DAX® - Hoffnungsschimmer erlaubt "bullishe" Gedanken
Hoffnungsschimmer erlaubt "bullishe" Gedanken
Die meisten Investoren haben wohl einen Haken hinter eine saisonal begünstigte Jahresendrally gemacht. Bei allen strategischen und langfristigen Vorbehalten dem DAX® gegenüber erlaubt die gestrige Kursentwicklung ein „bullishes“ Gedankenspiel. So erwies sich der gestrige Rutsch unter die Parallele (akt. bei 11.106 Punkten) zum Abwärtstrend seit Januar wie auch das neue Verlaufstief (11.009 Punkte) als Fehlausbruch auf der Unterseite. Wann immer neue Lows kein neues Abwärtsmomentum mehr nach sich ziehen, ist ein Basiswert oftmals zu schnell, zu stark gefallen. Zu dieser Feststellung passen die positiven Divergenzen, welche derzeit der RSI bzw. der MACD andeuten. Von der reinen Charttechnik kommt ein unmittelbares Schließen der jüngsten Abwärtskurslücke sowie eine Rückkehr in den steileren Abwärtstrendkanal seit Mitte Juni (untere Begrenzung akt. bei 11.221 Punkten) hinzu. Ein weiteres Argument liefert die Sentimentanalyse. Gemäß der jüngsten AAII-Umfrage ist der Anteil der Bullen unter den US-Privatanlegern auf 25,3% und damit auf den niedrigsten Stand des Jahres gefallen (Fortsetzung siehe unten).
DAX® (Daily)

Schlechte Stimmung - gutes Omen?
Dagegen springt der Bärenanteil um über 11 Prozentpunkte nach oben. Mit 47,1 % sind die amerikanischen Privatanleger sogar so skeptisch wie zuletzt im Februar 2016. Dieses Datum markierte seinerzeit den Ausgangspunkt einer dynamischen Kursrally. Doch nicht nur das: Sowohl beim Bullen- als auch beim Bärenanteil ergibt sich zudem eine Sentimentdivergenz im Vergleich zum eigentlichen Chartverlauf. Schließlich hat der S&P 500® sein zyklisches Tief vom 29. Oktober (2.604 Punkte) (bisher) nicht wieder erreicht. Trotz höherem Verlaufshoch ist die Stimmung also schlechter als Ende Oktober. Per Saldo begünstigt das Sentiment aktuell eine technische Gegenbewegung. Am deutschen Markt stecken das Tief vom 15. Oktober (11.459 Punkte) bzw. die 38-Tages-Linie (akt. bei 11.574 Punkten) dabei mögliche DAX®-Anlaufziele ab. Das obere Bollinger Band verläuft aktuell bei 11.642 Punkten. Aufgrund des antizyklischen Charakters neuer Longpositionen müssen Anleger ein striktes Stoppmanagement beachten. Einen ersten Halt bietet dabei die oben angeführte Parallele (akt. bei 11.106 Punkten) zum Abwärtstrend seit Januar. Aber spätestens bei Unterschreiten der letzten beiden Verlaufstiefs bei 11.051/11.009 Punkten sollten Investoren die Reißleine ziehen.
DAX® (Daily)

Wie tief ist tief genug?
Die Trendlinie, welche die Hochs vom Juni 2016 und Mai 2018 verbindet, hat den Ölpreis zuletzt ausgebremst. Das ist fast noch zu harmlos ausgedrückt, denn seit dem zyklischen Verlaufshoch von Anfang Oktober bei 86,77 USD musste Brent sechs rote Wochenkerzen in Serie hinnehmen. Aktuell droht sogar die 7. Verlustkerze nacheinander. Auch die wichtige Unterstützungszone aus der 90-Wochen-Linie (akt. bei 63,80 USD) und dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses seit Januar 2016 (63,61 USD) scheint den Kursverfall nicht bremsen zu können. Wird diese Bastion aufgrund des noch bis Mitte Dezember gegebenen saisonalen Gegenwinds nachhaltig unterschritten, wartet bei rund 55 USD der nächste extrem massive Rückzugsbereich. Auf diesem Niveau bildet die 50%-Korrektur des bereits angeführten Aufwärtsimpulses (56,32 USD) zusammen mit der Glättung der letzten 200 Wochen (akt. bei 55,50 USD) sowie der Nackenzone der eingezeichneten inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation eine lehrbuchmäßige Kumulationszone. Spätestens im Bereich dieser Schlüsselhaltezone sollte der Ölpreis die Kurve bekommen.
