| Verdiente Verschnaufpause |
| Der DAX® gönnte sich gestern eine wohlverdiente Verschnaufpause. Festmachen können
Anleger diese These an dem im Tageschart zu Buche stehenden „inside day“, d. h. die
Schwankungsbreite verblieb innerhalb der dynamischen weißen Kerze des Vortages. Damit
hat das obere Bollinger Band (akt. bei 12.927 Punkten) die Bullen gestern ausgebremst.
Übergeordnet liegt indes unverändert ein valider Ausbruch über die Schlüsselzone bei
rund 12.700 Punkten vor. Zur Erinnerung: Auf diesem Niveau fällt das Tief des ersten
Handelstags des Jahres (12.745 Punkte) mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.672 Punkten)
sowie dem 50%-Retracement des Korrekturimpulses seit Ende Januar (12.662 Punkten)
zusammen. Da der beschriebene Ausbruch auch durch den Point & Figure-Chart der deutschen
Standardwerte bzw. durch die Konstellation im Heikin Ashi-Monatschart untermauert
wird, bleiben wir bei unserer konstruktiven Einschätzung des Aktienbarometers. Oberhalb
des Hochs vom Juni vergangenen Jahres (12.952 Punkte) warten kaum noch nennenswerte
Hürden bis zum bisherigen Rekordstand bei knapp 13.600 Punkten. Den Stopp-Loss für
bestehende Engagements sollten Anleger indes im Bereich der o. g. langfristigen Glättung
belassen. |
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DAX® (Daily) |
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| Mit neuem Mehrjahreshoch |
| Erstmals seit November 2014 notiert der Ölpreis wieder oberhalb der Marke von 70 USD.
Das jüngste Verlaufshoch signalisiert dabei, dass die Aufwärtstendenz seit Februar
2016 absolut intakt ist. Als Kursziel – abgeleitet aus der im Chart eingezeichneten
inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation – hatten wir bereits mehrfach die Marke
von 74 USD ins Feld geführt, welche bestens mit dem Jahrestief von 2011 (74,95 USD)
harmoniert. Interessanterweise verspricht auch die im Tagesbereich vorliegende Dreiecksformation
ein Anschlusspotential bis in diesen Bereich. Rückenwind liefert aktuell das jüngste
Einstiegssignal seitens des trendfolgenden MACD. Wenngleich das Renditepotential auf
der Oberseite bis zu dieser ersten Zielmarke mittlerweile limitiert erscheint, können
investierte Anleger zweifelsfrei am Ball bleiben. Das Tief vom Juni 2012 bei 77,28
USD definiert danach die nächste Hürde. Der Stopp für bestehende Engagements kann
dagegen auf das Niveau der Haltezone aus dem Hoch vom Januar (66,66 USD) und der Glättungslinie
der letzten 200 Monate (akt. bei 65,93 USD) nachgezogen werden. |
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Ölpreis - WTI (Weekly) |
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| Vor neuem Mehrjahreshoch |
| Die Morphosys-Aktie musste zuletzt zwei Belastungsproben der Unterstützungszone aus
dem Aufwärtstrend seit Oktober 2016 (akt. bei 79,62 EUR) und der 38-Wochen-Linie (akt.
bei 77,44 EUR) hinnehmen. Da die Stresstests letztlich erfolgreich verliefen, steht
nun wieder der ultimative „Deckel“ aus den jüngsten Verlaufshochs sowie dem Pendant
vom Dezember 2014 bei 88,50 EUR im Fokus. Ein neues Mehrjahreshoch oberhalb der angeführten
Hürden würde für ein neues Aufwärtsmomentum sorgen, zumal die Trendfolger MACD und
Aroon gerade synchron wieder neue Einstiegssignale generiert haben. Wenn man die Kursentwicklung
seit Ende September vergangenen Jahres zudem als klassische Tradingrange interpretiert,
dann ergibt sich daraus im Ausbruchsfall ein kalkulatorisches Anschlusspotential von
rund 8 EUR. Im Umkehrschluss kann das rechnerische Kursziel also auf rund 97 EUR taxiert
werden. Für die Aktie spricht darüber hinaus die idealtypische Positionierung im HSBC
Trendkompass, d. h. Relative Stärke nach Levy und Momentum signalisieren aktuell einen
lehrbuchmäßigen Haussetrend. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich im Ausbruchsfall
das Hoch vom November 2017 bei 83,83 EUR an. |
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MorphoSys (Weekly) |
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