30.03.2016 08:00
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DAX® - Respekt vor der 10.000er-Marke wird größer

Respekt vor der 10.000er-Marke wird größer
Anleger sind es ja schon gewohnt: Der DAX® verharrt auch nach den Osterfeiertagen knapp unterhalb der Marke von 10.000 Punkten. Im „auf der Stelle treten“ der letzten Tage spiegelt sich der Respekt der Marktteilnehmer vor der psychologischen Barriere wieder, der inzwischen auch im Verlauf verschiedener Indikatoren Spuren hinterlassen hat. So droht beispielsweise der MACD seine Signallinie von oben nach unten zu durchschneiden. Damit wird das Zeitfenster für einen Spurt über die bei 10.000 Punkten beginnende und sich bis zur Kombination aus den jüngsten beiden Verlaufshochs bei 10.095/112 Punkten sowie dem Tief von Mitte Dezember bei 10.123 Punkten erstreckende Schlüsselzone kleiner. Lohn der Mühen wäre im Erfolgsfall allerdings der endgültige Abschluss der zuletzt immer wieder ins Spiel gebrachten inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Auf der Unterseite messen wir indes den beiden Tiefs vom 22. und 17. März bei 9.763/53 Punkten Signalcharakter bei. Fällt das Aktienbarometer unter diese Zone, müssen Anleger (zunächst) von einem Scheitern an den o. g. Widerständen ausgehen und einen Test der 38-Tages-Linie (akt. bei 9.548 Punkten) einkalkulieren.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Toppbildung abgelehnt, aber …
Analog zum Währungspaar USD/JPY drohte zuletzt auch dem Euro im Vergleich zur japanischen Valuta mit dem Rutsch unter die Tiefpunkte von April 2015 und Juni 2013 bei rund 126/125 JPY der Abschluss einer klassischen Toppbildung. Dank der letzten Wochenkerzen konnte die zuvor angeführte Schlüsselzone jedoch gerade noch einmal verteidigt werden. Letztlich signalisiert diese Entwicklung im Zusammenspiel mit dem Candlestickumkehrmuster in Form eines sog. „tweezer bottom“, dass das Währungspaar zumindest kurzfristig einen Boden gefunden haben dürfte. Die 200-Wochen-Linie (akt. bei 129,40 JPY) markiert aber den Auftakt zu einer wichtigen Widerstandszone, die sich bis zum Abwärtstrend seit Dezember 2014 (akt. bei 130,49 JPY) erstreckt. Erst ein Spurt über dieses Level würde die charttechnischen Perspektiven der Einheitswährung nachhaltig aufhellen, denn die beschriebene Trendlinie fungiert gleichzeitig als obere Begrenzung eines „bullishen“ Keils. D. h. im Erfolgsfall wäre nicht nur die langfristige Glättungslinie, sondern auch die angeführte Keilformation nach oben aufgelöst (siehe Chart). Als Absicherung auf der Unterseite bieten sich – je nach Risikoneigung – die eingangs erwähnte Haltezone bei rund 126/25 JPY oder aber das jüngste Verlaufstief bei 122,06 JPY an.
 
 
  EUR/JPY (Weekly)  
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Kreuzunterstützung im Feuer
Mit Hilfe des HSBC Trendkompasses sind Anleger in der Lage die 30 DAX®-Werte – und seit zwei Wochen auch insgesamt 41 deutsche Nebenwerte unterhalb der ersten Börsenliga – nach den Kriterien der relativen Stärke nach Levy und dem Momentum der letzten vier Wochen zu filtern. Die E.ON-Aktie zählt aktuell weiter zu den Titeln, die sich gemessen an den beiden objektiven Maßstäben, in einem Abwärtstrend befinden. In dieser Gemengelage gilt es, die Kreuzunterstützung aus einem alten Baissetrend (akt. bei 7,90 EUR) und den letzten Verlaufstiefs zwischen 8,00 EUR und 7,82 EUR unbedingt zu verteidigen. Ansonsten wäre die Schiebezone der letzten Monate nach unten aufgelöst und Investoren müssten ein Wiedersehen mit dem Mehrjahrestief von Ende September bei 7,08 EUR einkalkulieren, zumal auch die quantitativen Indikatoren (z. B. MACD, RSI) mit Vorsicht zu genießen sind. Auf der Oberseite ist dagegen ein Spurt über die 200-Tages-Linie (akt. bei 9,60 EUR) bzw. die letzten Erholungshochs bei rund 10 EUR nötig, damit aus charttechnischer Sicht von einer Bodenbildung ausgegangen werden kann. Letzteres ist derzeit aber lediglich Wunschdenken.
 
 
  E.ON (Weekly)  
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Läuft und läuft und läuft
Die Hochtief-Aktie entwickelt sich mehr und mehr zu einem wahren Dauerbrenner (siehe u. a. Analyse vom 29. Februar). Mittlerweile hat der Bautitel sein Allzeithoch bis auf 108,65 EUR ausbauen können. Da ein neuer Rekordstand für eines der besten Signale der technischen Analyse sorgt, bleiben bestehende Engagements weiterhin klar haltenswert. Analog sind beispielsweise die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon zu interpretieren, die jeweils einen intakten Haussetrend signalisieren. Im „uncharted territory“ definiert die Parallele (akt. bei 111,86 EUR) zum Aufwärtstrend seit September 2012 eine der wenigen verbliebenen Anlaufziele. Da aber gleichzeitig der RSI im Wochen- und Monatsbereich im überkauften Terrain notiert bzw. der Oszillator auf Tagesbasis beginnt eine divergente Entwicklung zu zeigen, gewinnt das Stoppmanagement an Bedeutung. Zum Nachziehen des Stopps ist unseres Erachtens die Kombination aus zwei Fibonacci-Projektions-Leveln bei 101,40 EUR bzw. 100,28 EUR sowie dem ehemaligen Rekordhoch vom November 2007 bei 98,31 EUR prädestiniert.
 
 
  HOCHTIEF (Monthly)  
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Quelle

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