Ölpreis - Brent (Weekly)

Ein kleiner Zündfunke fehlt noch
Nach dem Bruch des im August 2016 etablierten Abwärtstrends (akt. bei 8,40 USD) kam es zuletzt nochmals zu einem nahezu lehrbuchmäßigen Pullback an besagten Trend. Letztlich hat sich die Kombination aus der 38-Monats-Linie (akt. bei 9,39 USD) und der beschriebenen Trendlinie aber als Sprungbrett erwiesen. Für bemerkenswert halten wir die Umsatzentwicklung. Die seit Sommer 2016 rückläufigen Volumina unterstreichen den korrektiven Charakter dieser Bewegung. Darüber hinaus ist der MACD gerade dabei ein neues Einstiegssignal zu generieren. Trotz der stimmigen Rahmenbedingungen fehlt aus charttechnischer Sicht allerdings noch ein wichtiger Befreiungsschlag. Als solchen definieren wir einen Anstieg über die Hochpunkte bei 11,40/11,44/11,49 USD. Die Bedeutung der beschriebenen Schlüsselmarken wird noch zusätzlich durch ein Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (11,19/11,74 USD) untermauert. Gelingt der Befreiungsschlag, wäre eine Bodenbildung abgeschlossen, die ein rechnerisches Anschlusspotential von gut 3 USD bereithalten würde. Perspektivisch rückt im Erfolgsfall sogar das Mehrjahreshoch von 2016 (15,84 USD) wieder auf die Agenda. Als Stopp-Loss bietet sich dann die o. g. Glättungslinie an.
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Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
Die meisten Investoren haben wohl einen Haken hinter eine saisonal begünstigte Jahresendrally gemacht. Bei allen strategischen und langfristigen Vorbehalten dem DAX® gegenüber erlaubt die gestrige Kursentwicklung ein „bullishes“ Gedankenspiel. So erwies sich der gestrige Rutsch unter die Parallele (akt. bei 11.106 Punkten) zum Abwärtstrend seit Januar wie auch das neue Verlaufstief (11.009 Punkte) als Fehlausbruch auf der Unterseite. Wann immer neue Lows kein neues Abwärtsmomentum mehr nach sich ziehen, ist ein Basiswert oftmals zu schnell, zu stark gefallen. Zu dieser Feststellung passen die positiven Divergenzen, welche derzeit der RSI bzw. der MACD andeuten. Von der reinen Charttechnik kommt ein unmittelbares Schließen der jüngsten Abwärtskurslücke sowie eine Rückkehr in den steileren Abwärtstrendkanal seit Mitte Juni (untere Begrenzung akt. bei 11.221 Punkten) hinzu. Ein weiteres Argument liefert die Sentimentanalyse. Gemäß der jüngsten AAII-Umfrage ist der Anteil der Bullen unter den US-Privatanlegern auf 25,3% und damit auf den niedrigsten Stand des Jahres gefallen (Fortsetzung siehe unten).
Schlechte Stimmung - gutes Omen?
