| Untere Gapkante als Absicherung |
| Während fünf der letzten sechs Wochen hat sich der DAX® mit der Kernunterstützung
bei rund 11.800 Punkten auseinandergesetzt. Letztlich scheinen die deutschen Standardwerte
auf dieser Basis die Kurve bekommen zu haben. Vor allem das jüngste Aufwärtsgap (12.011
zu 12.136 Punkten) sowie die Rückkehr in den Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt.
bei 12.148 Punkten) legen diesen Schluss nahe. Aber auch die Mehrzahl der quantitativen
Indikatoren ist aktuell freundlich zu interpretieren. Hervorheben möchten wir an dieser
Stelle das neue Einstiegssignal seitens des MACD – zuvor hatte der Trendfolger bereits
eine positive Divergenz ausgebildet. Die Hochpunkte von Mitte März (12.460 Punkte)
und Ende Februar (12.601 Punkte) stecken nun die nächsten Widerstände ab. Danach markiert
die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.669 Punkten) eine weitere massive Hürde. Der Charme
der aktuellen Ausgangslage liegt aber auch darin, dass die o. g. Kurslücke in Verbindung
mit der Rückkehr in den beschriebenen Haussetrend eine engmaschige Absicherung ermöglicht.
So gewährleistet ein Stopp auf Basis der unteren Gapkante (12.011 Punkte) gleichzeitig
ein vernünftiges Chance-Risiko-Verhältnis. |
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DAX® (Daily) |
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| Mit neuem Allzeithoch |
| Es gibt wenige deutsche Titel, welche die jüngsten Marktturbulenzen seit Ende Januar
so gut überstanden haben wie die Adidas-Aktie. Im Fall des Sportartikelherstellers
handelt es sich bei dieser Aussage sogar um eine klare Form von „understatement“,
denn jüngst gelang dem Papier mit einem Aufwärtgap im Tageschart (197,80 EUR zu 199,65
EUR) der Spurt auf ein neues Allzeithoch. Damit entsteht eines der besten Signale
der Technischen Analyse überhaupt. Der Titel ist aber noch aus einem anderen Grund
interessant: Eines unserer Lieblingssetups kombiniert die Relative Stärke nach Levy
mit dem Abschluss einer charttechnischen Konsolidierungsformation und ist derzeit
lehrbuchmäßig erfüllt. Schließlich notiert der RSL-Koeffizient wieder über 1, wodurch
ein Aufwärtstrend signalisiert wird. Darüber hinaus konnte der trendfolgende Indikator
seinen seit August 2016 bestehenden Abwärtstrend zu den Akten legen. Mit Blick auf
den „nackten“ Kursverlauf kann die Entwicklung seit Sommer 2017 zudem als seitliche
Schiebezone interpretiert werden, die mit dem neuen Rekordstand nun nach oben aufgelöst
wurde (Fortsetzung siehe unten). |
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adidas (Weekly) |
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| Setup aus dem Lehrbuch |
| In der beschriebenen Konstellation greifen bildlich gesprochen zwei Räder ineinander.
Das Kriterium der relativen Stärke dokumentiert einen vorliegenden Haussetrend und
das abgeschlossene Konsolidierungsmuster signalisiert, dass dieser wieder Fahrt aufnimmt.
Genau diese Ausgangslage finden Investoren derzeit bei der Adidas-Aktie vor. Der Ausbruch
auf der Oberseite wird zusätzlich durch das jüngste MACD-Kaufsignal sowie die idealtypische
Positionierung im HSBC-Trendkompass bestätigt. Aus der Höhe der angeführten Schiebezone
ergibt sich im „uncharted territory“ ein rechnerisches Anschlusspotential von rund
37 EUR, was zu einem Kursziel von knapp 240 EUR führt. Der Charme der aktuellen Ausbruchssituation
liegt aber auch darin, dass Anleger aktuell eine enge Absicherung heranziehen können.
Je nach Risikoneigung bietet sich entweder die o. g. Kurslücke oder das jüngste „swing
low“ auf Wochenbasis (189,70 EUR) als Stopp-Loss an. Sollten die beschriebenen Räder
tatsächlich ineinandergreifen, gewährleisten beide Absicherungsmarken attraktive Chance-Risiko-Verhältnisse. |
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adidas (Weekly) |
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