DAX® - Kurs 200-Tages-Linie
Kurs 200-Tages-Linie
Im Bereich unseres Etappenziels in Form der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.542 Punkten) bzw. des Tiefs vom 31. Mai (12.548 Punkte) hielt der DAX® gestern inne. Festmachen können Anleger diese Entwicklung an der unterdurchschnittlichen Handelsspanne von gerade einmal 70 Punkten. Trotz dieses Luftholens sollte das Aktienbarometer in den nächsten Tagen den längerfristigen gleitenden Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 12.695 Punkten) ins Visier nehmen. Neben dem unterstützenden Faktor „US-Aktienmärkte“ (siehe Analyse unten) dient in diesem Zusammenhang die im Stundenchart vorliegende Schulter-Kopf-Schulter-Formation als entscheidender Kurstreiber. Aus der Höhe der unteren Umkehr ergibt sich ein kalkulatorisches Kursziel von gut 300 Punkten. Das aufgezeigte Anschlusspotential spricht – neben dem neuen MACD-Kaufsignal – ebenfalls für ein Wiedersehen mit der 200-Tages-Glättung. Oberhalb dieser Demarkationslinie würden sich auch die mittelfristigen Perspektiven der deutschen Standardwerte nachhaltig verbessern. Auf der Unterseite dienen indes die alten Ausbruchsmarken bei rund 12.440 Punkten als erste Unterstützung.
DAX® (Daily)

Nicht zu stoppen!
Bei einem neuen Allzeithoch handelt es sich zweifellos um eines der besten Signale der Technischen Analyse. Der S&P 500® sorgt sogar für ein zusätzliches Ausrufezeichen, da die amerikanischen Standardwerte das alte Rekordhoch (2.873 Punkte) mit einem Aufwärtsgap (2.876 zu 2.885 Punkte) übersprangen. Der seit Jahren zugrundeliegende Haussetrend ist also absolut intakt und erfährt sogar nochmals eine prozyklische Bestätigung. Von Indikatorenseite wird der Ausbruch durch ein neues Einstiegssignal seitens des MACD untermauert. Somit ist der Trendfolger wieder, in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat), freundlich zu interpretieren. Als nächstes Anlaufziel bietet sich die Runde 3.000er-Marke an, zumal die 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von Januar/Februar (3.003 Punkte) die Bedeutung dieses Levels unterstreicht. Wenn Anleger die Kursentwicklung von Februar bis Juli als aufsteigendes Dreieck interpretieren, dann ergibt sich perspektivisch sogar ein Kursziel im Bereich von 3.100 Punkten. Unter Risikogesichtspunkten bietet sich das alte Rekordlevel (2.873 Punkte) als Absicherung an. Bei einem Rebreak dieser Marke wäre gleichzeitig das o. g. Gap geschlossen und Investoren müssten von einem Fehlausbruch auf der Oberseite ausgehen.
S&P 500® (Daily)

Zwei Zeitebenen – die gleiche Botschaft
Mit einem Kursplus von über 6 % zeigt die FMC-Aktie im August bisher eine sehr starke Performance. Auf Monatsbasis schlägt sich diese Entwicklung in der (vermutlichen) Ausprägung eines „bullish engulfing“ nieder, welches sogar die Körper der drei vorangegangenen Monatskerzen umschließt. Zu diesem konstruktiven Candlestickmuster kommt auf Tagesbasis zusätzlich die Auflösung eines symmetrischen Dreiecks nach oben. Während die steigende 200-Tages-Linie (akt. bei 85,67 EUR) eine Haussephase signalisiert, sorgt der Ausbruch aus dem beschriebenen Konsolidierungsmuster für eine wichtige Steilvorlage, wodurch der Aufwärtstrend wieder Fahrt aufnehmen sollte. Dazu passen die synchronen Einstiegssignale seitens der Trendfolger MACD und Aroon. In dieser Gemengelage dürfte die Aktie in den nächsten Wochen Kurs auf ihr bisheriges Allzeithoch bei 93,82 EUR nehmen. Begünstigt wird ein neuer Trendimpuls durch die Konstellation bei den Bollinger Bändern, denn der Abstand zwischen den Begrenzungen des Volatilitätsindikators auf Wochenbasis ist historisch niedrig. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, gilt es in Zukunft die ehemalige Dreiecksbegrenzung (akt. bei 86,70 EUR) nicht mehr zu unterschreiten.
Fresenius Medical Care (Daily)

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Nicht zu stoppen!
Bei einem neuen Allzeithoch handelt es sich zweifellos um eines der besten Signale der Technischen Analyse. Der S&P 500® sorgt sogar für ein zusätzliches Ausrufezeichen, da die amerikanischen Standardwerte das alte Rekordhoch (2.873 Punkte) mit einem Aufwärtsgap (2.876 zu 2.885 Punkte) übersprangen. Der seit Jahren zugrundeliegende Haussetrend ist also absolut intakt und erfährt sogar nochmals eine prozyklische Bestätigung. Von Indikatorenseite wird der Ausbruch durch ein neues Einstiegssignal seitens des MACD untermauert. Somit ist der Trendfolger wieder, in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat), freundlich zu interpretieren. Als nächstes Anlaufziel bietet sich die Runde 3.000er-Marke an, zumal die 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von Januar/Februar (3.003 Punkte) die Bedeutung dieses Levels unterstreicht. Wenn Anleger die Kursentwicklung von Februar bis Juli als aufsteigendes Dreieck interpretieren, dann ergibt sich perspektivisch sogar ein Kursziel im Bereich von 3.100 Punkten. Unter Risikogesichtspunkten bietet sich das alte Rekordlevel (2.873 Punkte) als Absicherung an. Bei einem Rebreak dieser Marke wäre gleichzeitig das o. g. Gap geschlossen und Investoren müssten von einem Fehlausbruch auf der Oberseite ausgehen.
Zwei Zeitebenen – die gleiche Botschaft
Mit einem Kursplus von über 6 % zeigt die FMC-Aktie im August bisher eine sehr starke Performance. Auf Monatsbasis schlägt sich diese Entwicklung in der (vermutlichen) Ausprägung eines „bullish engulfing“ nieder, welches sogar die Körper der drei vorangegangenen Monatskerzen umschließt. Zu diesem konstruktiven Candlestickmuster kommt auf Tagesbasis zusätzlich die Auflösung eines symmetrischen Dreiecks nach oben. Während die steigende 200-Tages-Linie (akt. bei 85,67 EUR) eine Haussephase signalisiert, sorgt der Ausbruch aus dem beschriebenen Konsolidierungsmuster für eine wichtige Steilvorlage, wodurch der Aufwärtstrend wieder Fahrt aufnehmen sollte. Dazu passen die synchronen Einstiegssignale seitens der Trendfolger MACD und Aroon. In dieser Gemengelage dürfte die Aktie in den nächsten Wochen Kurs auf ihr bisheriges Allzeithoch bei 93,82 EUR nehmen. Begünstigt wird ein neuer Trendimpuls durch die Konstellation bei den Bollinger Bändern, denn der Abstand zwischen den Begrenzungen des Volatilitätsindikators auf Wochenbasis ist historisch niedrig. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, gilt es in Zukunft die ehemalige Dreiecksbegrenzung (akt. bei 86,70 EUR) nicht mehr zu unterschreiten.
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