Dagegen springt der Bärenanteil um über 11 Prozentpunkte nach oben. Mit 47,1 % sind die amerikanischen Privatanleger sogar so skeptisch wie zuletzt im Februar 2016. Dieses Datum markierte seinerzeit den Ausgangspunkt einer dynamischen Kursrally. Doch nicht nur das: Sowohl beim Bullen- als auch beim Bärenanteil ergibt sich zudem eine Sentimentdivergenz im Vergleich zum eigentlichen Chartverlauf. Schließlich hat der S&P 500® sein zyklisches Tief vom 29. Oktober (2.604 Punkte) (bisher) nicht wieder erreicht. Trotz höherem Verlaufshoch ist die Stimmung also schlechter als Ende Oktober. Per Saldo begünstigt das Sentiment aktuell eine technische Gegenbewegung. Am deutschen Markt stecken das Tief vom 15. Oktober (11.459 Punkte) bzw. die 38-Tages-Linie (akt. bei 11.574 Punkten) dabei mögliche DAX®-Anlaufziele ab. Das obere Bollinger Band verläuft aktuell bei 11.642 Punkten. Aufgrund des antizyklischen Charakters neuer Longpositionen müssen Anleger ein striktes Stoppmanagement beachten. Einen ersten Halt bietet dabei die oben angeführte Parallele (akt. bei 11.106 Punkten) zum Abwärtstrend seit Januar. Aber spätestens bei Unterschreiten der letzten beiden Verlaufstiefs bei 11.051/11.009 Punkten sollten Investoren die Reißleine ziehen.
Wie tief ist tief genug?
Die Trendlinie, welche die Hochs vom Juni 2016 und Mai 2018 verbindet, hat den Ölpreis zuletzt ausgebremst. Das ist fast noch zu harmlos ausgedrückt, denn seit dem zyklischen Verlaufshoch von Anfang Oktober bei 86,77 USD musste Brent sechs rote Wochenkerzen in Serie hinnehmen. Aktuell droht sogar die 7. Verlustkerze nacheinander. Auch die wichtige Unterstützungszone aus der 90-Wochen-Linie (akt. bei 63,80 USD) und dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses seit Januar 2016 (63,61 USD) scheint den Kursverfall nicht bremsen zu können. Wird diese Bastion aufgrund des noch bis Mitte Dezember gegebenen saisonalen Gegenwinds nachhaltig unterschritten, wartet bei rund 55 USD der nächste extrem massive Rückzugsbereich. Auf diesem Niveau bildet die 50%-Korrektur des bereits angeführten Aufwärtsimpulses (56,32 USD) zusammen mit der Glättung der letzten 200 Wochen (akt. bei 55,50 USD) sowie der Nackenzone der eingezeichneten inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation eine lehrbuchmäßige Kumulationszone. Spätestens im Bereich dieser Schlüsselhaltezone sollte der Ölpreis die Kurve bekommen.
Ein kleiner Zündfunke fehlt noch
Nach dem Bruch des im August 2016 etablierten Abwärtstrends (akt. bei 8,40 USD) kam es zuletzt nochmals zu einem nahezu lehrbuchmäßigen Pullback an besagten Trend. Letztlich hat sich die Kombination aus der 38-Monats-Linie (akt. bei 9,39 USD) und der beschriebenen Trendlinie aber als Sprungbrett erwiesen. Für bemerkenswert halten wir die Umsatzentwicklung. Die seit Sommer 2016 rückläufigen Volumina unterstreichen den korrektiven Charakter dieser Bewegung. Darüber hinaus ist der MACD gerade dabei ein neues Einstiegssignal zu generieren. Trotz der stimmigen Rahmenbedingungen fehlt aus charttechnischer Sicht allerdings noch ein wichtiger Befreiungsschlag. Als solchen definieren wir einen Anstieg über die Hochpunkte bei 11,40/11,44/11,49 USD. Die Bedeutung der beschriebenen Schlüsselmarken wird noch zusätzlich durch ein Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (11,19/11,74 USD) untermauert. Gelingt der Befreiungsschlag, wäre eine Bodenbildung abgeschlossen, die ein rechnerisches Anschlusspotential von gut 3 USD bereithalten würde. Perspektivisch rückt im Erfolgsfall sogar das Mehrjahreshoch von 2016 (15,84 USD) wieder auf die Agenda. Als Stopp-Loss bietet sich dann die o. g. Glättungslinie an.
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