DAX® - Jetzt gilt’s!
Jetzt gilt’s!
In den letzten Tagen hatten wir immer wieder die Bedeutung der Widerstandszone aus dem ehemaligen Aufwärtstrend seit Februar (akt. bei 12.734 Punkten), der 200-Tage-Linie (akt. bei 12.769 Punkten) sowie der Abwärtskurslücke von Mitte Juni für den DAX® hervorgehoben. Gestern gelang dem Aktienbarometer nun der Sprung über diese Hürden. Für ein Ausrufezeichen sorgt dabei die Tatsache, dass dieser Befreiungsschlag per Aufwärtsgap (12.695 zu 12.702 Punkte) vollzogen wurde. Unter dem Strich liegt also ein charttechnischer Ausbruch vor. Begünstigt wird dieser durch den trendfolgenden MACD, aber auch durch die charttechnische Situation beim Dow Jones (siehe unten). Die Abwärtskurslücke vom 18. Juni (obere Gapkante bei 13.011 Punkten) steckt nun den nächsten Widerstand ab, ehe die Hochs von Mai/Juni bei 13.170/13.204 Punkten wieder auf die Agenda rücken. Trotz der „verhaltenen“ Saisonalität haben sich die deutschen „blue chips“ derzeit also eine gute Ausgangslage erarbeitet. Um diese Steilvorlage nicht zu gefährden, können Investoren das gestrige Gap als Stopp heranziehen. Eine solche Absicherung gewährleistet ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis, was im Übrigen typisch für solche Ausbruchssituationen ist.
DAX® (Daily)

Allzeithoch im Visier?
Die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.545 Punkten) hat sich in diesem Jahr bereits drei Mal als solide Unterstützung erwiesen – zuletzt Ende Juni/Anfang Juli. Unter dem Strich konnte der Dow Jones damit letztlich auch den Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei 24.939 Punkten) verteidigen. Doch nicht nur das: Aktuell arbeiten die amerikanischen Standardwerte an einem nachhaltigen Sprung über die Hochpunkte von März und Juni bei 25.449/25.403 Punkten. Bestätigt sich der Befreiungsschlag, dann wäre gleichzeitig die Bodenbildung der letzten Monate abgeschlossen (siehe Chart). Rückenwind liefern aktuell die quantitativen Indikatoren. So sind sowohl der RSI als auch der MACD freundlich zu interpretieren. Perspektivisch dürfte das Aktienbarometer Kurs auf sein bisheriges Allzeithoch bei 26.617 Punkten nehmen. Die Bedeutung dieser Zielmarke wird noch zusätzlich durch die knapp darunter angesiedelte Kurslücke von Ende Januar bei 26.338/26.435 Punkten untermauert. Um den o. g. Rekordstand nicht doch noch aus den Augen zu verlieren, sollte der Dow Jones in Zukunft die Kombination aus dem Haussetrend seit Anfang 2016 und der 200-Tages-Linie nicht mehr unterschreiten.
Dow Jones Industrial Average (Daily)

Hürde erfolgreich genommen
Es kommt nicht oft vor, dass wir einen Basiswert an zwei aufeinanderfolgenden Tagen besprechen. Im Fall der Freenet-Aktie ist das aber absolut berechtigt. So schlägt der Titel weiterhin Kapital aus der Unterstützung in Form eines Fibonacci-Clusters aus zwei unterschiedlichen Retracements (21,52/21,33 EUR), dem auf dieser Basis ausgeprägten „Hammer“-Umkehrmuster sowie einem seltenen Trendwendemuster in Form eines sog. „island reversals“. Gestern konnte das Papier die horizontalen Barrieren bei rund 24 EUR überspringen, was wir als zusätzliche Bestätigung für die zuletzt eingeleitete Erholungsbewegung interpretieren. Für Nachdruck sorgt dabei, dass die angeführte Widerstandszone mit einem Aufwärtsgap (24,05 EUR zu 24,18 EUR) aus dem Spiel genommen wurde. Da auch der steile Haussetrend seit Januar (akt. bei 23,26 EUR) inzwischen Geschichte ist, dürfte die Freenet-Aktie perspektivisch die Abwärtskurslücke von Mitte Mai (obere Gapkante bei 25,94 EUR) ins Visier nehmen. Während der MACD auf Wochenbasis vor einem neuen Kaufsignal steht, kann der RSI mit einer Bodenbildung im Verlauf des Oszillators aufwarten. Obwohl die gestrige Kurslücke fortan als erste Unterstützung dient, sollten Anleger den Stopp für bestehende Engagements auf das Märztief (23,86 EUR) nachziehen.
freenet (Daily)

