| Strategische Unterstützungen genutzt |
| Der DAX® hat den in den letzten Tagen immer wieder ins Feld geführten Aufwärtstrend
seit Februar 2016 (akt. bei 12.008 Punkten) als Sprungbrett nach oben nutzen können.
Für diesen „Dreh“ nach Norden gibt es aber noch einen weiteren Grund und diesen liefert
der Chart des Kursindex der deutschen Standardwerte. Das Tief vom August vergangenen
Jahres (5.625 Punkte) bildet hier zusammen mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des
Hausseimpulses von Februar 2016 bis Januar 2018 (5.644 Punkte) und der 38-Monats-Linie
(akt. bei 5.554 Punkten) eine strategische Haltezone. Auf dieser Basis weist der Monatschart
(bisher) einen klassischen „Hammer“ aus und liefert damit einen Beleg, dass die Marktteilnehmer
die Bedeutung dieser Bastion tatsächlich wahrnehmen. Eine Erholung stößt bei 6.027/40
Punkten (Gap auf Wochenbasis) bzw. bei 6.138 Punkten (Hoch vom Juni 2017) auf die
ersten nennenswerten Barrieren. Rückenwind erhält eine Erholungsbewegung durch das
inzwischen deutlich abgekühlte Sentiment. So ist der Anteil der Bullen unter den US-Privatanlegern
gemäß der aktuellen AAII-Umfrage um fast 11 %-Punkte auf nur noch 26,4 % eingebrochen.
Gleichzeitig notiert der Anteil der „Neutralen“ mit 45,2 % auf dem höchsten Stand
seit Mai 2016. Die Euphorie vom Januar ist damit endgültig verflogen. |
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DAX® Kursindex (Monthly) |
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| Die Kurve bekommen |
| Am 23. Februar hatten wir anhand der GFT-Aktie eines unserer Lieblingssetups beschrieben:
Nach einer langen Dürreperiode kam es seinerzeit zu einer Aufwärtskurslücke (11,72
EUR zu 11,95 EUR), die bis heute Bestand hat. Wird ein Gap nach einer solch langen
Abwärtsphase nicht mehr geschlossen, ist das oftmals der Startschuss für eine nachhaltige
Trendwende. So auch bei dem Technologietitel, denn inzwischen liegt sogar ein abgeschlossener
Doppelboden vor (siehe Chart). Das Kursziel – abgeleitet aus der unteren Umkehr –
lässt sich auf rund 17 EUR taxieren. Dieses Kurspotential würde ausreichen, um den
seit Ende 2015 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 16,84 EUR) ins Visier zu nehmen.
Auf dem Weg in diese Region stecken die 200-Tages-Linie (akt. bei 14,96 EUR) bzw.
das Tief vom 6. Juli 2016 bei 15,99 EUR wichtige Etappenziele ab. Unterstützung erfährt
unsere Einschätzung durch die aktuelle Positionierung des Titels im „HSBC Trendkompass“.
Erstmal seit langer Zeit signalisieren die objektiven Kriterien der Relativen Stärke
(Levy) und des Momentums (4 Wochen) wieder eine lehrbuchmäßige Haussephase. Den Stopp
für bestehende Engagements können Anleger auf das Niveau der Nackenzone des o. g.
Doppelbodens bei knapp 14 EUR anheben. |
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GFT Technologies (Daily) |
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| Die kurzfristigen Leitplanken |
| Mit dem Value Line Arithmetic Index wollen wir heute ein eher selten betrachtetes
Marktbarometer auf den Prüfstand stellen. Der Index fasst mehr als 1.600 US-Werte
zusammen, die gleichgewichtet werden. Der Hauptunterschied im Vergleich zu gängigeren
Aktienbarometern liegt also in dem Verzicht auf eine Gewichtung anhand der Marktkapitalisierung.
Übergeordnet ist der seit 2016 bestehende Haussetrend (akt. bei 5.794 Punkten) absolut
intakt. Im Zusammenspiel mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 5.817 Punkten), einem Fibonacci-Level
(5.777 Punkte) sowie dem jüngsten Verlaufstief (5.699 Punkte) entsteht auf diesem
Level die entscheidende Kumulationsunterstützung. Auf der Oberseite bremst den Index
aktuell die Glättungslinie der letzten 38 Tage (akt. bei 6.136 Punkten) aus. Noch
besser wäre zweifelsohne, wenn neben der kurzfristigen Durchschnittslinie auch das
Hoch vom 27. Februar (6.178 Punkte) übersprungen würde. Mut macht in diesem Zusammenhang
der trendfolgende MACD, der gerade auf seiner Signallinie aufgesetzt hat, um danach
wieder sofort nach Norden abzudrehen. In der Vergangenheit begünstigte dieses Muster
oftmals weitere Kursavancen. |
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Value Line Arithmetic Index (Daily) |
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| Ausbruch nutzen – mit Anlagezertifikaten |
| Zwei Dinge fordert der Techniker für eine nachhaltige Wende zum Besseren: Einmal die
Ausprägung eines tragfähigen Bodens und zum Zweiten den Bruch eines übergeordneten
Baissetrends. Beide Voraussetzungen sind bei der Twitter-Aktie idealtypisch erfüllt
(siehe „HSBC Daily Trading“ vom 8. bzw. 15. Februar). Das neue Verlaufshochs bei 35,82
USD unterstreicht, dass der etablierte Aufwärtstrend weiter intakt ist. Da der RSI
mit einem Wert von rund 80 inzwischen nicht nur tief im überkauften Terrain notiert,
sondern auch das höchste Niveau der Historie erreicht hat, können Anleger als Investmentalternative
Anlageprodukte in Erwägung ziehen. Die untenstehenden Capped-Bonus-Zertifikate berücksichtigen
neben den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 30 USD vor allem auch das Unterstützungskreuz
bei rund 25 USD. Auf diesem Niveau bildet die Nackenzone der abgeschlossenen Bodenbildung
zusammen mit dem o. g. ehemaligen Abwärtstrend (akt. bei 25,03 USD) einen massiven
charttechnischen Auffangbereich. Das defensivere der beiden untenstehenden Produkte
berücksichtigt zusätzlich sogar die Kombination aus dem Tief vom Januar (22,04 USD)
und der steigenden 38-Wochen-Linie (akt. bei 21,66 USD) als zusätzlichen Unterstützungen. |
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