22.08.2016 09:00
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DAX® - Rauch – aber noch kein Feuer

Rauch – aber noch kein Feuer
In der vergangenen Börsenwoche hat der DAX® 0,55 Prozent verloren. Obwohl diese Entwicklung die zum Teil heiß gelaufenen Indikatoren abgekühlt hat, scheinen die Bullen kurzfristig das Zepter aus der Hand gegeben zu haben. Bei den technischen Indikatoren fällt in diesem Zusammenhang auf Tagesbasis das frische Ausstiegssignal des MACD ins Auge, nachdem der Stochastik bereits zuvor ein Verkaufssignal geliefert hatte. Beides spricht für eingetrübte Perspektiven auf kurze Sicht. Mittelfristig (Wochenchart) kann die Ausgangslage hingegen noch solange als konstruktiv bezeichnet werden, wie die Unterstützungszone aus dem Ausbruchshoch vom April (10.474 Punkte) und der Aufwärtskurslücke vom Montag vergangener Woche (10.374 Punkte) verteidigt werden kann. Fallen die deutschen Standardwerte unter diese Zone, wäre ein Rutsch bis in den Haltebereich bei rund 10.100 Punkten, der durch diverse Hochpunkte aus dem Jahr 2016 gebildet sowie die 90- und 200-Tages-Linie (akt. bei 10.076/72 Punkten) verstärkt wird, einzukalkulieren. Um größeres Aufwärtspotential freizusetzen und wieder Träume von Notierungen auf dem Niveau des Novemberhochs 2015 (11.431 Punkte) zuzulassen, müsste hingegen zunächst das jüngste Verlaufshoch (10.802 Punkte) übersprungen werden.
 
 
  DAX® (Daily)  
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In der Findungsphase
In der vergangenen Börsenwoche konnte der Silberpreis sich nicht mehr über der nach wie vor fallenden 200-Wochen-Linie (akt. bei 19,66 USD) halten. Tatsächlich scheint das Edelmetall aber auf der Suche nach einem neuen Trend zu sein. Die Schwankungsbreite im August lag nur bei 1,43 USD. Aus diesem Grund haben die alten Ausbruchsmarken aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei 18,19/48/60/80 USD weiterhin eine unterstützende Bedeutung. Des Weiteren hat die mit dem Spurt über die genannten Hürden abgeschlossene Bodenbildung weiter Bestand. Damit das Metall Rückenwind bekommt, und das kalkulatorische Kursziel aus der unteren Umkehr im Bereich von rund 23 USD anvisiert werden kann, sollte im kurzfristigen Bereich die 38-Tages-Linie (akt. rund 19,89 USD) und im mittelfristigen Bereich die 200-Wochen-Linie nachhaltig überwunden werden. Für das o.g. Kursziel müssen zudem die Widerstände aus dem bisherigen Jahreshoch bei 21,11 USD sowie der Hochs vom Juli und Februar 2014 bei 21,55/22,16 USD aus dem Weg geräumt werden. Auf der Unterseite bietet die strategisch wichtige Ausbruchsmarke bei rund 18 USD die Möglichkeit ein Stopp zu platzieren.
 
 
  Silber (Daily)  
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Ringen um den Aufwärtstrend
Im Juni rasselte der Euro im Austauschverhältnis zum US-Dollar quasi ungebremst durch den Ende letzten Jahres etablierten Aufwärtstrend (akt. bei 1,1338 USD). Im Rahmen der jüngsten Aufwärtsdynamik ringt der Euro gegenwärtig nun aber wieder um die Rückeroberung dieser Trendlinie. Die technischen Indikatoren (MACD und Stochastik) schlagen sich aktuell in den von uns betrachteten Zeitebenen (Tages-, Wochen- und Monatsbereich) auf die Seite der Euro-Bullen und sprechen daher mittelfristig für einen nachhaltigen Erfolg. Dies würde für die Einheitswährung eine ausgezeichnete Ausgangslage bedeuten, um sich erneut an einem alten Antagonisten der letzten Monate, der Widerstandszone aus diversen Hochpunkten zwischen 1,14 USD und 1,15 USD, zu versuchen. Kann diese aus dem Weg geräumt werden, schiebt sich als Anlaufpunkt bereits das Jahreshoch aus dem Mai (1,1619 USD) in den Vordergrund. Bis der Euro den Kampf um den o. g. Aufwärtstrend für sich entschieden hat, sollten Anleger aber vor allem mit Blick auf die jüngsten Kursverluste vorsichtig bleiben. Im Misserfolgsfall bietet die Kombination der Hochpunkte von Anfang August (1,1236/31 USD) und dem alten Abwärtstrend seit Mai (akt. bei 1,1225 USD) eine wichtige Unterstützung.
 
 
  EUR/USD (Daily)  
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