| Trend erneut im Blickpunkt |
| Die charttechnische Ausgangslage des DAX® gestaltet sich derzeit extrem spannend.
Schließlich weckt das „bullish engulfing“ vom Wochenauftakt mit dem der Aufwärtstrend
seit Februar 2016 (akt. bei 11.993 Punkten) letztlich verteidigt werden konnte, die
Lebensgeister der Bullen. Unterstützung erhalten die Börsenoptimisten zwar durch die
divergente Entwicklung seitens des RSI und des MACD. Aber andererseits hat das Aktienbarometer
gestern eine große Chance liegen lassen. Schließlich verhinderte die Kursschwäche
zum Handelsschluss – inklusive eines Schließens der am Morgen gerissenen Aufwärtskurslücke
– die Ausprägung einer sog. „Inselumkehr“. Per Saldo dokumentieren die ausbleibenden
Anschlusskäufe, dass eine Erholung der deutschen Standardwerte alles andere als ein
Selbstläufer wird. Zu Handelsbeginn dürfte sogar der o. g. Haussetrend wieder in den
Fokus rücken. Damit sind wir beim Thema: Um die Chance auf eine Stabilisierung nicht
gänzlich zu verspielen, gilt es in Zukunft die besagte Trendlinie, spätestens jedoch
die Kombination aus dem Tief vom August 2017 und dem jüngsten Verlaufstief bei 11.869/31
Punkten, zu verteidigen. |
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DAX® (Daily) |
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| Interessantes Level |
| Anfang November verließ die Marktteilnehmer bei dreistelligen Notierungen der Mut.
Die folgende Korrektur hat die SAP-Aktie nun aber auf ein interessantes Level gedrückt.
Im Bereich der Hochs vom Herbst 2016 bei rund 82,50 EUR bietet sich aktuell die Chance
auf die Ausprägung eines kleinen Doppelbodens (siehe Chart). Noch wichtiger ist aber
sicherlich der 2008 etablierte Basisaufwärtstrend (akt. bei 81,88 EUR). Auf dieser
Basis hat der Technologietitel jüngst ein „bullish engulfing“ ausgeprägt. Bestätigt
wird das beschriebene Candlestickumkehrmuster einerseits durch die positive Divergenz
im Verlauf des RSI sowie durch den Bruch des seit November bestehenden MACD-Abwärtstrends.
In der Summe wird eine technische Aufwärtsreaktion zusehends wahrscheinlich. In diesem
Zusammenhang möchten wir die Widerstandszone aus dem Tief vom August 2017, dem Hoch
von Ende Februar 2018 (86,24/86,58 EUR) sowie der 38-Tages-Linie (akt. bei 87,20 EUR)
in den Vordergrund rücken. Ein Sprung über die angeführten Hürden verleiht dem skizzierten
Erholungsszenario deutlichen Nachdruck. Als Stopp bietet sich der o. g. Basisaufwärtstrend
an. |
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SAP (Weekly) |
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| Neues Verlaufshoch bestätigt Haussetrend |
| Die Relative Stärke der amerikanischen Technologiewerte ist weiterhin bemerkenswert.
Als Beispiel möchten wir den Kursverlauf der Micron-Aktie ins Feld führen. Der lehrbuchmäßige
Pullback an die 38-Wochen-Linie (akt. bei 39,06 USD) bzw. die Verteidigung des Aufwärtstrends
seit Mai 2016 (akt. bei 43,69 USD) haben sich als solides Sprungbrett erwiesen (siehe
„HSBC Daily Trading“ vom 28. Februar). Als größter Kurstreiber erweist sich allerdings
die nach oben aufgelöste Korrekturflagge (obere Begrenzung akt. bei 43,68 USD; siehe
Chart). Lohn der Mühen ist ein neues Mehrjahreshoch jenseits der Marke von 49,89 USD.
Diese Entwicklung quittiert mittlerweile auch der trendfolgende MACD mit einem neuen
Einstiegssignal. Rein rechnerisch lässt sich aus der Höhe des „Flaggenmastes“ ein
kalkulatorisches Kursziel im Bereich von rund 60 USD ableiten. Auf dem Weg zum Ausschöpfen
dieses Kurspotentials definieren zwei unterschiedliche Fibonacci-Projektionen – abgeleitet
aus der jüngsten Verschnaufpause – bei 54,62 USD bzw. 57,53 USD zwei nennenswerte
Etappenziele. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich entweder das Hoch von
2017 bei 49,89 USD oder aber der o. g. Haussetrend seit 2016 an. |
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Micron Technology (Weekly) |
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