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14.06.2018 09:00

DAX® - Im Westen nichts Neues

Im Westen nichts Neues
Langsam aber sicher wird es eine Herausforderung diese Zeilen zu füllen, denn der DAX® tritt unverändert auf der Stelle. Dazu passt auch der Blick über den großen Teich, wo der S&P 500® in Schlagdistanz zu den Hochs bei rund 2.800 Punkten derzeit etwas ins Stocken gerät. Ein bisschen Rückenwind aus den USA in Form eines Sprungs über diese Hürden würde unseren heimischen Standardwerten sicher gut tun. Einen positiven Aspekt möchten wir beim DAX® dennoch hervorheben. So bestätigt die markante Lunte der gestrigen Tageskerze erneut die Bedeutung der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.759 Punkten) als derzeit wichtigste Unterstützung. Damit hat sich das Aktienbarometer an jedem der letzten 12 Handelstage mit der langfristigen Glättung auseinandergesetzt, so dass die Bedeutung dieser Bastion kaum überschätzt werden kann. Auf der Oberseite stecken die jüngsten drei Verlaufshochs bei 12.915/25/49 Punkten unverändert die entscheidende Signalzone ab. Ein Sprung über diese Hürden ist nötig, um die Bewegungsarmut der letzten Handelstage zu überwinden. Die Eröffnung ist heute mehr oder minder in der Mitte der beiden angeführten Leitplanken zu erwarten.

DAX® (Daily)
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Stiehlt dem großen Bruder die Show
Während sich der DAX® derzeit mit Kursgewinnen schwer tut, ist der TecDAX® gegenwärtig aus einem anderen Holz geschnitzt. Schließlich hat das Technologiebarometer den erfolgreichen Test der 200-Tages-Linie (akt. bei 2.573 Punkten) von Anfang April als Sprungbrett nach Norden genutzt. Mit 2.907 Punkten steht erneut ein neues Mehrjahreshoch zu Buche. Da die Kursentwicklung seit Anfang Oktober zudem als trendbestätigende Schiebezone interpretiert werden kann, sollten die deutschen Technologiewerte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht haben. Aus der Höhe des beschriebenen Konsolidierungsmusters ergibt sich vielmehr ein kalkulatorisches Anschlusspotential bis rund 3.000 Punkte. Interessanterweise bietet inzwischen auch die Parallele (akt. bei 3.056 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Juni 2016 ausreichenden Raum, um dieses Anlaufziel tatsächlich zu erreichen. Auf der Unterseite bildet die 38-Tages-Linie (akt. bei 2.757 Punkten) in Kombination mit den Hochs vom März bzw. Januar bei 2.733/26 Punkten eine erste markante Haltezone. Um einen Rückfall in die o. g. Tradingrange zu vermeiden, gilt es in Zukunft diese Bastion zu verteidigen.

TecDAX® (Daily)
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Dreistellige Notierungen zum Greifen nah?
„Vor neuem Mehrjahreshoch“ titelten wir Anfang Mai in Bezug auf die Morphosys-Aktie (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 9. Mai). Diese Erwartungshaltung hat sich inzwischen bewahrheitet. Die dynamische Entwicklung im bisherigen Wochenverlauf sorgt nun sogar dafür, dass sich das Papier nachhaltig von den Ausbruchsmarken bei rund 90 EUR nach oben absetzt. Das seinerzeit antizipierte neue Aufwärtsmomentum erfährt also aktuell eine zusätzliche Bestätigung, zumal auch die Trendfolger MACD und Aroon jeweils einen intakten Haussetrend signalisieren. In die gleiche Kerbe schlagen auch die objektiven Kriterien Relative Stärke (Levy) und Momentum (4 Wochen), welche wir wöchentlich im „HSBC Trendkompass“ berechnen. Perspektivisch winken dem Titel dreistellige Notierungen. Die 138,2%-Fibonacci-Projektion der gesamten Korrektur von Dezember 2014 bis Sommer 2016 (109,74 EUR) bzw. die Parallele (akt. bei 114,35 EUR) zum Aufwärtstrend seit Herbst 2016 lassen sogar noch deutlich mehr Raum nach Norden. Den Stopp für bestehende Engagements können Anleger indes auf das jüngste „swing low“ bei 87,60 EUR nachziehen.

MorphoSys (Weekly)
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Bodenbildung geht in die entscheidende Phase
Wenngleich das absolute Preistief der Goldcorp-Aktie (9,47 USD) mittlerweile über zwei Jahre zurückliegt, befindet sich der Minentitel übergeordnet weiterhin in einem Baissetrend. Doch das könnte sich aktuell ändern. Schließlich bildet das Papier aktuell bei knapp 12 USD eine Basis aus. Was ist sonst noch nötig? Ein Sprung über die Kombination aus der 38-Monats-Linie (akt. bei 14,40 USD) und dem Abwärtstrend seit Sommer 2016 (akt. bei 14,42 USD) würde dem Szenario einer unteren Umkehr deutlichen Nachdruck verleihen (siehe Chart). Rückenwind kommt dabei von Seiten des MACD. Auf Quartalsbasis steht der Trendfolger vor dem ersten Kaufsignal seit sechs Jahren. Gelingt der diskutierte Befreiungsschlag, winkt als Lohn der Mühen ein Anlauf auf den seit September 2011 bestehenden Baissetrend (akt. bei 18,14 USD). Oberhalb der Hochpunkte des Jahres 2016 wäre zudem die untere Umkehr endgültig abgeschlossen. Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, sollte die Goldcorp-Aktie in Zukunft nicht mehr unter die angeführten Tiefs bei knapp 12 USD zurückfallen.

Goldcorp (Monthly)
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Quelle

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