DAX® Kursindex - Es steht viel auf dem Spiel
Es steht viel auf dem Spiel
In den letzten Monaten fand der DAX®-Kursindex – also ohne Berücksichtigung der Dividenden – in schöner Regelmäßigkeit bei knapp 5.600 Punkten Unterstützung. Dieses Level ist deshalb so wichtig, weil hier auch das 38,2%-Retracement des Hausseimpulses seit Anfang 2016 (5.644 Punkte) sowie die 38-Monats-Linie (akt. bei 5.545 Punkten) anzusiedeln sind. Am schwersten wiegt aber zweifelsfrei, dass bei einem Abgleiten unter die angeführte Kumulationszone eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation – definiert durch die Hochs bei 6.138/6.444/6.095 Punkten – vervollständigt wäre (siehe Chart). Zwei Aspekte verschärfen die angespannte Chartsituation zusätzlich. Zum einen bildet das beschriebene S-K-S-Muster zusammen mit dem Hoch vom April 2015 (6.340 Punkte) möglicherweise ein größeres Doppeltopps, zum anderen wurden die genannten Hochpunkte jeweils im Dunstkreis des alten Rekordstandes aus dem Jahr 2000 (6.266 Punkte) ausgeprägt. Mit anderen Worten: Weder 2015 noch 2017/18 gelang dem DAX®-Kursindex ein nachhaltiger Sprung über das 2000er-Hoch. Aus der Höhe der beschriebenen oberen Umkehr ergibt sich ein Abschlagspotential von rund 800 Punkten, so dass perspektivisch der Aufwärtstrend seit März 2009 (akt. bei 5.048 Punkten) zur Disposition stehen dürfte.
DAX® Kursindex (Monthly)

Toppbildung ist Realität
In der letzten Woche musste die Infineon-Aktie deutliche Kursverluste von fast zwei Euro bzw. über 8 % hinnehmen. Damit steht die entscheidende Haltezone aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten zwischen 20,75 EUR und 20,26 EUR massiv zur Disposition. Ein nachhaltiges Abgleiten unter das zuletzt angeführte Level würde eine Toppbildung komplettieren (siehe Chart). Tragen Investoren die Höhe des Umkehrmusters ausgehend von der Nackenzone nach unten ab, dann ergibt sich ein kalkulatorisches Kursziel von rund 15 EUR. Als zusätzliche Warnung verstehen wir in diesem Zusammenhang die zuletzt ausgeprägten „shooting stars“ auf Quartalsbasis. Drei dieser negativen Candlestickmuster in Serie signalisieren den zunehmenden Kontrollverlust der Bullen. Auf dem Weg in die Region des o. g. Kursziels definieren das Tief vom Juli 2017 bei 17,83 EUR bzw. die 200-Wochen-Linie (akt. bei 15,99 EUR) wichtige Zwischenhalte. Auch die quantitativen Indikatoren betonen derzeit die Risiken. Hervorheben möchten wir den trendfolgenden MACD, der in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) aktuell „short“ positioniert ist. Um das Chartbild aufzuhellen. Gilt es schnellstmöglich die eingangs angeführte alte Haltezone bei 20,26/20,75 EUR zurückzuerobern.
Infineon Technologies (Weekly)

Stoppmanagement gewinnt an Bedeutung
„Kurs 2017er-Hoch“ titelten wir in Bezug auf die Evotec-Aktie in unserer letzten Analyse zu dem Biotechtitel (siehe „Daily Trading“ vom 23. Juli). Aus der seinerzeit beschriebenen Konstellation hat das Papier lehrbuchmäßig Kapital schlagen können. Mit 23,36 EUR gelang dabei sogar die höchste Notierung seit Beginn des Jahrtausends. Dieses Level konnte die Aktie allerdings nicht ganz verteidigen und notiert aufgrund des „reversals“ der letzten Wochen inzwischen wieder unterhalb des Jahreshochs von 2017 bei 22,50 EUR. Die kleinen Kerzenkörper der letzten beiden Wochenkerzen signalisieren zudem einen gewissen Verlust an Aufwärtsmomentum. Obwohl der Biotechtitel unverändert zu den relativ stärksten (Levy) auf den deutschen Kurszettel gehört, sollten Anleger die nachlassende Dynamik nutzen, um dem Stoppmanagement ein verstärktes Augenmerk zu legen. Eine erste Unterstützung besteht in Form der jüngsten beiden Wochentiefs bei 21,14/20,86 EUR. Für charttechnisch bedeutender halten wir allerdings die Kombination aus dem Hoch vom November 2017 (19,82 EUR) und der 38-Tages-Linie (akt. bei 19,68 EUR).
Evotec (Weekly)

