25.09.2017 09:00
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DAX® - Schwankungsarmut ist ansteckend

Schwankungsarmut ist ansteckend
In der letzten Woche hatten wir die geringen Schwankungen beim DAX® im Tageschart mehrfach thematisiert. Offenbar sind diese ansteckend, denn die deutschen Standardwerte haben nun auch auf Wochenbasis einen nahezu idealtypischen „doji“ ausgeprägt – bei einer Spanne vom Hoch- bis zum Tiefkurs von lediglich 130 Punkten. Dennoch überwiegen auch im längerfristigen Zeitfenster derzeit die Positivargumente. Neben dem Anfang September nach Norden aufgelösten Flaggenmuster ist dabei insbesondere die jüngste Aufwärtskurslücke (12.364 zu 12.381 Punkten) zu nennen, mit der die horizontalen Hürden bei gut 12.300 Punkten übersprungen wurden. Die o. g. Konsolidierungsformation bietet Raum für einen Anlauf auf das bisherige Allzeithoch bei 12.952 Punkten. Dieses Anlaufziel ist noch aus einem anderen Blickwinkel heraus interessant: Zusammen mit dem ehemaligen Aufwärtstrend seit Juli 2016 (akt. bei 12.953 Punkten) entsteht hier ein markanter Kreuzwiderstand. Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, sollte der DAX® in Zukunft nicht mehr nachhaltig unter die Marke von 12.300 Punkten zurückfallen.

DAX® (Weekly)
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Intakter Trend - Stopps nachziehen
Die amerikanischen Standardwerte sind bisher ohne größere Blessuren durch das saisonal herausfordernde 3. Quartal gekommen. Mehr noch: Der S&P 500® konnte sein Allzeithoch bis auf 2.509 Punkte ausbauen. Im „unchartted territory“ lassen sich in Form der 138,2%-Fibonacci-Projektion bzw. dem 161,8%-Pendant der Augustkorrektur (2.519/2.536 Punkten) die nächsten Anlaufziele bestimmen. Die Parallele zum Aufwärtstrend seit Juni vergangenen Jahres gibt derzeit sogar Raum bis 2.579 Punkten. Vor dem Hintergrund verschiedener heißgelaufener Langfristindikatoren (z. B. RSI auf Monatsbasis) gewinnt allerdings ein sinnvolles Money Management zusehends an Bedeutung. Dabei dient die Kombination aus dem alten Rekordhoch bei 2.491 Punkten und der jüngsten Mini-Kurslücke (2.490/89 Punkten) als erste Haltezone. Für charttechnisch wesentlich bedeutender halten wir aber die Kumulationszone bei knapp 2.470 Punkten. Auf diesem Niveau fällt ein weiteres Gap (2.475 zu 2.467 Punkte) mit der 38-Tages-Linie (akt. bei 2.468 Punkten) und dem Haussetrend seit Februar 2016 (akt. bei 2.463 Punkten) zusammen. Per Saldo liegt unverändert ein intakter Aufwärtstrend vor. Dennoch sollten Anleger die Absicherung für bestehende Engagements auf das Niveau der o. g. Bastion nachziehen.

S&P 500® (Daily)
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Diverse Zeitebenen – die gleiche Risikobotschaft
Mit 94,67 USD hat die Procter & Gamble-Aktie jüngst ein neues Rekordhoch verbuchen können. Auf dieser Basis kam es allerdings zu einem dynamischen „reversal“, so dass mittlerweile von einem „false break“ auf der Oberseite gesprochen werden muss. Diese Gefahr wird noch durch die Dynamik der jüngsten Korrekturkerze unterstrichen. Schließlich folgte in der Vergangenheit auf eine derartige Impulskerze oftmals eine weitere Bewegung in die gleiche Richtung. Als letztes Mosaiksteinchen in unserer Argumentationskette dient die Verknüpfung der unterschiedlichen Zeitebenen. So steht im Wochenbereich der zweite „shooting star“ in Folge zu Buche und auch im Monatschart droht das Papier das äquivalente Candlestickverkaufsmuster auszuprägen. Vor diesem Hintergrund können Anleger Gewinnmitnahmen ins Auge fassen. Die nächsten Rückzugsbereiche ergeben sich aus den Hochpunkten vom Frühjahr 2017 bei rund 92 USD bzw. vom Herbst 2016 bei gut 90 USD, ehe die 200-Tages-Linie (akt. bei 88,82 USD) in den Fokus rückt. Potentielle Shortpositionen sollten tradingaffine Anleger auf Basis des alten Allzeithochs vom Dezember 2014 bei 93,89 USD engmaschig absichern.

Procter & Gamble Co. (Daily)
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Quelle

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