| „morning star“ macht Mut |
| Versöhnlicher Wochenabschluss! Am Freitag konnte der DAX® die zuletzt mehrfach beschriebene
Bastion bei knapp 12.100 Punkten als Sprungbrett nutzen und sich deutlich von den
Tiefs der letzten Tage absetzen. Aus Sicht der Candlestickanalyse entsteht ein konstruktives
Muster in Form eines nicht ganz idealtypischen „morning stars“. Damit steigen auch
die Chancen auf die Ausprägung eines kurzfristigen Bodens. Im Stundenchart wäre dieser
abgeschlossen, wenn das Aktienbarometer das Erholungshoch vom 1. August bei 12.302
Punkten nachhaltig überwinden würde. Rein rechnerisch würde sich im Erfolgsfall ein
kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 200 Punkten eröffnen. Für den großen
charttechnischen Befreiungsschlag ist allerdings unverändert ein Bruch des seit Juni
bestehenden Korrekturtrends (akt. bei 12.428 Punkten) vonnöten – mit dem aufgezeigten
Kurspotential im Rücken ein durchaus realistisches Unterfangen. Auf der Unterseite
sollten Anleger weiter die Haltezone bei knapp 12.100 Punkten beachten. Schließlich
würde ein Bruch dieser Unterstützungen die zum Wochenschluss verbesserte Ausgangslage
des DAX® wieder zunichtemachen. |
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DAX® (Daily) |
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| Bewegungsimpuls vor der Tür? |
| Der thailändische SET Index bewegt sich seit Jahresanfang in äußerst engen Grenzen
zwischen 1.601 Punkten und 1.529 Punkten. Solche bewegungsarmen Phasen stellen den
idealen Nährboden für einen größeren Vola-Impuls dar. Dies gilt besonders dann, wenn
der Basiswert an so entscheidenden charttechnischen Hürden innehält, wie es das thailändische
Aktienbarometer derzeit tut. Zunächst einmal sind in diesem Zusammenhang die Hochs
von 2014/15 zu nennen, die ebenfalls bei gut 1.600 Punkten ausgeprägt wurden. Für
charttechnisch fast noch bedeutender halten wir den seit Mai 2013 bestehenden Korrekturtrend
(akt. bei 1.576 Punkten). Bei einem nachhaltig neuen Verlaufshoch wäre also nicht
nur der beschriebene Trend Geschichte, sondern die gesamte Kursentwicklung der letzten
Jahre müsste zudem als (aufwärtstrend-)bestätigende Flagge interpretiert werden (siehe
Chart). Lohn der Mühen wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit ein neuer Rekordstand jenseits
der Marke von 1.650 Punkten. Aus dem beschriebenen Konsolidierungsmuster ergibt sich
langfristig sogar ein Kursziel von rund 2.000 Punkten. Um die Chance auf ein Entladen
des erwarteten Vola-Impulses nach oben zu erhalten, sollte der SET Index in Zukunft
nicht mehr unter sein bisheriges Jahrestief bei 1.529 Punkten zurückfallen. |
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SET (Monthly) |
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| Doppelte Trendbestätigung |
| Zuletzt hat die Commerzbank-Aktie die Lufthansa sogar als besten DAX®-Wert im bisherigen
Jahresverlauf 2017 ablösen können. Der Banktitel hat also die „pole position“ unter
den deutschen Standardwerten inne. Aus charttechnischer Sicht könnte sich die konstruktive
Entwicklung durchaus fortsetzen, denn zuletzt gelangen dem Papier zwei wichtige Weichenstellungen.
So konnte die Aktie am vergangenen Freitag zum einen ein neues Verlaufshoch (11,64
EUR) ausprägen, zum anderen geht das neue Jahreshoch mit dem Überwinden des Abwärtstrends
seit April 2014 (akt. bei 11,28 EUR) einher. In der Summe handelt es sich um zwei
starke Signale, die eine Fortsetzung der jüngsten Rally nahelegen. Perspektivisch
rücken dabei die Hochs vom Sommer 2015 bei rund 12,30 EUR wieder auf die Agenda. Danach
definiert das Hoch vom April 2015 bei 13,38 EUR den nächsten Widerstand. Um das Risiko
eines Fehlausbruchs auf der Oberseite gar nicht erst aufkommen zu lassen, bietet sich
eine enge Absicherung auf Basis der o. g. alten Abwärtstrendlinie an. Eine solche
Absicherung gewährleistet im Umkehrschluss ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. |
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Commerzbank (Daily) |
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| Luftholen beendet! |
| Seit dem Jahreshoch vom April bei 40,72 EUR befand sich die Bilfinger-Aktie zuletzt
im Korrekturmodus. Dank der Stabilisierung bei rund 33 EUR ist das Papier nun aber
einen Schritt weiter und dürfte das Kräftesammeln der letzten Wochen abgeschlossen
haben. Dazu passt die Ausgangslage im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy. Im übergeordneten
Kontext hat dieser Indikator zuletzt eine klassische Korrekturflagge ausgeprägt und
nach oben aufgelöst. Da darüber hinaus auch der MACD auf Tages- und auf Monatsbasis
freundlich zu interpretieren ist, dürfte das Papier perspektivisch Kurs auf den Abwärtstrend
seit Mai 2015 (akt. bei 38,54 EUR) nehmen. Danach sind die Verlaufshochs von 2017
bei 40,42/40,72 EUR von großer Bedeutung, denn jenseits dieser Marken wäre gleichzeitig
eine große untere Umkehr vervollständigt (siehe Chart). Als Absicherung auf der Unterseite
bieten sich – je nach Risikoneigung – entweder die 50-Wochen-Linie (akt. bei 35,05
EUR) oder aber die letzten beiden fast deckungsgleichen Monatstiefs von Juli und Juni
bei 33,00/32,89 EUR an. |
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Bilfinger (Weekly) |
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