21.11.2017 09:00
Anzeige

DAX® - SKS-Formation nimmt Form an

SKS-Formation nimmt Form an
Die aufkommenden politischen Unsicherheiten haben den DAX® gestern nur zu Handelsbeginn belasten können. Im Anschluss an eine schwächere Eröffnung (12.926 Punkte) offenbarte der DAX® vielmehr Erholungspotential. Lohn der Mühen ist ein „bullish engulfing“, welches den Körper der Vorperiodenkerze umschließt. Letztlich liefert das Aktienbarometer somit eine erneute Bestätigung für die Relevanz der horizontalen Unterstützungen bei gut 12.900 Punkten. Interessant ist derzeit der Blick auf den Stundenchart des DAX®, wo sich – definiert durch die Tiefs bei 12.961/12.848/12.926 Punkten – eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation abzeichnet (siehe Chart). Gelingt der Sprung über das jüngste Verlaufshoch bei 13.090 Punkten, wäre das beschriebene Umkehrmuster komplettiert, aus dem sich immerhin ein rechnerisches Anschlusspotential von rund 250 Punkten ableiten ließe. Auf dem Weg zum Ausschöpfen dieses Kurspotentials definiert die 200-Stunden-Linie (akt. bei 13.169 Punkten) ein wichtiges Etappenziel. Auf der Unterseite gilt es dagegen weiterhin, die o. g. horizontalen Unterstützungen bzw. spätestens die Aufwärtskurslücke vom 2. Oktober (untere Gapkante bei 12.829 Punkten) zu verteidigen.

DAX® (1 Hour)
chart

Von Rekord zu Rekord
„The trend ist your friend - until the end when it bends!“ Das zweifelsohne bekannteste Zitat zur Technischen Analyse bildet die ideale Einleitung für die Analyse der Wirecard-Aktie, denn die jüngste Kursentwicklung liefert einige Indizien, dass der Trendbruch und damit das Ende der Aufwärtsbewegung noch nicht gekommen ist. So hat das Papier eine drohende „Inselumkehr“ zeitnah negiert, wobei sich zuvor die 38-Tages-Linie (akt. bei 81,66 EUR) als tragfähige Unterstützung erwiesen hat. Jüngst gelang dann mit einem Aufwärtsgap (85,44 EUR zu 85,55 EUR) sogar der Sprung auf ein neues Allzeithoch oberhalb der Marke von 86,81 EUR. Gleichzeitig wurde damit eine Wimpelformation nach oben aufgelöst (siehe Chart). Die beschriebene Entwicklung findet auch im Verlauf des trendfolgenden MACD ihren Niederschlag, der wieder „long“ positioniert ist, und auch die Relative Stärke (Levy) sorgt weiter für Rückenwind. Im „uncharted territory“ jenseits des alten Rekordstandes ergeben sich aus zwei Fibonacci-Projektionen der jüngsten Verschnaufpause die nächsten Anlaufziele bei 89,60 EUR bzw. 91,33 EUR. Neben dem jüngsten Aufwärtsgap (für Trader) finden strategische Investoren eine technisch sinnvolle Absicherung in Form der o. g. Glättungslinie.

Wirecard (Daily)
chart

Kreuzunterstützung aus dem Lehrbuch
Die Aktie der Deutschen Euroshop hat im bisherigen Jahresverlauf einen schweren Stand. Aber eigentlich ist diese Erkenntnis zu kurz gesprungen, denn bereits seit dem historischen Hochstand vom April 2015 bei 48,33 EUR befindet sich der Immobilientitel im Rückwärtsgang. Mittlerweile hat die Korrektur aber eine interessante Kreuzunterstützung ausgelotet. Gemeint ist die Kombination aus der Parallelen (akt. bei 29,85 EUR) zum entsprechenden Baissetrend und den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten im Dunstkreis der Marke von 30 EUR. Auf dieser Basis hat die Aktie zuletzt einen „Hammer“ ausgeprägt und dieses Candlestickumkehrmuster in der vergangenen Woche mit einer dynamischen weißen Kerze untermauert. Auf der Indikatorenseite konnte der RSI gerade ein neues Einstiegssignal generieren. Der trendfolgende MACD ist jüngst diesem Beispiel gefolgt – und zwar auf historisch niedrigem Level. Ein erstes Erholungsziel definieren nun die Tiefs vom Februar und Dezember 2016 bei 35,76/35,87 EUR. Aber eigentlich markieren die genannten Hürden nur den Auftakt zu einer massiven Widerstandszone, die sich zusätzlich aus einem Fibonacci-Level (36,13 EUR) und dem gut zweieinhalbjährigen Baissetrend (akt. bei 37,50 EUR) speisen.

Deutsche Euroshop (Weekly)
chart

Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?








HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf

kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de

Quelle

Als Pionier und Innovationstreiber innerhalb der deutschen Zertifikatebranche kann HSBC bei der Emission von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurückschauen.

Weitere Nachrichten
HSBC
02.01.2023 07:30
Werbung   Ein turbulentes Börsenjahr 2022 liegt hinter uns. Im Gegensatz zum Gesamtjahr ging es an den Märkten letzte Woche ruhig zu. Wer als US-Staatsbürger seine Verluste aus Aktiengeschäften ...
30.12.2022 10:30
Werbung   Wer waren 2022 die größten Verlierer auf absoluter Ebene bzw. in Bezug auf die Marktkapitalisierung? Absoluter Spitzenreiter ist dabei der Tech-Gigant Apple aus dem Silicon Valley. Da ...
29.12.2022 16:30
Werbung   Die Unterföhringer setzen in Zukunft auf die eigenständige Produktion von Nachrichten und bauen dafür ein entsprechendes Studio und Team auf. Gelöst hat sich ProSiebenSat.1 nun von Wel ...