| Kleiner Kerzenkörper, eine Handelsspanne von rund 50 Punkten sowie erneut unterdurchschnittliche
Umsätze! Kommt Ihnen das in Bezug auf die deutschen Standardwerte bekannt vor? Es
scheint als wolle das ohnehin schon schwankungsarme Jahr 2017 im letzten Quartal der
geringen Volatilität „die Krone aufsetzen“. Nüchtern betrachtet, ist dem DAX® zwar
das Aufwärtsmomentum in den letzten Tagen abhandengekommen, aber das Aktienbarometer
verharrt dennoch in unmittelbarer Schlagdistanz zur runden 13.000er-Marke. Um das
jüngste „Nullsummenspiel“ zu beenden, ist ein Sprung über die jüngsten Verlaufshochs
bei 12.994/7 Punkten notwendig. Erst dann hätten die deutschen „blue chips“ den alten
Rekordstand bei 12.952 Punkten endgültig hinter sich gelassen, so dass im „uncharted
territory“ die 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von Juni bis August (13.365
Punkte) als eines der wenigen noch vorhanden Anlaufziele aktiviert wird. Auf der Unterseite
betonen wir indes weiter die Bedeutung der Aufwärtskurslücke vom Montag vergangener
Woche (12.829 zu 12.850 Punkte). Ein Schließen dieser Kurslücke müssten Anleger als
Signal interpretieren, dass der DAX® (zunächst) an der 13.000er-Marke gescheitert
ist. |