| Wieder über 12.500 Punkten |
| Mit einer erneuten Aufwärtskurslücke (12.482 zu 12.513 Punkten) eroberte der DAX®
gestern die Marke von 12.500 Punkten zurück. Die enge Handelsspanne von lediglich
46 Punkten dokumentiert zwar, dass in der Folge Anschlusskäufe eher ausblieben. Dennoch
überwiegen derzeit eindeutig die positiven Einflussfaktoren. Schlüsselargumente sind
dabei die zuletzt nach oben aufgelöste Korrekturflagge bzw. die jüngst vervollständigte
Bodenbildung. Während letztere zumindest ein Anschlusspotential von rund 400 Punkten
bereithält, lässt die Flagge perspektivisch sogar auf einen Anlauf auf das bisherige
Allzeithoch bei 12.952 Punkten hoffen. Rückenwind kommt von Seiten des S&P 500®, der
gestern einen neuen Rekordstand (2.497 Punkte) verbuchen konnte. Da die deutschen
Standardwerte im kurzfristigen Stundenbereich aber durchaus heißgelaufen sind, gewinnt
das Stoppmanagement an Bedeutung. In diesem Zusammenhang können tradingorientierte
Anleger die Absicherung für bestehende Longpositionen auf das Niveau der unteren Gapkante
der jüngsten Aufwärtskurslücke (12.482 Punkte) anheben. Strategische Investoren lassen
ihren Engagements indes mit einem Stopp auf Basis der Nackenlinie der kleinen Bodenbildung
bei gut 12.300 Punkten etwas mehr Luft zum Atmen. |
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DAX® (Daily) |
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| Kurs: Neues Allzeithoch |
| Über die Analyse der Relativen Stärke nach Levy filtern wir regelmäßig spannende Tradinggelegenheiten
heraus. Ein gutes Beispiel für diese Vorgehensweise liefert aktuell die Osram-Aktie.
Analog zum DAX® ging auch sie im Juni in eine Korrektur über. Dennoch weist das Papier
eine Relative Stärke deutlich oberhalb des Schwellenwertes von 1 auf. Mit anderen
Worten: Anleger können derzeit von einem stabilen langfristigen Haussetrend ausgehen.
Im Tagesbereich wurde im Verlauf des Levy-Kriteriums zudem gerade eine Bodenbildung
abgeschlossen. Im eigentlichen Chartverlauf geht diese Weichenstellung mit der Auflösung
der seit Juni bestehenden Korrekturflagge (siehe Chart) einher. Unter dem Strich gehen
also Chart- und Markttechnik Hand in Hand. Perspektivisch lässt das abgeschlossene
Konsolidierungsmuster auf neue Rekordstände jenseits der Marke von 73,51 EUR schließen.
Im „uncharted territory“ definiert die Parallele zum Aufwärtstrend seit Herbst 2014
(akt. bei 77,93 EUR) das nächste Anlaufziel. Als Absicherung auf der Unterseite bietet
sich die 38-Tages-Linie (akt. bei 69,29 EUR) an. |
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Osram Licht (Daily) |
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| Nimmt wieder Fahrt auf |
| Vielversprechend gestaltet sich die aktuelle charttechnische Ausgangslage der Chevron-Aktie.
Zum einen macht das Papier im Vergleich zu anderen Öltiteln aktuell eine gute Figur,
zum anderen liegt im eigentlichen Chartverlauf eine Ausbruchssituation vor. So konnte
zuletzt eine Konsolidierungsflagge nach oben aufgelöst und die 200-Tages-Linie (akt.
bei 109,40 USD) zurückerobert werden. Gleichzeitig verbuchte der Öltitel jüngst ein
neues Verlaufshoch, was für ein Ausrufezeichen hinter der Bodenbildung der letzten
Monate sorgt. In der Summe liegen also zwei konstruktive Chartmuster vor und der seit
Sommer 2015 bestehende Haussetrend (akt. bei 104,06 USD) dürfte nun wieder Fahrt aufnehmen.
Zunächst sollte dabei die Abwärtskurslücke von Ende Januar (obere Gapkante bei 116,50
USD) geschlossen werden, ehe danach die zyklischen Hochs vom Jahresultimo 2016/17
bei rund 119 USD wieder ins Blickfeld rücken. Als Stopp auf der Unterseite ist derzeit
die o. g. langfristige Glättungslinie prädestiniert, womit sich Anleger im Umkehrschluss
ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis sichern. |
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Chevron (Daily) |
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