| 6.090 Punkte als Schlüsselgröße |
| Der DAX® schlägt weiter Kapital aus dem beschriebenen Sprung über die Schlüsselzone
bei rund 12.700 Punkten und notiert erstmals seit dem 1. Februar wieder oberhalb der
Marke von 13.000 Punkten. Da dieses Level aber keine große charttechnische Relevanz
besitzt, möchten wir heute mal wieder den Kursindex der deutschen Standardwerte –
also ohne Berücksichtigung der Dividenden – auf den Prüfstand stellen. Auf Basis der
Haltezone aus einem Fibonacci-Retracement (5.644 Punkte), dem Tief vom August vergangenen
Jahres (5.625 Punkte) sowie der 38-Monats-Linie (akt. bei 5.551 Punkten) hat das Aktienbarometer
zuletzt die Kurve bekommen. Schließlich gelang im April die Ausprägung eines klassischen
„bullish engulfing“. Nach den ersten Anschlussgewinnen ist der DAX®-Kursindex nun
allerdings bis zu einem wichtigen Kursbereich vorgestoßen. In den vier Monaten von
Oktober 2017 bis Januar 2018 lagen die jeweiligen Monatstiefs in einem engen Kursband
zwischen 6.041 und 6.090 Punkten. Gelingt der Sprung über diese Hürden, wäre der Weg
bis zum historischen Hochstand bei 6.444 Punkten frei. Hier geht es dann an’s Eingemachte,
denn zusammen mit den Hochpunkten aus den Jahren 2000 und 2007 besteht hier nach wie
vor die entscheidende Widerstandszone. |
|
|
DAX®-Kursindex (Monthly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Absolute Kernunterstützung |
| Die US-Dollar-Stärke der letzten Wochen lastet auf dem MSCI Emerging Markets. Schließlich
befindet sich das Aktienbarometer seit dem Verlaufshoch von Ende Januar (1.279 Punkte)
im Rückwärtsgang. Charttechnisch motivierte Anleger sollten derzeit ganz genau hinschauen,
denn aktuell steht eine wichtige Haltezone zur Disposition. Gemeint ist die Kombination
aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 1.153 Punkten), einem Fibonacci-Level (1.139 Punkte),
dem Tief vom Februar (1.136 Punkte) sowie dem im Januar 2016 etablierten Haussetrend
(akt. bei 1.130 Punkten). Die jüngste Korrektur hat auch bei den quantitativen Indikatoren
Spuren hinterlassen. So ist beispielsweise der Aroon jüngst dem Beispiel des MACD
gefolgt und hat ebenfalls ein Ausstiegssignal generiert. Vor diesem Hintergrund würde
ein Bruch der beschriebenen Kumulationszone die technischen Perspektiven des MSCI
Emerging Markets deutlich eintrüben, so dass Investoren die Marke von gut 1.100 Punkten
als Stopp-Loss heranziehen können. Oberhalb des jüngsten „swing highs“ bei 1.187 Punkten
würden indes die Chancen auf ein Halten der beschriebenen Bastion steigen. |
|
|
MSCI Emerging Markets (Weekly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Geht in Konsolidierungsmodus über |
| Der Euro hat im Vergleich zur schwedischen Krone zuletzt deutlich zulegen können.
Aktuell mehren sich allerdings die Anzeichen dafür, dass die europäische Einheitswährung
mit 10,69 EUR jüngst ein zyklisches Hoch markiert hat. Zur Vorsicht mahnt der jüngste
„shooting star“, der in der laufende Woche (voraussichtlich) durch ein „bearish engulfing“
bestätigt wird. Interessanterweise wurden diese beiden Candlestickmuster exakt im
Dunstkreis der Parallele (akt. bei 10,62 SEK) zum Aufwärtstrend seit März 2013 ausgeprägt.
Eine zusätzliche Bestätigung liefert darüber hinaus der RSI. Neben einer negativen
Divergenz, indem die jüngsten Verlaufshochs im eigentlichen Chartverlauf nicht mehr
durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt wurden, hat der Oszillator nun ein
handfestes Verkaufssignal generiert. Per Saldo erwarten wir zumindest eine Konsolidierung
des Währungspaars. Die horizontale Auffangzone aus diversen Hoch- und Tiefpunkten
bei gut 10 SEK definiert dabei ein erstes Anlaufziel, ehe die Unterstützung aus den
verschiedenen Hochs bei rund 9,80 SEK wieder auf die Agenda rückt. Als Stopp bietet
sich das jüngste Verlaufshoch bei 10,69 SEK an. |
|
|
EUR/SEK (Weekly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Angeschlagen |
| Mit einem zweistelligen Kursminus zählt die Aktie der Deutschen Post in diesem Jahr
zu den klaren Underperformern unter den 30 DAX®-Titeln. Auch aus charttechnischer
Sicht verliert das Papier den historischen Hochstand von 41,36 EUR vom Dezember 2017
zusehends aus den Augen. Schließlich stellen der Rutsch unter die 200-Tages-Linie
(akt. bei 37,42 EUR) sowie die jüngsten beiden Abwärtskurslücken Belastungsfaktoren
dar. Regelmäßige Leser des „HSBC Daily Trading“ wissen, dass wir offengebliebene Gaps
in Richtung der gerissenen Lücke interpretieren. In diesem Fall entsteht also ein
Indiz der Schwäche. Deshalb müssen Anleger die Unterstützungszone aus diversen Hoch-
und Tiefpunkten bei rund 34 EUR unbedingt im Auge behalten (siehe Chart). Dass der
Druck auf diese Bastion hoch ist, signalisieren die Trendfolger MACD und Aroon mit
intakten Verkaufssignalen. Ersterer ist derzeit sogar in allen von uns betrachteten
Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) „short“ positioniert. Muss die Aktie die angeführte
Schlüsselzone preisgeben, wird ein weiterer Kursrückgang bis zu den Hochs und Tiefs
bei rund 30 EUR wahrscheinlich. Die knapp darunter (29,55 EUR) verlaufende 200-Wochen-Linie
unterstreicht die Bedeutung dieses Rückzugsbereiches zusätzlich. |
|
|
Deutsche Post (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de |