DAX®-Kursindex - Trend im Fokus
Trend im Fokus
Trotz der Erholung der letzten Tage mussten die deutschen Standardwerte mit einem Kursverlust von 6,5 % den schlechtesten Börsenmonat seit Januar 2016 hinnehmen. Den Kursverlauf des DAX®-Kursindex hatten wir zuletzt immer wieder als wichtigen Taktgeber ins Feld geführt. Dieser Rolle wird das deutsche Standardaktienbarometer – ohne Berücksichtigung der Dividenden – unverändert gerecht. Zu der angesprochenen Erholung kommt es exakt auf Basis des Aufwärtstrends seit März 2009 (akt. bei 5.305 Punkten). Übergeordnet transportiert der Langfristchart aber auch eine ganz wichtige negative Weichenstellung. So brachte der abgelaufene Monat endgültig den Bruch des markanten Haltebündels aus einem Fibonacci-Level (5.644 Punkte), der 38-Monats-Linie (akt. bei 5.563 Punkten) sowie den Tiefs der letzten Monate bei rund 5.500 Punkten. Aufgrund des Abgleitens unter diese Bastion müssen Anleger von einer oberen Umkehr in Form einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgehen (siehe Chart). Perspektivisch lässt sich deren rechnerisches Abschlagspotential auf rund 800 Punkte taxieren, was letztlich einen Bruch des o. g. Haussetrends sowie ein neues Verlaufstief unterhalb der Marke von 5.091 Punkten nach sich ziehen dürfte.
DAX®-Kursindex (Monthly)

„evening star“
Die letzten drei Monatshochs hat der Nasdaq Comp. jeweils bei gut 8.100 Punkten ausgeprägt – ein erstes Indiz für ein nachlassendes Aufwärtsmomentum. Die Probleme des Technologiesektors vergrößern sich noch zusätzlich, da die letzten Monatskerzen einen nicht ganz idealtypischen „evening star“ bilden. Dieses Candlestickverkaufsmuster wiegt umso schwerer, als dass es im Bereich der Parallelen (akt. bei 8.129 Punkten) zum Haussetrend seit Sommer 2010 auftritt. Zwei weitere Aspekte werten wir perspektivisch als deutliche Belastungsfaktoren. So ging die Oktober-Korrektur zum einen mit dem höchsten Handelsvolumen seit Sommer 2011 einher. Zum anderen liegt im Verlauf des RSI mittlerweile eine abgeschlossene Toppbildung vor (siehe Chart). Beide Phänomene dokumentieren den weiterhin bestehenden Korrekturbedarf. Eine wichtige Haltezone ergibt sich dabei aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses seit Anfang 2016 (6.635 Punkte) und dem bisherigen Jahrestief (6.631 Punkte). Fällt auch diese Bastion, müssten Anleger eine Ausdehnung der eingeleiteten Korrektur bis zur Kombination aus der 38-Monats-Linie und o. g. Aufwärtstrend (akt. bei 6.137/5.984 Punkten) einkalkulieren.
Nasdaq Composite (Monthly)

Die Kurve bekommen!
Mit Hilfe der objektiven Auswertung anhand des „HSBC Trendkompass“ (siehe www.hsbc-zertifikate.de) können Anleger immer wieder interessante Tradinggelegenheiten identifizieren. Ein gutes Beispiel liefert aktuell die Under Armour-Aktie. Erstmals seit Monaten weist der Titel – gemessen an den Kriterien Relative Stärke und Momentum – wieder einen idealtypischen Aufwärtstrend aus. Hinzu kommt aus charttechnischer Sicht eine abgeschlossene inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart). Kurzfristig hilft zudem die in der laufenden Woche nach oben aufgelösten Flagge (obere Begrenzung akt. bei 20,81 USD). Aus diesem trendbestätigenden Kursmuster ergibt sich ein kalkulatorisches Kursziel von rund 26 USD. Im Umfeld dieses Levels besteht gleichzeitig eine markante Widerstandszone aus dem bisherigen Jahreshoch (24,69 USD) sowie dem Abwärtstrend seit September 2015 (akt. bei 26,44 USD). Ein Sprung über die zuletzt angeführte Trendlinie würde die charttechnischen Perspektiven der Under Armour-Aktie weiter verbessern. Um die beschriebene Steilvorlage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft nicht mehr in die o. g. Konsolidierungsflagge zurückzufallen.
Under Armour (Weekly)

