| Durch das Märzminus des DAX® von 2,7 Prozent ergab sich ein Quartalsverlust von 6,4
Prozent, womit sich das schwächste Quartal seit dem ersten des Jahres 2016 einstellte.
Damals wurde nach Verlusten von 7,2 Prozent in den Monaten Januar bis März die Wende
geschafft (im Grunde ja schon mit dem damaligen Februartief) und zu Silvester stand
ein 2016er-Gewinn von 6,9 Prozent zu Buche. Für dieselbe Jahresperformance wäre ein
DAX-Niveau von 13.800 Punkten notwendig. Vom aktuellen Stand aus ein weiter Weg also,
der von zahlreichen Hürden geprägt ist. Spannend wird, wann der Ausbruch aus dem entscheidenden
Widerstandsdoppel aus dem seit Januar gültigen Abwärtstrend sowie fallender 200-Stunden-Linie
bei derzeit etwa 12.180/12.200 Punkten gelingt. Nachdem der DAX® zuletzt recht nahe
an der Barriere dran war, verhagelt der schlechte April-Auftakt an der Wall Street
die Stimmung schon wieder gründlich. Statt eines frischen Anschlusspotenzials bis
zur Hürde 12.440/12.460 Zähler (drei Intraday-Hochs vom 12. bis 16. März; 38,2%-Fibonacci-Retracment
der Abwärtswelle von 13.597 (Allzeithoch vom 23.1) auf 11.727 Punkte (13-Monats-Tief
vom 26.3)) muss man sich bereits wieder um die Verteidigung ebenjenes Lows sorgen.
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