| Wochenschluss über 13.000 Punkten |
| Mit einer geringen Handelsspanne von weniger als 70 Punkten pendelte der DAX® am Freitag
um die runde Marke von 13.000 Punkten. Die Bewegungsarmut schlägt sich in dem ausgeprägten
„inside day“ nieder, d. h. die Schwankungsbreite verblieb innerhalb des Pendants des
Vortages. Dennoch schaffte das Aktienbarometer – wenn auch nur marginal – per Wochenschluss
den Sprung über die eingangs angeführte Tausendermarke. Wichtiger ist aus charttechnischer
Sicht aber ohnehin die Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.683 Punkten)
bzw. der in diesem Dunstkreis bestehenden Kumulationszone. Auf der Oberseite stechen
nun allerdings die jüngsten beiden Tageshochs ins Auge, die jeweils nur ein Indexpunkt
voneinander trennt. Um das Aufwärtsmomentum hoch zu halten, wäre deshalb ein Spurt
über die Hochs bei 13.033/34 Punkten nützlich. Da nach einem Kursanstieg um gut 700
Punkten seit dem 25. April bzw. um gut 1.300 Punkten seit Ende März die Luft für die
deutschen Standardwerte kurzfristig auch mal etwas dünner werden könnte, sollten Investoren
die Unterseite nicht vernachlässigen. Eine erste Unterstützung besteht in Form des
Hochs vom Juni vergangenen Jahres bei 12.952 Punkten. |
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DAX® (Daily) |
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| Auf dem Sprung |
| Die massive Unterstützungszone aus dem Aufwärtstrend seit Februar 2016 und der 200-Tages-Linie
(akt. bei 23.962 bzw. 23.838 Punkten) hat sich zuletzt mehrfach als solider Halt erwiesen.
Im Wochenbereich unterstreichen die zuletzt ausgeprägten „Hammer“-Umkehrmuster die
Relevanz der angeführten Bastion. Doch das ist nicht die einzige Bestätigung. Schließlich
arbeiten derzeit auch verschiedene quantitative Indikatoren (z. B. RSI, MACD) an einer
Bodenbildung (siehe Chart). Was aus charttechnischer Sicht allerdings noch fehlt,
ist ein Sprung über das Widerstandsbündel aus dem Hoch von Mitte April (24.859 Punkte)
sowie der Glättung der letzten 90 Tage (akt. bei 24.860 Punkten). Gelingt der diskutierte
Befreiungsschlag, wäre ein kleiner Doppelboden vervollständigt, aus dem sich immerhin
ein rechnerisches Anschlusspotential von gut 1.300 Punkten ergeben würde. Mit anderen
Worten: Im Erfolgsfall wäre die Atempause seit dem bisherigen Allzeithoch bei 26.617
Punkten endgültig vergessen. Als Stopp-Loss auf der Unterseite bietet sich im Ausbruchsfall
die eingangs beschriebene Bastion bei gut 24.000 Punkten an. |
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Dow Jones Industrial Average (Daily) |
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| Konsolidierung im intakten Trend |
| Keine Frage: Die Caterpillar-Aktie befindet sich seit Anfang 2016 in einem übergeordneten
Aufwärtstrendkanal (siehe Chart). Besonders attraktiv erscheint der Einstieg in solche
trendstarken Titel nach einer abgeschlossenen Konsolidierung. Genau diese Konstellation
liegt aktuell vor, denn das Papier korrigierte zuletzt bis an die Kombination aus
der 38-Wochen-Linie (akt. bei 144,22 USD) und der unteren Kanalbegrenzung (akt. bei
141,72 USD). Die inzwischen nach oben aufgelöste Keilformation sorgt nun für das Signal,
dass der übergeordnete Haussetrend wieder an Fahrt aufnimmt. Der Titel ist aber noch
aus zwei weiteren Gründen interessant. Zum einen wurde das o. g. Konsilidierungsmuster
mit einem Gap nach oben (147,16 USD zu 148,00 USD) aufgelöst, zum anderen springt
die Relative Stärke aktuell wieder über den Schwellenwert von 1. D. h. gemessen am
Levy' schen Kriterium wird der beschriebene Ausbruch nach oben bestätigt. Über das
Februarhoch bei 164,58 USD dürfte der Weg deshalb perspektivisch sogar bis zum historischen
Hochstand vom Jahresbeginn bei 173,18 USD führen. Als Absicherung auf der Unterseite
ist die angeführte Kurslücke prädestiniert, womit gleichzeitig ein attraktives Chance/Risiko-Verhältnis
gewährleistet ist. |
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Caterpillar (Weekly) |
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