| Schweres Etappenziel |
| Viele Sportbegeisterte verfolgen derzeit die Tour de France. Dabei weiß nicht jeder,
dass seit 1951 die französische Stadt Dax vier Mal ein Etappenzielort war. Vielleicht
ist es kein Zufall, dass diese auch für ihre Stierkampfarena bekannt ist. Denn die
DAX®-Stiere ringen weiterhin mit der 200-Tage-Linie (akt. bei 12.777 Punkte). Dabei
konnte sowohl das Aufwärtsgap vom Dienstag auf den Mittwoch sowie die damit verbundene
Rückkehr in den ehemaligen Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. 12.688 Punkte) keinen
entscheidenden Impuls liefern. Vielmehr hat gestern der DAX® den o. g. Aufwärtstrend
wieder verlassen, womit gleichzeitig auch das Aufwärtsgap geschlossen wurde. Es scheint,
dass das obere Barrierenbündel die Eigenschaften einer aurelianischen Mauer aufweist.
Daher möchten wir unseren Blick Richtung Süden richten. Zunächst ist die 38-Tage-Linie
(akt. bei 12.610 Punkte) sowie die Mittellinie der Bollinger-Bänder (akt. bei 12.453
Punkte) zu nennen, bevor das jüngste Verlaufstief bei 12.398 Punkten als nächste Unterstützung
fungiert. Diese sollte unbedingt halten, denn ansonsten rückt das wichtige Tief von
Ende Juni (12.104 Punkte) in den Fokus der Bären. |
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DAX® (Daily) |
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| Flagge gewinnt an Konturen |
| Seit über einem Jahr und dem Rekordstand von 129,90 EUR befindet sich die Henkel-Aktie
im Korrekturmodus. Die Glättungslinie der letzten 200 Wochen (akt. bei 107,00 EUR)
hat sich dabei aber immer wieder als tragfähige Unterstützung erwiesen. Diese Entwicklung
schlägt sich mittlerweile auch in verschiedenen quantitativen Indikatoren nieder.
Während der MACD zuletzt ein neues Einstiegssignal generiert hat, gestaltet sich die
Ausgangslage mit Blick auf die Relative Stärke nach Levy fast noch besser. Neben dem
Bruch des Abwärtstrends seit August 2016 liegt hier eine abgeschlossene Bodenbildung
vor (siehe Chart). Was aus charttechnischer Sicht noch fehlt, ist ein Spurt über den
seit Juni 2017 bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 112,64 EUR). Die Bedeutung des
angeführten Signalgebers wird zusätzlich durch ein Fibonacci-Level (112,41 EUR) untermauert.
Gelingt der Befreiungsschlag, wäre die Verschnaufpause der letzten 13 Monate letztlich
als trendbestätigende Flagge zu interpretieren. Über das Hoch vom November 2017 (123,75
EUR) dürfte der Weg dann perspektivisch sogar wieder bis zum eingangs erwähnten Rekordstand
führen. Als Absicherung können Anleger die o. g. langfristige Glättung heranziehen. |
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Henkel Vz. (Weekly) |
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