DAX® - Stabilisierung ja – Entwarnung nein
Stabilisierung ja – Entwarnung nein
Nach acht neuen Verlaufstiefs in Folge gelang es dem DAX® zu Wochenbeginn diese (Horror-)Serie zu durchbrechen. Der markante Docht der gestrigen Tageskerze verdeutlicht aber, dass noch keineswegs Entwarnung gegeben werden kann. Vielmehr sollten Anleger die letzte Rückzugslinie aus den Tiefs bei rund 11.800 Punkten weiter im Hinterkopf haben. Schließlich würde ein Abgleiten unter dieses Level eine klassische Schulter-Kopf-Schulter-Formation abschließen, welche ein kalkulatorisches Abschlagspotential von rund 1.800 Punkten bereithält. Schwer wiegt aus charttechnischer Sicht zudem der Bruch des langjährigen, im März 2009 etablierten Haussetrends (akt. bei 12.090 Punkten). Zusammen mit den beiden Verlaufstiefs vom August und September bei 12.121/12.104 Punkten entsteht auf diesem Niveau ein markanter Kreuzwiderstand. Erst oberhalb dieses Barrierenbündels wäre die größte Toppbildungsgefahr gebannt und der Boden für eine technische Aufwärtsreaktion bereitet. Die Vorgaben lassen heute einen Anlauf auf die beschriebene Schlüsselzone erwarten. Ob es dann allerdings für einen Befreiungsschlag reicht, steht auf einem ganz anderen Blatt.
DAX® (Daily)

Wichtige Unterstützungen
Zu Jahresbeginn scheiterte der Platinpreis an der Kombination aus dem steilen Abwärtstrend seit Sommer 2014 (akt. bei 938 USD) sowie der 38-Monats-Linie (akt. bei 943 USD). In der Folge stand das Weißmetall erneut unter Druck und musste dabei sogar ein neues Verlaufstief hinnehmen. Damit rückt nun die Schlüsselunterstützungszone aus den Tiefs von 2004 bzw. 2008 bei 764/733 USD in den Fokus. Ein Abgleiten unter diese Bastion gilt es unbedingt zu verhindern. Dass die Bullen diese Bastion nicht kampflos aufgeben werden, verdeutlicht der Monatschart. So musste der Platinpreis im September (bisher) kein neues Verlaufstief hinnehmen. Die Marktteilnehmer scheinen also um den unterstützenden Charakter der oben angeführten Haltezone zu wissen. Um aus den ersten Stabilisierungstendenzen allerdings eine handfeste „reversal“-Chance werden zu lassen, ist ein Anstieg über das Barrierenbündel bei 804/810 USD notwendig. Auf diesem Niveau fällt die 38-Tages-Linie mit dem Hoch von Ende August zusammen. Abgerundet wird die hier entstehende Kumulationszone durch das Tief von Ende Januar 2016 (806 USD). Lohn der Mühen wäre im Erfolgsfall eine technische Erholung bis zu den eingangs angeführten Widerständen bei rund 940 USD.
Platin (Monthly)

Gap macht Mut
In den letzten zweieinhalb Jahren fand die Klöckner-Aktie regelmäßig bei rund 9 EUR Unterstützung. Der freundliche Start in die neue Woche weckt erneut die Hoffnungen der Bullen auf ein erfolgreiches Verteidigen der angeführten Bastion. Nach drei erfolgreichen Tests der Haltezone in den letzten drei Monaten sprang der Titel gestern mit einem kleinen Aufwärtsgap (8,98 EUR zu 9,00 EUR) nach oben. Gleichzeitig bildet die gestrige Tageskerze einen „weißen Block“, der die Ambitionen zusätzlich unterstreicht. Im längerfristigen Monatschart wurden darüber hinaus zuletzt zwei Innenstäbe ausgeprägt. Einerseits wird dadurch die Bedeutung der eingangs angeführten Schlüsselzone nochmals unterstrichen und andererseits dokumentieren diese Kerzenmuster den nachlassenden Abgabedruck. In diesem Umfeld legt ein Spurt über die Widerstandszone aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 9,24 EUR) und dem Hoch vom 28. August (9,30 EUR) den Grundstein für eine Erholung in Richtung der längerfristigen 200-Perioden-Glättung (10,13 EUR) bzw. der letzten Verlaufshochs bei 10,40/10,49 EUR. Als Absicherung auf der Unterseite bieten sich die jüngsten Verlaufstiefs bei 8,83/8,71 EUR an.
Klöckner & Co (Daily)

