17,17 EUR) für eine Stabilisierung
genutzt. Der Bruch des kurzfristigen Korrekturtrends seit Februar (akt. bei 17,82
EUR) bzw. die aktuelle Indikatorenkonstellation sorgen für zusätzliche Ausrufezeichen.
So liegt im Verlauf der Relativen Stärke (Levy) nach dem Bruch des steilen Abwärtstrends
inzwischen auch eine kleine Bodenbildung vor. Da auch der trendfolgende MACD mit einem
neuen Kaufsignal aufwarten kann, rückt perspektivisch das Tief vom Dezember 2016 bei
20,70 EUR wieder ins Blickfeld. Auf Tagesbasis besteht zudem bei 21,85/23,02 EUR eine
relativ große Kurslücke, die es noch zu schließen gilt. Als Absicherung auf der Unterseite
ist die o. g. Kumulationszone bei gut 17 EUR prädestiniert. |
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Südzucker (Weekly) |
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| Buy-Trigger bei 164,45 EUR |
| In den letzten Wochen hatten wir in Bezug auf den DAX® oftmals die dort vorliegende
trendbestätigende Flagge thematisiert. Zwar liegt bei der Linde-Aktie das äquivalente
Kursmuster vor, doch das Gasunternehmen hinkt den deutschen Standardwerten dennoch
deutlich hinterher. Schließlich hat das Konsolidierungsmuster hier unverändert Bestand.
Noch ein anderer Aspekt ist derzeit wichtig: Die Atempause der letzten drei Monate
hat das Papier zuletzt bis in den Bereich der 200-Tages-Linie (akt. bei 161,32 EUR)
gedrückt. Korrekturen bis an die 200-Perioden-Glättung haben oftmals den Charme, dass
sie ein ganz besonders attraktives Chance-Risiko-Verhältnis offenbaren. Ganz konkret
würde ein Sprung über den Korrekturtrend seit Juni (akt. bei 164,45 EUR) das jüngste
Kräftesammeln beenden. Dank des zusätzlichen Sprungbretts in Form des langfristigen
Durchschnitts dürfte der Titel im Erfolgsfall zügig das bisherige Jahreshoch bei 179,70
EUR ins Visier nehmen. Im Ausbruchsfall bietet sich eine enge Absicherung auf Basis
des Tiefs vom 4. September bei 158,20 EUR an, so dass in der Summe dann eine vielversprechende
Tradinggelegenheit entsteht. |
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Linde (Daily) |
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