| SKS-Formation nimmt Form an |
| Die aufkommenden politischen Unsicherheiten haben den DAX® gestern nur zu Handelsbeginn
belasten können. Im Anschluss an eine schwächere Eröffnung (12.926 Punkte) offenbarte
der DAX® vielmehr Erholungspotential. Lohn der Mühen ist ein „bullish engulfing“,
welches den Körper der Vorperiodenkerze umschließt. Letztlich liefert das Aktienbarometer
somit eine erneute Bestätigung für die Relevanz der horizontalen Unterstützungen bei
gut 12.900 Punkten. Interessant ist derzeit der Blick auf den Stundenchart des DAX®,
wo sich – definiert durch die Tiefs bei 12.961/12.848/12.926 Punkten – eine inverse
Schulter-Kopf-Schulter-Formation abzeichnet (siehe Chart). Gelingt der Sprung über
das jüngste Verlaufshoch bei 13.090 Punkten, wäre das beschriebene Umkehrmuster komplettiert,
aus dem sich immerhin ein rechnerisches Anschlusspotential von rund 250 Punkten ableiten
ließe. Auf dem Weg zum Ausschöpfen dieses Kurspotentials definiert die 200-Stunden-Linie
(akt. bei 13.169 Punkten) ein wichtiges Etappenziel. Auf der Unterseite gilt es dagegen
weiterhin, die o. g. horizontalen Unterstützungen bzw. spätestens die Aufwärtskurslücke
vom 2. Oktober (untere Gapkante bei 12.829 Punkten) zu verteidigen. |
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DAX® (1 Hour) |
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| Von Rekord zu Rekord |
| „The trend ist your friend - until the end when it bends!“ Das zweifelsohne bekannteste
Zitat zur Technischen Analyse bildet die ideale Einleitung für die Analyse der Wirecard-Aktie,
denn die jüngste Kursentwicklung liefert einige Indizien, dass der Trendbruch und
damit das Ende der Aufwärtsbewegung noch nicht gekommen ist. So hat das Papier eine
drohende „Inselumkehr“ zeitnah negiert, wobei sich zuvor die 38-Tages-Linie (akt.
bei 81,66 EUR) als tragfähige Unterstützung erwiesen hat. Jüngst gelang dann mit einem
Aufwärtsgap (85,44 EUR zu 85,55 EUR) sogar der Sprung auf ein neues Allzeithoch oberhalb
der Marke von 86,81 EUR. Gleichzeitig wurde damit eine Wimpelformation nach oben aufgelöst
(siehe Chart). Die beschriebene Entwicklung findet auch im Verlauf des trendfolgenden
MACD ihren Niederschlag, der wieder „long“ positioniert ist, und auch die Relative
Stärke (Levy) sorgt weiter für Rückenwind. Im „uncharted territory“ jenseits des alten
Rekordstandes ergeben sich aus zwei Fibonacci-Projektionen der jüngsten Verschnaufpause
die nächsten Anlaufziele bei 89,60 EUR bzw. 91,33 EUR. Neben dem jüngsten Aufwärtsgap
(für Trader) finden strategische Investoren eine technisch sinnvolle Absicherung in
Form der o. g. Glättungslinie. |
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Wirecard (Daily) |
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| Kreuzunterstützung aus dem Lehrbuch |
| Die Aktie der Deutschen Euroshop hat im bisherigen Jahresverlauf einen schweren Stand.
Aber eigentlich ist diese Erkenntnis zu kurz gesprungen, denn bereits seit dem historischen
Hochstand vom April 2015 bei 48,33 EUR befindet sich der Immobilientitel im Rückwärtsgang.
Mittlerweile hat die Korrektur aber eine interessante Kreuzunterstützung ausgelotet.
Gemeint ist die Kombination aus der Parallelen (akt. bei 29,85 EUR) zum entsprechenden
Baissetrend und den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten im Dunstkreis der Marke von
30 EUR. Auf dieser Basis hat die Aktie zuletzt einen „Hammer“ ausgeprägt und dieses
Candlestickumkehrmuster in der vergangenen Woche mit einer dynamischen weißen Kerze
untermauert. Auf der Indikatorenseite konnte der RSI gerade ein neues Einstiegssignal
generieren. Der trendfolgende MACD ist jüngst diesem Beispiel gefolgt – und zwar
auf historisch niedrigem Level. Ein erstes Erholungsziel definieren nun die Tiefs
vom Februar und Dezember 2016 bei 35,76/35,87 EUR. Aber eigentlich markieren die genannten
Hürden nur den Auftakt zu einer massiven Widerstandszone, die sich zusätzlich aus
einem Fibonacci-Level (36,13 EUR) und dem gut zweieinhalbjährigen Baissetrend (akt.
bei 37,50 EUR) speisen. |
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Deutsche Euroshop (Weekly) |
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