| Hängt an der 13.000er-Marke fest |
| Der Serie von Handelstagen mit geringen Handelsspannen hat der DAX® zu Beginn der
neuen Woche einen weiteren Handelstag hinzugefügt. Erneut lagen nur gut 50 Punkte
zwischen dem Tageshoch und dem -tief. Dazu passen auch die unterdurchschnittlichen
Umsätze. Wenngleich dem Aktienbarometer mit 12.997 Punkten erneut ein neuer Rekordstand
gelang, verharren die deutschen Standardwerte doch seit vier Tagen in Schlagdistanz
zur runden 13.000er-Marke. Damit kann das alte Allzeithoch vom Juni bei 12.952 Punkten
noch nicht als nachhaltig überwunden bezeichnet werden. Um diese Chance zu erhalten,
sollte der DAX® in Zukunft die jüngste Aufwärtskurslücke vom Montag vergangener Woche
(12.829 zu 12.850 Punkte) nicht mehr schließen. Jenseits der jüngsten beiden Tageshochs
bei 12.994/7 Punkten ergibt sich indes aus der 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur
von Juni bis August (13.365 Punkte) eines der wenigen verbliebenen Anlaufziele auf
der Oberseite. Obwohl die Indikatoren (z. B. MACD, Aroon) weiter freundlich zu interpretieren
sind, wird das Zeitfenster für einen Sprung über die 13.000er-Marke zusehends geringer.
Ein Grund mehr, das o. g. Gap als Stopp heranzuziehen. |
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DAX® (Daily) |
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| Erneutes Investmentkaufsignal |
| Unter den Branchenindizes des Stoxx Europe 600® halten wir den Kursverlauf des Stoxx
Europe 600 Technology unverändert für einen der besten Sektorcharts. Diese Einschätzung
ist zunächst auf das jüngste Verlaufshoch (443 Punkte) zurückzuführen. Damit wurde
nicht nur die Schiebezone seit Mai nach oben aufgelöst, sondern die europäischen Technologietitel
konnten auch den höchsten Stand seit Anfang 2002 verbuchen. Getragen wird der beschriebene
Ausbruch durch die bestehenden Kaufsignale seitens der Trendfolger MACD und Aroon.
Chart- und Markttechnik gehen also derzeit Hand in Hand, so dass unter dem Strich
nochmals ein prozyklisches Investmentkaufsignal entsteht. Die positive Weichenstellung
sorgt zudem für ein zusätzliches Ausrufezeichen hinter der langfristigen Bodenbildung
seit Beginn des Jahrtausends (siehe Chart). Das kalkulatorische Mindestkursziel –
abgeleitet aus der Höhe der unteren Umkehr – lässt sich auf rund 540 Punkte taxieren.
Auf dem Weg in diese Region steckt die Parallele (akt. bei 485 Punkten) zum Aufwärtstrend
seit März 2009 ein wichtiges Etappenziel ab. Doch nicht nur absolut, sondern auch
relativ im Vergleich zum Stoxx Europe 600® machen die Technologietitel dank einer
langfristigen Bodenbildung im Ratio-Chart eine gute Figur. |
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Stoxx Europe 600 Technology (Monthly) |
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| Klassisch: make or break |
| Bei gut 930 USD hat die Amazon-Aktie zuletzt die Kurve bekommen und nach oben gedreht.
Aus charttechnischer Sicht war dies allerdings auch bitter nötig, denn die Haltezone
aus den letzten Korrekturtiefs, der Aufwärtskurslücke von Anfang Mai (924 USD zu 922
USD) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 921 USD) definiert die Nackenzone einer potentiellen
Toppbildung. Mit anderen Worten: Unter diese Marken sollte die Internetaktie nicht
zurückfallen. Dank des jüngsten „Drehs“ ist die Gefahr einer oberen Umkehr geringer
geworden. Endgültig gebannt wäre diese bei einem Sprung über die „magische“ 1.000er-Marke
(Hoch vom 13. September). Die Bedeutung des zuletzt genannten Levels wird zusätzlich
durch das in diesem Bereich verlaufende obere Bollinger Band unterstrichen. Gelingt
der Sprung in vierstellige Kursregionen, rückt zunächst ein Schließen des Abwärtsgaps
von Ende Juli (1.033 USD zu 1.040 USD) auf die Agenda. Perspektivisch winkt dann sogar
ein neues Rekordhoch jenseits der Marke von 1.083 USD. Vor diesem Hintergrund definieren
wir einen Anstieg über das o. g. Septemberhoch als Buy-Trigger auf der Oberseite. |
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Amazon.com (Daily) |
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