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Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
Trotz der Erholung der letzten Tage mussten die deutschen Standardwerte mit einem Kursverlust von 6,5 % den schlechtesten Börsenmonat seit Januar 2016 hinnehmen. Den Kursverlauf des DAX®-Kursindex hatten wir zuletzt immer wieder als wichtigen Taktgeber ins Feld geführt. Dieser Rolle wird das deutsche Standardaktienbarometer – ohne Berücksichtigung der Dividenden – unverändert gerecht. Zu der angesprochenen Erholung kommt es exakt auf Basis des Aufwärtstrends seit März 2009 (akt. bei 5.305 Punkten). Übergeordnet transportiert der Langfristchart aber auch eine ganz wichtige negative Weichenstellung. So brachte der abgelaufene Monat endgültig den Bruch des markanten Haltebündels aus einem Fibonacci-Level (5.644 Punkte), der 38-Monats-Linie (akt. bei 5.563 Punkten) sowie den Tiefs der letzten Monate bei rund 5.500 Punkten. Aufgrund des Abgleitens unter diese Bastion müssen Anleger von einer oberen Umkehr in Form einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgehen (siehe Chart). Perspektivisch lässt sich deren rechnerisches Abschlagspotential auf rund 800 Punkte taxieren, was letztlich einen Bruch des o. g. Haussetrends sowie ein neues Verlaufstief unterhalb der Marke von 5.091 Punkten nach sich ziehen dürfte.
„evening star“
Die letzten drei Monatshochs hat der Nasdaq Comp. jeweils bei gut 8.100 Punkten ausgeprägt – ein erstes Indiz für ein nachlassendes Aufwärtsmomentum. Die Probleme des Technologiesektors vergrößern sich noch zusätzlich, da die letzten Monatskerzen einen nicht ganz idealtypischen „evening star“ bilden. Dieses Candlestickverkaufsmuster wiegt umso schwerer, als dass es im Bereich der Parallelen (akt. bei 8.129 Punkten) zum Haussetrend seit Sommer 2010 auftritt. Zwei weitere Aspekte werten wir perspektivisch als deutliche Belastungsfaktoren. So ging die Oktober-Korrektur zum einen mit dem höchsten Handelsvolumen seit Sommer 2011 einher. Zum anderen liegt im Verlauf des RSI mittlerweile eine abgeschlossene Toppbildung vor (siehe Chart). Beide Phänomene dokumentieren den weiterhin bestehenden Korrekturbedarf. Eine wichtige Haltezone ergibt sich dabei aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses seit Anfang 2016 (6.635 Punkte) und dem bisherigen Jahrestief (6.631 Punkte). Fällt auch diese Bastion, müssten Anleger eine Ausdehnung der eingeleiteten Korrektur bis zur Kombination aus der 38-Monats-Linie und o. g. Aufwärtstrend (akt. bei 6.137/5.984 Punkten) einkalkulieren.
Die Kurve bekommen!
Mit Hilfe der objektiven Auswertung anhand des „HSBC Trendkompass“ (siehe www.hsbc-zertifikate.de) können Anleger immer wieder interessante Tradinggelegenheiten identifizieren. Ein gutes Beispiel liefert aktuell die Under Armour-Aktie. Erstmals seit Monaten weist der Titel – gemessen an den Kriterien Relative Stärke und Momentum – wieder einen idealtypischen Aufwärtstrend aus. Hinzu kommt aus charttechnischer Sicht eine abgeschlossene inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart). Kurzfristig hilft zudem die in der laufenden Woche nach oben aufgelösten Flagge (obere Begrenzung akt. bei 20,81 USD). Aus diesem trendbestätigenden Kursmuster ergibt sich ein kalkulatorisches Kursziel von rund 26 USD. Im Umfeld dieses Levels besteht gleichzeitig eine markante Widerstandszone aus dem bisherigen Jahreshoch (24,69 USD) sowie dem Abwärtstrend seit September 2015 (akt. bei 26,44 USD). Ein Sprung über die zuletzt angeführte Trendlinie würde die charttechnischen Perspektiven der Under Armour-Aktie weiter verbessern. Um die beschriebene Steilvorlage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft nicht mehr in die o. g. Konsolidierungsflagge zurückzufallen.
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