| Gesundes Luftholen |
| Der gestrige Handelstag brachte beim DAX® das diskutierte Kräftesammeln. Im Chart
schlägt sich diese Entwicklung im gestrigen „inside day“ nieder, d. h. die Schwankungsbreite
verblieb innerhalb des Pendants des Vortages. Solange die jüngste Kurslücke (untere
Gapkante bei 12.482 Punkten) verteidigt wird, trägt die Verschnaufpause konstruktive
Züge. Diese Einschätzung wird durch die übergeordneten Kurstreiber in Form der nach
oben aufgelösten Flagge sowie der jüngst vervollständigten kleinen Bodenbildung bestätigt.
Einen Anstieg über das jüngste Verlaufshoch bei 12.566 Punkten definieren wir deshalb
als Katalysator, um das rechnerische Kursziel von rund 400 Punkten – abgeleitet aus
der Höhe der unteren Umkehr – tatsächlich auszuschöpfen. Die o. g. Konsolidierungsflagge
lässt perspektivisch sogar auf einen erneuten Anlauf in Richtung des Allzeithochs
bei 12.952 Punkten schließen. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Der Bärenanteil
unter den US-Privatanlegern ist zuletzt – gemäß der Sentimenterhebung der AAII – auf
22 % regelrecht eingebrochen. Da dieses Level dem niedrigsten Stand seit April 2016
entspricht, kommt in den USA derzeit so etwas wie Euphorie auf. |
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DAX® (Daily) |
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| Eines der besten Signale überhaupt |
| Seit knapp drei Jahren pendelte die Amgen-Aktie unter dem Strich seitwärts. Aus charttechnischer
Sicht lässt sich diese Entwicklung an der seitlichen Schiebezone zwischen rund 130
USD auf der Unter- und gut 180 USD auf der Oberseite festmachen. Mit 191,10 USD gelang
dem Biotechtitel in der laufenden Woche nicht nur der Ausbruch aus der angeführten
Tradingrange, sondern gleichzeitig auch ein neuer historischer Hochstand. Per Saldo
entsteht also ein „doppeltes“ Kaufsignal. Auf der Indikatorenseite wird der beschriebene
Ausbruch durch die Trendfolger MACD und Aroon bestätigt, wodurch das Risiko eines
Fehlausbruchs reduziert wird. Darüber hinaus ist der zuerst genannte Indikator aktuell
in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) „long“ positioniert.
Aus der Höhe des angeführten Konsolidierungsmusters lässt sich nun ein kalkulatorisches
Anschlusspotential von rund 50 USD ableiten, was im Umkehrschluss zu einem mittelfristigen
Kursziel im Bereich von rund 230 USD führt. Um die aktuelle Ausbruchssituation nicht
zu negieren, sollte die Amgen-Aktie in Zukunft nicht mehr unter das Hoch vom September
2016 (176,85 USD) zurückfallen. |
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Amgen (Weekly) |
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| Wichtige Bastion zurückerobert |
| Der Kontraktwechsel auf den Dezember-Future hat beim Euro-BUND-Future deutliche Spuren
in Form einer großen Abwärtskurslücke (165,18 zu 163,43) hinterlassen. Wenngleich
die letzten beiden Rollover-Gaps zeitnah geschlossen wurden, bietet sich im Umfeld
des Verkettungstermins immer auch ein Blick auf die 10-jährige Rendite in Deutschland
an. Das Spiegelbild des Euro-BUND-Future hat jüngst die Haltezone aus dem Erholungstrend
seit Oktober 2016 (akt. bei 0,38 %) und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 0,37 %) zurückerobern
können. Interessanterweise verläuft der gleitende Durchschnitt der letzten 38 Monate
ebenfalls in diesem Dunstkreis, was die Bedeutung der angeführten Marken nochmals
untermauert. Mit anderen Worten: Um einen Test der Tiefstände des Jahres 2017 vom
April und Januar bei 0,15 % zu verhindern, war der „Dreh“ auf Basis der o. g. Bastion
essentiell. Dank dieser Entwicklung rücken nun die Hochs vom 1. Quartal bei gut 0,5
% wieder auf die Agenda. Danach hat es vor allem die Widerstandszone zwischen 0,62
% und 0,70 % in sich, denn hier fallen die 200-Wochen-Linie (akt. bei 0,62 %) mit
dem bisherigen Jahreshoch (0,64 %) und dem seit Sommer 2008 dominierenden Abwärtstrend
(akt. bei 0,70 %) zusammen. |
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10-jährige Rendite Deutschland (Weekly) |
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