| Korrekturflagge bleibt schwieriges Hindernis |
| Auch der dritte Anlauf der Aktienbullen auf die Korrekturflagge seit Juni (obere Begrenzung
akt. bei 12.233 Punkten) ist gestern trotz günstiger Indikatorenlage letztlich gescheitert.
Zwar konnte das DAX® zum Handelsbeginn den angeführten Widerstand temporär überwinden,
dieses Niveau im Tagesverlauf aber nicht verteidigen. Nur wenn ein nachhaltiger Sprung
über die obere Flaggenbegrenzung gelingt, können Investoren auf eine Rückeroberung
des ehemaligen Allzeithochs vom April 2015 (12.391 Punkte) und die Wiederaufnahme
der positiven Grundtendenz aus dem 1. Halbjahr 2017 hoffen. Dabei räumen Stochastik
und MACD auf Tagesbasis diesem Szenario eine gute Chance ein, notieren doch sowohl
der Oszillator als auch der Trendfolger oberhalb ihrer Triggerlinien und bieten Spielraum
für weitere Kursgewinne. Solange indes die beschriebene Weichenstellung ausbleibt,
dürfen Anleger die Unterseite nicht aus den Augen verlieren. Hier ist es nach wie
vor von entscheidender Bedeutung, die wichtige Haltezone aus der 200-Tages-Linie (akt.
bei 11.981 Punkten) und den Verlaufstiefs vom April und August (11.942/35 Punkte)
zu verteidigen. Ansonsten droht dem DAX® ein spürbarer Rücksetzer in Richtung des
Hochs vom November 2015 (11.431 Punkte). |
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DAX® (Daily) |
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| Der bullishe Zündfunke fehlt |
| Mit dem Überwinden der 38-Wochen-Linie (akt. 207,09 EUR) im September 2016 haben die
LVMH-Bullen einen Gang höher geschaltet und seither einen beachtlichen Aufwärtstrend
etabliert. (siehe Chart). Seit dem neuen Allzeithoch (239,65 EUR) vom 7. Mai 2017
hat sich die LVMH-Aktie indes nicht nur eine Verschnaufpause genommen, sondern mittlerweile
auch den angeführten Trend (akt. bei 244,57 EUR) gebrochen. Obwohl der RSI nicht mehr
im überkauften Bereich liegt, fehlt der entscheidende Zündfunke für einen neuen Angriff
auf die Oberseite. Derzeit zeigen noch etliche Kennzahlen wie z. B. das Momentum sowie
der Stochastik weiter fallende Kursnotierungen an. Somit ist der Blick Richtung Süden
unabdingbar. Hier ist vor allem die Kombination aus der Aufwärtskurslücke von Mitte
April (untere Gapkante bei 211,00 EUR) und der o. g. 38-Wochen-Linie anzuführen. Kann
diese Haltezone nicht verteidigt werden, findet sich die nächste Unterstützung erst
wieder in Form des Hochs vom Januar 2017 (193,35 EUR), bevor die alten Rekordstände
aus 2015 bei rund 175 EUR auf die Agenda rücken. Damit das charttechnische Bild wieder
etwas aufklart, muss zunächst das Hoch vom 20. Juli (224,85 EUR) zurückerobert werden,
bevor das neue Allzeithoch erneut in Reichweite kommt. |
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LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton (Weekly) |
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