| Regelmäßig analysieren wir an dieser Stelle auch den Kursindex der deutschen Standardwerte. Ohne Berücksichtigung der Dividenden hat der DAX® sein jüngst erreichtes Rekordhoch (6.444 Punkte) ebenfalls nicht ganz halten können, was auf Tagesbasis die Gefahr eines „false breaks“ über das Novemberhoch (6.410 Punkte) beinhaltet. Übergeordnet ist der Blick auf den Kursindex derzeit aber besonders spannend, da diese Entwicklung exakt im Bereich der entscheidenden horizontalen Hürden auftritt. Gemeint sind die Hochpunkte aus den Jahren 2000, 2015 und 2017 zwischen 6.266 Punkten und 6.410 Punkten. Ein nachhaltiger Sprung über diese Widerstandszone – am besten per Monatsschlusskurs – würde nochmals für ein prozyklisches Investmentkaufsignal sorgen. Die 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von April 2015 bis Februar 2016 definiert im Erfolgsfall das nächste Anlaufziel (7.100 Punkte). Auf der Unterseite sollten Anleger die letzten Verlaufstiefs bei 6.071/41 Punkten beachten. Zusammen mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.039 Punkten) bilden die angeführten Lows einen Rückzugsbereich, den es zukünftig nicht mehr zu unterschreiten gilt. Ansonsten müssten Anleger von einem Scheitern an den o. g. Barrieren ausgehen. |