31.03.2017 09:00
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DAX® - Rekordhoch in Schlagdistanz

Rekordhoch in Schlagdistanz
Aus den jüngsten Kurslücken kann der DAX® weiterhin Kapital schlagen. Mit 12.258 Punkten gelang dem Aktienbarometer gestern das dritte Jahreshoch in Serie. Allerdings könnte die Aufwärtsdynamik – wie bereits am Vortag – durchaus größer sein. So betrug die High-Low-Spanne gestern lediglich 58 Punkte und fiel damit mehr als schmal aus. Dennoch überwiegen aus unserer Sicht eindeutig die positiven Aspekte. Schließlich erlaubt der Schlusskurs nahezu auf Tageshoch heute eine unmittelbare Fortsetzung der jüngsten Rally. Per Saldo halten die deutschen Standardwerte somit weiter Kurs auf ihr bisheriges Allzeithoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten, zumal der trendfolgende MACD zuletzt ein neues Einstiegssignal geliefert hat. Auf der Unterseite dient indes die Kombination aus der jüngsten Kurslücke und dem ehemaligen Jahreshoch bei 12.156 Punkten als erste Haltezone für den DAX®. Vor dem Hintergrund des heutigen Monatsultimos möchten wir Anlegern nochmals eine Marke ins Gedächtnis rufen: 11.966 Punkte. Sollten die deutschen Standardwerte jenseits dieses Levels heute aus dem Handel gehen, entstünde der höchste jemals realisierte Monatsschlusskurs – ein Zeichen, dass die Hausse weiter absolut intakt ist.

DAX® (Daily)
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Die nächste Hürde genommen
„False break“, „Rückeroberung der 200-Tages-Linie“ und „Auflösung einer Korrekturflagge“ waren die entscheidenden Stichworte unserer letzten Analysen der Continental-Aktie (siehe „Daily Trading“ vom 14. Dezember sowie vom 2. und 15. Februar). Mittlerweile ist der Titel wieder einen Schritt weiter, denn zuletzt gelang der Sprung über die horizontalen Hürden aus diversen Hoch- und Tiefpunkten im Bereich der Marke von 200 EUR. Damit rückt nun sogar ein Schließen der Abwärtskurslücke von Anfang Januar 2016 (220,10/224,40 EUR wieder auf die Agenda. Jenseits dieses Gaps ist selbst ein Erreichen der historischen Hochstände vom Dezember und Januar 2015 bei 231,90 EUR bzw. 234,25 EUR nicht mehr auszuschließen, zumal die gesamte Kursentwicklung des letzten Jahres nun als abgeschlossene Bodenbildung interpretiert werden kann (siehe Chart). Zusätzlicher Rückenwind kommt vom trendfolgenden MACD, der sowohl im Tages- als auch im Wochenbereich derzeit freundlich zu interpretieren ist. Um die beschriebene Steilvorlage nicht leichtfertig zu verspielen, sollte die Continental-Aktie in Zukunft nicht mehr nachhaltig unter das Hoch vom August 2016 bei 197 EUR zurückfallen.

Continental (Daily)
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Runter von der Kriechspur
In den letzten Wochen haben die europäischen Standardwerte im Vergleich zu den‎ US-Pendants aufgeholt. Aus charttechnischer Sicht gibt es auch gute Gründe hierfür. Beispielhaft möchten wir an dieser Stelle den Sprung über die horizontalen Hürden bei 3.300 Punkten (diverse Hoch- und Tiefpunkte) beim Euro Stoxx 50® ins Feld führen. Als Kurstreiber erweisen sich in diesem Zusammenhang unverändert der im letzten Quartal 2016 abgeschlossene Doppelboden sowie der Bruch des Korrekturtrends seit April 2015 (akt. bei 3.097 Punkten). Das sich aus der unteren Umkehr ergebende Kursziel lässt weiter darauf schließen, dass der langfristige Baissetrend seit Beginn des Jahrtausends (auf wöchentlicher Basis akt. bei 3.450 Punkten) ins Visier genommen wird. Auf dem Weg dorthin definieren die Hochs vom November und Dezember vergangenen Jahres bei 3.520/24 Punkten eine wichtige Zwischenetappe. Da dem Index in den letzten Wochen jeweils höhere Tief- und höhere Hochpunkte gelangen, liegt grundsätzlich ein idealtypischer Aufwärtstrend vor, der einen Test des o. g. dominierenden Abwärtstrends begünstigen sollte. Bereits investierte Anleger können den Stopp für bestehende Engagements auf das Niveau des jüngsten „swing lows“ bei 3.398 Punkten nachziehen.

EURO STOXX 50® (Daily)
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Unterschiedliche Zeitebenen: die gleiche Botschaft
Verschiedene Zeitebenen miteinanderzuverknüpfen, halten wir grundsätzlich für eine sehr sinnvolle Vorgehensweise. Ein nahezu lehrbuchmäßiges Beispiel für diese Methode gibt derzeit die ElringKlinger-Aktie ab. Starten wir mit der Quartalsbetrachtung, wo der Ende 2016 ausgeprägte „Hammer“ mit Blick auf den anstehenden Quartalsultimo nun gleichzeitig Teil eines klassischen „morning stars“ ist. Beide Candlestickumkehrmuster dokumentieren, dass das Papier ein nachhaltiges Unterschreiten der Tiefpunkte von 2015 und 2011 (16,56 EUR bzw. 14,77 EUR) letztlich abgelehnt hat. Unterstützt wird diese Interpretation durch den Bruch des im Verlauf des Monats-RSI bestehenden Baissetrends sowie das frische Kaufsignal seitens des MACD in diesem Zeitfenster. Letzteres entsteht auf einem ähnlich niedrigen Level wie das Pendant aus dem Jahr 2009 und besitzt deshalb eine besondere Relevanz. Zu guter Letzt liegt im Tageschart eine abgeschlossene Bodenbildung vor. Diverse Zeithorizonte gehen also derzeit „Hand in Hand“. Aus der erfolgreichen Umkehrformation in der untergeordneten Zeitebene ergibt sich ein Anschlusspotential von knapp 5 EUR, so dass das Tief vom Oktober 2014 bei 21,50 EUR perspektivisch wieder auf die Agenda rückt. Als Stopp bietet sich das o. g. 2015er-Tief an.

ElringKlinger (Quarterly)
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Quelle

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