| Stabile Seitenlage |
| Die gestrige Handelsspanne fiel beim DAX® mit 75 Punkten zwar größer aus als am Vortag,
doch der kleine Körper der gestrigen Tageskerze liefert erneut einen Beleg für die
zuletzt verlorengegangene Aufwärtsdynamik. Um nicht zu negativ zu klingen: Auf der
Habenseite können Anleger verbuchen, dass sich die deutschen Standardwerte mittlerweile
seit sieben Handelstage stabil oberhalb der Marke von 12.500 Punkten halten. Dies
führt uns unmittelbar zur gegenwärtigen Risikobetrachtung: Während tradingorientierte
Anleger die untere Gapkante der jüngsten Kurslücke (12.482 Punkte) als engmaschige
Absicherung wählen können, lassen langfristig ausgerichtete Investoren bestehenden
Engagements mit einem Stopp auf Basis der alten Ausbruchsmarke von 12.300 Punkten
etwas mehr Luft zum Atmen. Ein Rebreak des zuletzt genannten Levels würde einen der
wesentlichen Katalysatoren in Form einer kleinen Bodenbildung negieren. Der andere
wichtige Kurstreiber ist die Anfang September nach oben aufgelöste Flagge (siehe Chart).
In der Summe können Anleger zuversichtlich sein, dass der DAX® das Julihoch (12.677
Punkte) erreichen und das bisherige Allzeithoch bei 12.952 Punkten zumindest ins Visier
nehmen wird. |
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DAX® (Daily) |
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| The trend is your friend |
| In den letzten Jahren hat der MDAX® dem DAX® ganz eindeutig die Show gestohlen. Mit
Blick auf den Wochenchart gestalten sich die Perspektiven der deutschen „mid caps“
weiterhin vielversprechend. Schließlich brachte die Verschnaufpause seit dem bisherigen
Allzeithoch von Anfang Juni bei 25.765 Punkten lediglich einen Rücksetzer bis in den
Bereich der 38-Wochen-Linie (akt. bei 24.276 Punkten). Auf dieser Basis hat der Index
dann ein Candlestickumkehrmuster in Form eines klassischen „Hammers“ ausgeprägt, so
dass der Aufwärtstrend seit Oktober 2011 (akt. bei 23.809 Punkten) nicht ernsthaft
in Gefahr geriet. Damit konnte darüber hinaus der Abschluss einer multiplen Toppformation
im Tagesbereich verhindert werden. Der Bruch des kurzfristigen Korrekturtrends legt
nun das Ende des jüngsten Kräftesammelns nahe. Perspektivisch winken dabei neue Rekordstände.
Im „uncharted territory“ jenseits der Marke von 25.765 Punkten definieren zwei Fibonacci-Projektionen
bei 26.355 Punkten bzw. 26.720 Punkten die nächsten Anlaufziele. Trotz der guten Ausgangslage
sollten sich Anleger intensiv mit dem Money Management auseinandersetzen. Die Kombination
aus der o. g. Glättungslinie und dem langfristigen Aufwärtstrend ist dabei als Stopp-Loss
auf der Unterseite prädestiniert. |
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MDAX® (Weekly) |
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| Flagge aufgelöst – Kurs Allzeithoch? |
| Im Verlauf der seit Ende Juni bestehenden Konsolidierung hatte die Airbus-Aktie zuletzt
zwei Mal die 200-Tages-Linie (akt. bei 70,14 EUR) einer Belastungsprobe unterzogen.
Der langfristige gleitende Durchschnitt hat sich in der Folge allerdings als nahezu
idealtypisches Sprungbrett erwiesen. Jüngst folgte mit dem Sprung über den seit drei
Monaten bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 71,96 EUR) ein weiterer Stärkebeweis.
Schließlich kann damit die jüngste Verschnaufpause insgesamt als trendbestätigende
Flagge interpretiert werden (siehe Chart). Der beschriebene Ausbruch wird gleich dreifach
bestätigt: Zu einem sind die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon eindeutig freundlich
zu interpretieren, zum anderen gelang der Abschluss der beschriebenen Konsolidierungsformation
mit einem Aufwärtsgap (71,97 EUR zu 72,29 EUR). Unter dem Strich lässt das mit Nachdruck
nach oben aufgelöste Konsolidierungsmuster neue Rekordstände jenseits der Marke von
77,25 EUR erwarten. Aber auch unter Risikogesichtspunkten ermöglicht die aktuelle
Chartsituation eine „technisch sinnvolle“ Absicherung. So ist die Kombination aus
der oberen Flaggenbegrenzung und der o. g. Kurslücke als Absicherung prädestiniert. |
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Airbus (Daily) |
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