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Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
In den letzten Monaten fand der DAX®-Kursindex – also ohne Berücksichtigung der Dividenden – in schöner Regelmäßigkeit bei knapp 5.600 Punkten Unterstützung. Dieses Level ist deshalb so wichtig, weil hier auch das 38,2%-Retracement des Hausseimpulses seit Anfang 2016 (5.644 Punkte) sowie die 38-Monats-Linie (akt. bei 5.545 Punkten) anzusiedeln sind. Am schwersten wiegt aber zweifelsfrei, dass bei einem Abgleiten unter die angeführte Kumulationszone eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation – definiert durch die Hochs bei 6.138/6.444/6.095 Punkten – vervollständigt wäre (siehe Chart). Zwei Aspekte verschärfen die angespannte Chartsituation zusätzlich. Zum einen bildet das beschriebene S-K-S-Muster zusammen mit dem Hoch vom April 2015 (6.340 Punkte) möglicherweise ein größeres Doppeltopps, zum anderen wurden die genannten Hochpunkte jeweils im Dunstkreis des alten Rekordstandes aus dem Jahr 2000 (6.266 Punkte) ausgeprägt. Mit anderen Worten: Weder 2015 noch 2017/18 gelang dem DAX®-Kursindex ein nachhaltiger Sprung über das 2000er-Hoch. Aus der Höhe der beschriebenen oberen Umkehr ergibt sich ein Abschlagspotential von rund 800 Punkten, so dass perspektivisch der Aufwärtstrend seit März 2009 (akt. bei 5.048 Punkten) zur Disposition stehen dürfte.
Toppbildung ist Realität
In der letzten Woche musste die Infineon-Aktie deutliche Kursverluste von fast zwei Euro bzw. über 8 % hinnehmen. Damit steht die entscheidende Haltezone aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten zwischen 20,75 EUR und 20,26 EUR massiv zur Disposition. Ein nachhaltiges Abgleiten unter das zuletzt angeführte Level würde eine Toppbildung komplettieren (siehe Chart). Tragen Investoren die Höhe des Umkehrmusters ausgehend von der Nackenzone nach unten ab, dann ergibt sich ein kalkulatorisches Kursziel von rund 15 EUR. Als zusätzliche Warnung verstehen wir in diesem Zusammenhang die zuletzt ausgeprägten „shooting stars“ auf Quartalsbasis. Drei dieser negativen Candlestickmuster in Serie signalisieren den zunehmenden Kontrollverlust der Bullen. Auf dem Weg in die Region des o. g. Kursziels definieren das Tief vom Juli 2017 bei 17,83 EUR bzw. die 200-Wochen-Linie (akt. bei 15,99 EUR) wichtige Zwischenhalte. Auch die quantitativen Indikatoren betonen derzeit die Risiken. Hervorheben möchten wir den trendfolgenden MACD, der in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) aktuell „short“ positioniert ist. Um das Chartbild aufzuhellen. Gilt es schnellstmöglich die eingangs angeführte alte Haltezone bei 20,26/20,75 EUR zurückzuerobern.
Stoppmanagement gewinnt an Bedeutung
„Kurs 2017er-Hoch“ titelten wir in Bezug auf die Evotec-Aktie in unserer letzten Analyse zu dem Biotechtitel (siehe „Daily Trading“ vom 23. Juli). Aus der seinerzeit beschriebenen Konstellation hat das Papier lehrbuchmäßig Kapital schlagen können. Mit 23,36 EUR gelang dabei sogar die höchste Notierung seit Beginn des Jahrtausends. Dieses Level konnte die Aktie allerdings nicht ganz verteidigen und notiert aufgrund des „reversals“ der letzten Wochen inzwischen wieder unterhalb des Jahreshochs von 2017 bei 22,50 EUR. Die kleinen Kerzenkörper der letzten beiden Wochenkerzen signalisieren zudem einen gewissen Verlust an Aufwärtsmomentum. Obwohl der Biotechtitel unverändert zu den relativ stärksten (Levy) auf den deutschen Kurszettel gehört, sollten Anleger die nachlassende Dynamik nutzen, um dem Stoppmanagement ein verstärktes Augenmerk zu legen. Eine erste Unterstützung besteht in Form der jüngsten beiden Wochentiefs bei 21,14/20,86 EUR. Für charttechnisch bedeutender halten wir allerdings die Kombination aus dem Hoch vom November 2017 (19,82 EUR) und der 38-Tages-Linie (akt. bei 19,68 EUR).
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