28.02.2018 09:00
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DAX® - Vor Bewegungsimpuls?

Im Vergleich zu den USA tut sich der DAX® weiterhin sehr schwer eine nachhaltige Erholung auf das Börsenparkett zu legen. Vielmehr verharren die deutschen Standardwerte im Bereich der Marke von 12.500 Punkten.
Vor Bewegungsimpuls?
Im Vergleich zu den USA tut sich der DAX® weiterhin sehr schwer eine nachhaltige Erholung auf das Börsenparkett zu legen. Vielmehr verharren die deutschen Standardwerte im Bereich der Marke von 12.500 Punkten. In den letzten Handelstagen hat dieses Level in schöner Regelmäßigkeit eine Rolle gespielt. Wenn Investoren die Zeitebene herunterbrechen und sich die charttechnische Konstellation im Stundenbereich anschauen, dann fallen zwei Dinge auf: Zum einen bremst offensichtlich der Durchschnitt der letzten 200 Stunden (akt. bei 12.588 Punkten) weitere Kursavancen aus, zum anderen verlaufen auch die anderen Glättungslinien (38 bzw. 90 Stunden) in diesem Dunstkreis. Solch eng beieinander liegende gleitende Durchschnitte waren in der Vergangenheit oftmals der ideale Nährboden für einen größeren Bewegungsimpuls. Während ein Sprung über die 200-Stunden-Linie den Weg bis zum entscheidenden Widerstandsbündel bei rund 12.750 Punkten ebnet, ließe ein Abgleiten unter das Tief vom 22. Februar bei 12.284 Punkten die Bären das Zepter wieder übernehmen. Die Vorgaben aus den USA dürften sich heute als Belastungsfaktor erweisen, so dass ein Verharren im Bereich der o. g. Marke von 12.500 Punkten beim DAX® fast schon als Erfolg verbucht werden müsste.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Hohe Hürden bremsen Euro aus
In Bezug auf das Währungspaar EUR/USD hatten wir zuletzt immer wieder die Bedeutung des Widerstandsbündels bei rund 1,25 USD betont. Auf diesem Niveau fällt der alte Basisaufwärtstrend seit Anfang 1985 (akt. bei 1,2409 USD) mit den Glättungslinien der letzten 90 bzw. 200 Monate (akt. bei 1,2450/53 USD) sowie dem 61,8%-Retracement des EUR-Verfalls von Mai 2014 bis Januar 2017 (1,2597 USD) zusammen. Abgerundet wird die hier entstehende Kumulationszone durch den Abwärtstrend der letzten 10 Jahre (akt. bei 1,2565 USD). Seit Ende Januar hat sich der Euro an diesen Hürden abgearbeitet. In diesem Verhaltensmuster spiegelt sich der Respekt der Marktteilnehmer vor den angeführten Barrieren wider. Die Luft wird gegenwärtig auch mit Blick auf die quantitativen Indikatoren dünner. So weisen sowohl der MACD als auch der RSI negative Divergenzen aus, indem die jüngsten zyklischen Hochs nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt wurden. Analog interpretieren wir die aktuellen CoT-Daten, welche nach wie vor ein extrem großes Ausmaß an spekulativen EUR-Longpositionen signalisieren. In dieser Gemengelage steckt das Jahreshoch 2017 (1,2092 USD) im Zusammenspiel mit dem zyklischen Tief vom Juli 2012 (1,2040 USD) einen ersten wichtigen Rückzugsbereich ab.
 
 
  EUR/USD (Weekly)  
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Flagge als Kurstreiber
Seit Frühjahr 2016 befindet sich die Micron-Aktie im Haussemodus. In den letzten zweieinhalb Monaten kam es allerdings zu einem Rücksetzer, welcher letztlich als lehrbuchmäßiger Pullback an die Haltezone aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 38,46 USD) und dem Hoch vom Dezember 2014 (36,59 USD) interpretiert werden kann. Die grundsätzliche Aufwärtstendenz wird aber noch durch ein anderes Chartmuster untermauert. Schließlich bildete der Kursverlauf seit Ende November eine klassische „Bullenflagge“ aus. Diese Formation besitzt (aufwärts-)trendbestätigenden Charakter und sollte dem Technologietitel genügend Rückenwind verleihen, um das Mehrjahreshoch vom November 2017 (49,89 USD) zu überspringen. Rein rechnerisch lässt sich aus der Höhe des „Flaggenmastes“ sogar ein kalkulatorisches Kursziel im Bereich von rund 60 USD ableiten. Auf dem Weg zum Ausschöpfen dieses Kurspotentials definieren zwei unterschiedliche Fibonacci-Projektionen – abgeleitet aus der jüngsten Verschnaufpause – bei 54,62 USD bzw. 57,53 USD zwei nennenswerte Etappenziele. Um die angeführten Zielmarken nicht aus den Augen zu verlieren, sollte der Aufwärtstrend seit Mai 2016 (akt. bei 42,99 USD) zukünftig nicht mehr unterschritten werden.
 
 
  Micron Technology (Weekly)  
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