| Rebound nach Gap-Closing |
| Der DAX® hält die Investoren auf Trab. Nach einem schwachen Start in den Handelstag,
in dessen Verlauf nicht nur die Kurslücke von Ende März geschlossen, sondern temporär
auch die Parallele (akt. bei 11.950 Punkten) zum kurzfristigen Abwärtstrend seit Anfang
April aus dem Stundenchart unterschritten wurde, konnte sich das Aktienbarometer im
weiteren Tagesverlauf stabilisieren und damit Schlimmeres verhindern. Mit einem Tagesschlusskurs
oberhalb von 12.000 Punkten kann unsere Einschätzung aufrechterhalten werden, wonach
es sich bei der aktuellen Bewegung um ein Kräftesammeln vor dem nächsten Impuls nach
oben und (noch) nicht um eine längerfristige Abwärtsspirale handelt. Letzteres würde
in der Folge einen Rücksetzer bis in den Bereich des Hochs vom November 2015 bei 11.430
Punkten nahelegen. Da die Tagesindikatoren derzeit Verkaufssignale aufweisen ohne
bisher eine überverkaufte Lage anzuzeigen, sollten Anleger dieses Szenario nicht vernachlässigen.
Insgesamt hat der deutsche Leitindex aber mit Blick auf die längerfristigen Charts
weiter gute Chancen, in den kommenden Wochen neue Rekordhochs jenseits von 12.376/91
Punkten zu realisieren. Dazu sollte in einem ersten Schritt das Verlaufshoch vom 16.
März bei 12.156 Punkten zurückerobert werden. |
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DAX® (Daily) |
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| Ein neuer Versuch auf der Oberseite |
| Der letzte Versuch des Goldpreis-Futures vom Sommer 2016, den dominierenden Abwärtstrend
seit dem Allzeithoch vom September 2011 (akt. bei 1.352 USD) zu überwinden, war gescheitert.
Seit dem jüngsten Verlaufstief vom Dezember 2016 befindet sich der Preis für das Edelmetall
jedoch wieder auf dem aufsteigenden Ast und strebt nach dem Überwinden der von uns
vor allem betrachteten Glättungslinien (38-, 90- und 200-Wochen), die aktuell zwischen
1.213 USD und 1.246 USD notieren, danach, das seit gut fünf Jahren bestehende Konsolidierungsmuster
in Form einer Flagge „bullish“ aufzulösen. Im Erfolgsfall dürften zunächst die Verlaufshochs
vom Juli 2016, März 2014 und August 2013 bei 1.375/1.392/1.433 USD angesteuert werden,
bevor die Tiefs vom Dezember 2011 und Mai 2012 bei 1.522/27 USD ins Visier rücken.
Die technischen Indikatoren zeigen sich jedenfalls konstruktiv und weisen in Form
des Stochastik und des MACD auf Wochenbasis derzeit klare Kaufsignale auf. Um die
gute Ausgangslage nicht zu gefährden, sollte der Goldpreis künftig nicht mehr unter
die angeführten Durchschnittslinien zurückfallen. Ansonsten steht in der Folge ein
Rücksetzer zumindest bis zum genannten Dezembertief aus 2016 (1.122 USD) zu befürchten. |
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Gold (Weekly) |
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| Ein kleiner Zündfunke fehlt noch |
| Die 38-Monats-Linie (akt. bei 26.842 Punkte) hat sich zuletzt mehrfach als solide
Unterstützung für den Sensex erwiesen. Letztlich besitzt die Kursentwicklung der letzten
zwei Jahre im Rahmen des seit Ende 2011 bestehenden, übergeordneten Aufwärtstrendkanals
einen konsolidierenden Charakter (siehe Chart). In diesem Kontext käme ein Sprung
über das historische Hoch vom März 2015 bei 30.025 Punkten einem Befreiungsschlag
gleich. Dadurch entstünde nicht nur eines der besten Signale der technischen Analyse,
sondern ein neuer Rekordstand sorgt gleichzeitig für das entscheidende Indiz, dass
der übergeordnete Aufwärtstrend wieder an Schwung gewinnt. Hoffnungsvoll hinsichtlich
eines Lüftens des Deckels bei 30.000 Punkten stimmen derzeit die trendfolgenden Indikatoren.
So ist der MACD jüngst dem Beispiel des Aroon gefolgt und hat ein neues Einstiegssignal
geliefert. Im Fall einer positiven Weichenstellung definiert die 138,2%-Fibonacci-Projektion
der Korrektur von März 2015 bis Februar 2016 (32.901 Punkte) im „uncharted territory“
das nächste Anlaufziel, ehe sogar die Parallele (akt. bei 35.215 Punkten) zum Basisaufwärtstrend
auf die Agenda rückt. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich die eingangs
angeführte Glättungslinie an. |
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Sensex (Monthly) |
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