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Nach acht neuen Verlaufstiefs in Folge gelang es dem DAX® zu Wochenbeginn diese (Horror-)Serie zu durchbrechen. Der markante Docht der gestrigen Tageskerze verdeutlicht aber, dass noch keineswegs Entwarnung gegeben werden kann. Vielmehr sollten Anleger die letzte Rückzugslinie aus den Tiefs bei rund 11.800 Punkten weiter im Hinterkopf haben. Schließlich würde ein Abgleiten unter dieses Level eine klassische Schulter-Kopf-Schulter-Formation abschließen, welche ein kalkulatorisches Abschlagspotential von rund 1.800 Punkten bereithält. Schwer wiegt aus charttechnischer Sicht zudem der Bruch des langjährigen, im März 2009 etablierten Haussetrends (akt. bei 12.090 Punkten). Zusammen mit den beiden Verlaufstiefs vom August und September bei 12.121/12.104 Punkten entsteht auf diesem Niveau ein markanter Kreuzwiderstand. Erst oberhalb dieses Barrierenbündels wäre die größte Toppbildungsgefahr gebannt und der Boden für eine technische Aufwärtsreaktion bereitet. Die Vorgaben lassen heute einen Anlauf auf die beschriebene Schlüsselzone erwarten. Ob es dann allerdings für einen Befreiungsschlag reicht, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Wichtige Unterstützungen
Zu Jahresbeginn scheiterte der Platinpreis an der Kombination aus dem steilen Abwärtstrend seit Sommer 2014 (akt. bei 938 USD) sowie der 38-Monats-Linie (akt. bei 943 USD). In der Folge stand das Weißmetall erneut unter Druck und musste dabei sogar ein neues Verlaufstief hinnehmen. Damit rückt nun die Schlüsselunterstützungszone aus den Tiefs von 2004 bzw. 2008 bei 764/733 USD in den Fokus. Ein Abgleiten unter diese Bastion gilt es unbedingt zu verhindern. Dass die Bullen diese Bastion nicht kampflos aufgeben werden, verdeutlicht der Monatschart. So musste der Platinpreis im September (bisher) kein neues Verlaufstief hinnehmen. Die Marktteilnehmer scheinen also um den unterstützenden Charakter der oben angeführten Haltezone zu wissen. Um aus den ersten Stabilisierungstendenzen allerdings eine handfeste „reversal“-Chance werden zu lassen, ist ein Anstieg über das Barrierenbündel bei 804/810 USD notwendig. Auf diesem Niveau fällt die 38-Tages-Linie mit dem Hoch von Ende August zusammen. Abgerundet wird die hier entstehende Kumulationszone durch das Tief von Ende Januar 2016 (806 USD). Lohn der Mühen wäre im Erfolgsfall eine technische Erholung bis zu den eingangs angeführten Widerständen bei rund 940 USD.
Gap macht Mut
In den letzten zweieinhalb Jahren fand die Klöckner-Aktie regelmäßig bei rund 9 EUR Unterstützung. Der freundliche Start in die neue Woche weckt erneut die Hoffnungen der Bullen auf ein erfolgreiches Verteidigen der angeführten Bastion. Nach drei erfolgreichen Tests der Haltezone in den letzten drei Monaten sprang der Titel gestern mit einem kleinen Aufwärtsgap (8,98 EUR zu 9,00 EUR) nach oben. Gleichzeitig bildet die gestrige Tageskerze einen „weißen Block“, der die Ambitionen zusätzlich unterstreicht. Im längerfristigen Monatschart wurden darüber hinaus zuletzt zwei Innenstäbe ausgeprägt. Einerseits wird dadurch die Bedeutung der eingangs angeführten Schlüsselzone nochmals unterstrichen und andererseits dokumentieren diese Kerzenmuster den nachlassenden Abgabedruck. In diesem Umfeld legt ein Spurt über die Widerstandszone aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 9,24 EUR) und dem Hoch vom 28. August (9,30 EUR) den Grundstein für eine Erholung in Richtung der längerfristigen 200-Perioden-Glättung (10,13 EUR) bzw. der letzten Verlaufshochs bei 10,40/10,49 EUR. Als Absicherung auf der Unterseite bieten sich die jüngsten Verlaufstiefs bei 8,83/8,71 EUR an.
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