| Steter Tropfen höhlt den Stein |
| Angesichts einer Handelsspanne von nicht einmal 40 Punkten und eines wieder einmal
sehr kleinen Kerzenkörpers, stellt die Analyse des DAX® derzeit eine besondere Herausforderung
dar. Neue Erkenntnisse lassen sich aufgrund der gegenwärtigen Schwankungsarmut kaum
ableiten. Trotz der fehlenden Dynamik schlossen die deutschen Standardwerte erstmals
seit Mitte Juli über der Marke von 12.600 Punkten. Unter dem Strich überwiegen damit
unverändert die konstruktiven Argumente. So rückt beispielsweise das Hoch von Mitte
Juli bei 12.677 Punkten mehr und mehr in Schlagdistanz. Auf diesem Level hätte das
Aktienbarometer das rechnerische Anschlusspotential der zuletzt immer wieder diskutierten
Bodenbildung nahezu ausgeschöpft. Die Anfang September nach oben aufgelöste Korrekturflagge
ermöglicht sogar ein Wiedersehen mit dem bisherigen Rekordhoch bei 12.952 Punkten.
Um die beschriebene Ausgangslage nicht zu gefährden, sollte der DAX® in Zukunft nicht
mehr unter die Marke von 12.300 Punkten rutschen, wodurch die jüngste Bodenbildung
negiert wäre. Tradingorientierte Anleger können sogar eine engere Absicherung auf
Basis des jüngsten Aufwärtskurslücke (untere Gapkante bei 12.482 Punkten) heranziehen. |
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DAX® (Daily) |
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| Kräftesammeln oder Toppbildung? |
| Seit dem historischen Rekordstand von Anfang Juni bei 1.008,61 USD ist die Rally bei
der Alphabet-Aktie ins Stocken geraten. Diese Entwicklung lässt aktuell ein hochspannendes
Chartbild entstehen. Auf der Unterseite markiert der steile Aufwärtstrend seit Juni
2016 (akt. bei 926,51 USD) den Auftakt zu einer sehr wichtigen Haltezone. Zusätzlich
speist sich diese aus den jüngsten Verlaufstiefs bei gut 900 USD, der 200-Tages-Linie
(akt. bei 898,15 USD) sowie der Aufwärtskurslücke von Ende April (untere Gapkante
bei 893,38 USD). Ein Abgleiten unter die beschriebene Bastion würde eine Toppbildung
vervollständigen, aus der sich immerhin ein rechnerisches Abschlagspotential von gut
100 USD ableiten ließe. Die eingangs beschriebene Verschnaufpause könnte sich allerdings
auch als gesundes Luftholen herausstellen. Unter charttechnischen Gesichtspunkten
sollten Anleger von diesem Szenario ausgehen, wenn die Alphabet-Aktie die Widerstandszone
aus der 90-Tages-Linie (akt. bei 957,37 USD) und dem Hoch vom 1. September bei 958,33
USD überspringt. Gelingt der Befreiungsschlag, rücken die Hochs jenseits der 1.000er-Marke
wieder auf die Agenda. |
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Alphabet Class C (Daily) |
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| Frühjahr reloaded? |
| „Geschichte wiederholt sich nicht eins-zu-eins, aber sie reimt sich.“ Dieses Bonmot
stellt die ideale Einleitung für unsere charttechnische Analyse der Nemetschek-Aktie
dar. Anfang April hatten wir einen der Dauerläufer des deutschen Kurszettels unter
die Lupe genommen (siehe „Daily Trading“ vom 3. April). Hintergrund damals war der
erfolgreiche Test des langfristigen Haussetrends seit Sommer 2012 (akt. bei 61,10
EUR) sowie die anschließend nach oben aufgelöste Flaggenkonsolidierung. Nun steckt
das Papier in einer vergleichbaren Situation: Während die jüngste Verschnaufpause
bereits oberhalb der Haltezone aus dem o. g. Aufwärtstrend und der 38-Wochen-Linie
(akt. bei 60,14 EUR) auslief, zeichnet sich nun das äquivalente Kursmuster wie vor
einem halben Jahr ab (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund würde ein Sprung über die
obere Flaggenbegrenzung (akt. bei 68,38 EUR) für ein erneutes prozyklisches Einstiegssignal
sorgen, zumal die objektive Auswertung im Rahmen des „HSBC Trendkompass“ eine idealtypische
Haussephase signalisiert. Im Erfolgsfall winken neue Rekordstände jenseits der Marke
von 71,25 EUR. |
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Nemetschek (Weekly) |
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