22.09.2017 09:00
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DAX® - Steter Tropfen höhlt den Stein

Steter Tropfen höhlt den Stein
Angesichts einer Handelsspanne von nicht einmal 40 Punkten und eines wieder einmal sehr kleinen Kerzenkörpers, stellt die Analyse des DAX® derzeit eine besondere Herausforderung dar. Neue Erkenntnisse lassen sich aufgrund der gegenwärtigen Schwankungsarmut kaum ableiten. Trotz der fehlenden Dynamik schlossen die deutschen Standardwerte erstmals seit Mitte Juli über der Marke von 12.600 Punkten. Unter dem Strich überwiegen damit unverändert die konstruktiven Argumente. So rückt beispielsweise das Hoch von Mitte Juli bei 12.677 Punkten mehr und mehr in Schlagdistanz. Auf diesem Level hätte das Aktienbarometer das rechnerische Anschlusspotential der zuletzt immer wieder diskutierten Bodenbildung nahezu ausgeschöpft. Die Anfang September nach oben aufgelöste Korrekturflagge ermöglicht sogar ein Wiedersehen mit dem bisherigen Rekordhoch bei 12.952 Punkten. Um die beschriebene Ausgangslage nicht zu gefährden, sollte der DAX® in Zukunft nicht mehr unter die Marke von 12.300 Punkten rutschen, wodurch die jüngste Bodenbildung negiert wäre. Tradingorientierte Anleger können sogar eine engere Absicherung auf Basis des jüngsten Aufwärtskurslücke (untere Gapkante bei 12.482 Punkten) heranziehen.

DAX® (Daily)
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Kräftesammeln oder Toppbildung?
Seit dem historischen Rekordstand von Anfang Juni bei 1.008,61 USD ist die Rally bei der Alphabet-Aktie ins Stocken geraten. Diese Entwicklung lässt aktuell ein hochspannendes Chartbild entstehen. Auf der Unterseite markiert der steile Aufwärtstrend seit Juni 2016 (akt. bei 926,51 USD) den Auftakt zu einer sehr wichtigen Haltezone. Zusätzlich speist sich diese aus den jüngsten Verlaufstiefs bei gut 900 USD, der 200-Tages-Linie (akt. bei 898,15 USD) sowie der Aufwärtskurslücke von Ende April (untere Gapkante bei 893,38 USD). Ein Abgleiten unter die beschriebene Bastion würde eine Toppbildung vervollständigen, aus der sich immerhin ein rechnerisches Abschlagspotential von gut 100 USD ableiten ließe. Die eingangs beschriebene Verschnaufpause könnte sich allerdings auch als gesundes Luftholen herausstellen. Unter charttechnischen Gesichtspunkten sollten Anleger von diesem Szenario ausgehen, wenn die Alphabet-Aktie die Widerstandszone aus der 90-Tages-Linie (akt. bei 957,37 USD) und dem Hoch vom 1. September bei 958,33 USD überspringt. Gelingt der Befreiungsschlag, rücken die Hochs jenseits der 1.000er-Marke wieder auf die Agenda.

Alphabet Class C (Daily)
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Frühjahr reloaded?
„Geschichte wiederholt sich nicht eins-zu-eins, aber sie reimt sich.“ Dieses Bonmot stellt die ideale Einleitung für unsere charttechnische Analyse der Nemetschek-Aktie dar. Anfang April hatten wir einen der Dauerläufer des deutschen Kurszettels unter die Lupe genommen (siehe „Daily Trading“ vom 3. April). Hintergrund damals war der erfolgreiche Test des langfristigen Haussetrends seit Sommer 2012 (akt. bei 61,10 EUR) sowie die anschließend nach oben aufgelöste Flaggenkonsolidierung. Nun steckt das Papier in einer vergleichbaren Situation: Während die jüngste Verschnaufpause bereits oberhalb der Haltezone aus dem o. g. Aufwärtstrend und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 60,14 EUR) auslief, zeichnet sich nun das äquivalente Kursmuster wie vor einem halben Jahr ab (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund würde ein Sprung über die obere Flaggenbegrenzung (akt. bei 68,38 EUR) für ein erneutes prozyklisches Einstiegssignal sorgen, zumal die objektive Auswertung im Rahmen des „HSBC Trendkompass“ eine idealtypische Haussephase signalisiert. Im Erfolgsfall winken neue Rekordstände jenseits der Marke von 71,25 EUR.

Nemetschek (Weekly)
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Quelle

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