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In den letzten Tagen hatten wir immer wieder die Bedeutung der Widerstandszone aus dem ehemaligen Aufwärtstrend seit Februar (akt. bei 12.734 Punkten), der 200-Tage-Linie (akt. bei 12.769 Punkten) sowie der Abwärtskurslücke von Mitte Juni für den DAX® hervorgehoben. Gestern gelang dem Aktienbarometer nun der Sprung über diese Hürden. Für ein Ausrufezeichen sorgt dabei die Tatsache, dass dieser Befreiungsschlag per Aufwärtsgap (12.695 zu 12.702 Punkte) vollzogen wurde. Unter dem Strich liegt also ein charttechnischer Ausbruch vor. Begünstigt wird dieser durch den trendfolgenden MACD, aber auch durch die charttechnische Situation beim Dow Jones (siehe unten). Die Abwärtskurslücke vom 18. Juni (obere Gapkante bei 13.011 Punkten) steckt nun den nächsten Widerstand ab, ehe die Hochs von Mai/Juni bei 13.170/13.204 Punkten wieder auf die Agenda rücken. Trotz der „verhaltenen“ Saisonalität haben sich die deutschen „blue chips“ derzeit also eine gute Ausgangslage erarbeitet. Um diese Steilvorlage nicht zu gefährden, können Investoren das gestrige Gap als Stopp heranziehen. Eine solche Absicherung gewährleistet ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis, was im Übrigen typisch für solche Ausbruchssituationen ist.
Allzeithoch im Visier?
Die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.545 Punkten) hat sich in diesem Jahr bereits drei Mal als solide Unterstützung erwiesen – zuletzt Ende Juni/Anfang Juli. Unter dem Strich konnte der Dow Jones damit letztlich auch den Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei 24.939 Punkten) verteidigen. Doch nicht nur das: Aktuell arbeiten die amerikanischen Standardwerte an einem nachhaltigen Sprung über die Hochpunkte von März und Juni bei 25.449/25.403 Punkten. Bestätigt sich der Befreiungsschlag, dann wäre gleichzeitig die Bodenbildung der letzten Monate abgeschlossen (siehe Chart). Rückenwind liefern aktuell die quantitativen Indikatoren. So sind sowohl der RSI als auch der MACD freundlich zu interpretieren. Perspektivisch dürfte das Aktienbarometer Kurs auf sein bisheriges Allzeithoch bei 26.617 Punkten nehmen. Die Bedeutung dieser Zielmarke wird noch zusätzlich durch die knapp darunter angesiedelte Kurslücke von Ende Januar bei 26.338/26.435 Punkten untermauert. Um den o. g. Rekordstand nicht doch noch aus den Augen zu verlieren, sollte der Dow Jones in Zukunft die Kombination aus dem Haussetrend seit Anfang 2016 und der 200-Tages-Linie nicht mehr unterschreiten.
Hürde erfolgreich genommen
Es kommt nicht oft vor, dass wir einen Basiswert an zwei aufeinanderfolgenden Tagen besprechen. Im Fall der Freenet-Aktie ist das aber absolut berechtigt. So schlägt der Titel weiterhin Kapital aus der Unterstützung in Form eines Fibonacci-Clusters aus zwei unterschiedlichen Retracements (21,52/21,33 EUR), dem auf dieser Basis ausgeprägten „Hammer“-Umkehrmuster sowie einem seltenen Trendwendemuster in Form eines sog. „island reversals“. Gestern konnte das Papier die horizontalen Barrieren bei rund 24 EUR überspringen, was wir als zusätzliche Bestätigung für die zuletzt eingeleitete Erholungsbewegung interpretieren. Für Nachdruck sorgt dabei, dass die angeführte Widerstandszone mit einem Aufwärtsgap (24,05 EUR zu 24,18 EUR) aus dem Spiel genommen wurde. Da auch der steile Haussetrend seit Januar (akt. bei 23,26 EUR) inzwischen Geschichte ist, dürfte die Freenet-Aktie perspektivisch die Abwärtskurslücke von Mitte Mai (obere Gapkante bei 25,94 EUR) ins Visier nehmen. Während der MACD auf Wochenbasis vor einem neuen Kaufsignal steht, kann der RSI mit einer Bodenbildung im Verlauf des Oszillators aufwarten. Obwohl die gestrige Kurslücke fortan als erste Unterstützung dient, sollten Anleger den Stopp für bestehende Engagements auf das Märztief (23,86 EUR) nachziehen.
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