| Sandwichposition zwischen 12.100 und 12.500 |
| Nach dem Rebound vom Vortag konnte der DAX® gestern nicht an diese positive Entwicklung
anknüpfen. Trotz des diskutierten Sprungbretts bei knapp 12.100 Punkten blieb es dem
Aktienbarometer verwehrt, die nächsten Widerstände in Form der Tiefpunkte vom 6. Juli
und 30. Juni (12.316/19 Punkte) zurückzuerobern. Deshalb möchten wir an dieser Stelle
die kurzfristige Einschätzung „ Etablierung einer soliden Unterstützung bei 12.099/91
Punkten“ von den längerfristigen Perspektiven der deutschen Standardwerte abgrenzen.
Schließlich haben sich die übergeordneten Aussichten für den deutschen Aktienmarkt
zuletzt durchaus verschlechtert. Aus charttechnischer Sicht lässt sich dies vor allem
am Rebreak des alten Rekordstandes vom April 2015 bei 12.391 Punkten sowie am Bruch
des steilen Aufwärtstrends seit Sommer 2016 (auf Wochenbasis akt. bei 12.408 Punkten)
festmachen. Deshalb ist es für die Aktienmarktbullen so wichtig, die genannten Hürden
zurückzuerobern bzw. noch besser, den seit dem bisherigen Allzeithoch bei 12.952 Punkten
bestehenden Korrekturtrend (auf Tagesbasis akt. bei 12.467 Punkten) aus dem Weg zu
räumen. Selbstredend, dass der DAX® dabei die jüngste Unterstützung bei knapp 12.100
Punkten nicht mehr unterschreiten sollte. |
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DAX® (Daily) |
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| Hopp oder topp |
| Wiederholt hat die Lanxess-Aktie sich an ihren Rekordständen bei rund 70 EUR versucht,
ein nachhaltiger Ausbruch ist ihr dabei aber nicht gelungen. Genau das wäre aber nötig,
um neues Aufwärtsmomentum zu entfachen. Für wahrscheinlicher halten wir indes ein
Scheitern an den angeführten Barrieren. Schließlich signalisiert der jüngste „doji“
gefolgt von zwei „shooting stars“ den Kräfteverschleiß der Bullen über die letzten
drei Monate. Das alte Allzeithoch bei 69,99 EUR erweist sich demnach als starker Widerstand,
denn die letzten Tests dieses Widerstands wurden jeweils mit Abverkäufen gekontert.
Auch auf der Indikatorenebene schalten die Ampeln auf „gelb“. So nähert sich der MACD
seiner Signallinie, was auf ein nachlassendes Momentum hindeutet. Vor diesem Hintergrund
definieren wir ein Abgleiten unter das Tief des jüngsten „shooting stars“ bei 64,81
EUR als Sell-Trigger. Bei einer negativen Weichenstellung rückt zunächst das bisherige
Jahrestief (59,89 EUR) in den Fokus, ehe die Hochs vom Juli 2015 und April 2014 bei
56,75/56,50 EUR den nächsten Auffangbereich abstecken. Letzterer harmoniert dabei
bestens mit dem 38,2%-Retracement des Hausseimpulses von Februar 2016 bis Juni 2017
(56,24 EUR). |
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LANXESS (Monthly) |
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| Licht am Ende des Tunnels |
| Basiswerte, die in einer Korrektur stecken, bieten Zertifikateanlegern oftmals besonders
interessante Produktkonditionen. In diese Kategorie fällt aktuell die Südzucker-Aktie,
denn seit Herbst 2016 befindet sich der Titel im Rückwärtsgang. Der Rückgang von knapp
26 EUR auf unter 18 EUR lotete allerdings eine gleichermaßen interessante wie massive
Haltezone aus. Gemeint ist die Kombination aus dem 50%-Fibonacci-Retracement des
gesamten Hausseimpulses seit Ende 2014 (17,91 EUR), dem Aufwärtstrend seit Anfang
2015 (akt. bei 17,38 EUR) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 17,32 EUR). Auch von
Seiten der quantitativen Indikatoren gibt es aktuell einen Silberstreif am Horizont.
Zum einen notiert beispielsweise die Relative Stärke nach Levy auf recht niedrigem
Niveau, zum anderen konnte der Indikator jüngst seinen seit Sommer 2016 bestehenden
Baissetrend zu den Akten legen (siehe Chart). In der Vergangenheit dienten solche
Indikatortrendbrüche oftmals als Vorboten der analogen Weichenstellung im eigentlichen
Chartverlauf. Konkret verläuft dieser derzeit bei 19,36 EUR. Da es sich aber um einen
antizyklischen Trade, favorisieren wir derzeit eine Umsetzung über defensive Discountzertifikate. |
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Südzucker (Weekly) |
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