| Die enge Handelsspanne, welche den DAX® am Freitag zunächst begleitete, konnte das
Aktienbarometer erst in der letzten Handelsstunde nach oben auflösen. Ein Schlusskurs
exakt auf Tageshoch (12.820 Punkte) unterstreicht dabei die Ambitionen der Bullen.
Viel wichtiger ist aus charttechnischer Sicht aber, dass die deutschen Standardwerte
damit oberhalb der alten Schlüsselzone aus dem Tief des ersten Handelstags des Jahres
(12.745 Punkte), der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.667 Punkten) und einem Fibonacci-Level
(12.662 Punkten) ins Wochenende gingen. Per Saldo wird der jüngste Ausbruch somit
bestätigt. Aber eines ist auch klar: Ein Rebreak dieser Bastion käme einem echten
Nackenschlag gleich. Deshalb können Anleger die alten Ausbruchsmarken als Stopp-Loss
heranziehen. Wie so oft in der Vergangenheit dienen dabei die US-Märkte als wichtiger
Taktgeber. So sollten Anleger aktuell die Kreuzunterstützung des S&P 500® bei rund
2.600 Punkten im Blick haben. Auf diesem Niveau fallen zwei unterschiedliche Trendlinien
mit dem gleitenden Durchschnitt der letzten 200 Tage zusammen. Dieses Sprungbrett
scheinen die amerikanischen „blue chips“ zum Wochenschluss genutzt zu haben, was heute
auch dem DAX® zugutekommen dürfte. |