| Rücksetzer an Gründonnerstag mahnt zur Vorsicht |
| Zuletzt sah sich der DAX® einem Kampf um die Marke von 10.000 Punkten ausgesetzt. Die Entscheidung darüber, in welche Richtung das Pendel dabei ausschlägt, ist bisher noch nicht efallen. Um ein positives Szenario zu etablieren, muss es dem Aktienbarometer gelingen, die Schlüsselmarken in Form der 38,2%-Korrektur der gesamten Abwärtsbewegung seit April 2015 (10.109 Punkte) und des Dezembertiefs bei 10.123 Punkten zu überwinden. In diesem Fall wäre doch noch eine nicht ganz idealtypische inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation komplettiert, deren rechnerisches Anschlusspotential bis zum Hoch vom 30. November bei 11.431 Punkten reicht. Ein Befreiungsschlag wäre dabei vollzogen, wenn ein Sprung über die Kombination aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.391 Punkten) und dem Baissetrend seit April 2015 (akt. bei 10.440 Punkten) gelingt. Auf der Unterseite richtet sich der Fokus auf die beiden jüngsten Tiefs vom 22. und 17. März bei 9.763/53 Punkten, bevor die markanten Tiefpunkte vom August und September 2015 bei 9.338/25 Punkten ins Visier rücken. Bei den Indikatoren mahnt vor allem das frische Ausstiegssignal des Stochastiks vor weiteren Rücksetzern. Anleger sollten daher die o. g. Märztiefs als Stopp für bestehende Longpositionen heranziehen. |
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DAX® (Daily)
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| Gewinne laufen lassen |
| „Technikerherz was willst du mehr“, lautete Anfang Februar die für unsere Verhältnisse fast schon euphorische Aussage zur Software-Aktie (siehe „Daily Trading“ vom 2. Februar). Seither konnte der Technologietitel weiter zulegen und aus der seinerzeit thematisierten inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation lehrbuchmäßig Kapital schlagen. Da das Papier – gemessen am Kriterium der relativen Stärke nach Levy – derzeit zu den attraktivsten im gesamten HDAX® gehört, können Anleger weiter am Ball bleiben. Zusätzlichen Rückenwind liefern die Trendfolger MACD und Aroon, die jeweils einen intakten Haussetrend signalisieren. Als nächstes Etappenziel fungiert nun das Hoch vom Januar 2013 bei 35,45 EUR, während jenseits dieses Levels zumindest perspektivisch sogar das Hoch vom Sommer 2011 bei 44,50 EUR wieder auf die Agenda rückt. Das Kursziel aus der o. g. unteren Umkehr ist dabei genau zwischen den beiden genannten Marken (rund 40 EUR) anzusiedeln. Um die gute Ausgangslage nicht zu gefährden, sollte die Aktie in Zukunft nicht mehr unter die Hochs von 2013 und 2014 bei gut 29 EUR zurückfallen. |
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Software AG (Monthly)
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| Den Boden „ausgehämmert“? |
| Bei der Under Armour-Aktie, die weiterhin zu den absoluten Erfolgsstorys der letzten Jahre zählt, erwiesen sich zuletzt dreistellige Kursnotierungen als zu viel des Guten. Ausgehend vom bisherigen Rekordstand bei 105,89 USD ging der Titel vielmehr in eine scharfe Korrektur über, die erst zu Jahresbeginn im Dunstkreis der 38-Monats-Linie (akt. bei 62,83 USD) ein Ende fand. Zumindest dokumentiert das auf dieser Basis ausgeprägte Candlestickumkehrmuster in Form eines klassischen „Hammers“ den Kontrollverlust der Bären. Da in den beiden darauffolgenden Monaten jeweils die deckungsgleiche Formation ausgeprägt bzw. der seit 2011 bestehende Aufwärtstrendkanal (untere Begrenzung akt. bei 75,51 USD) durch die beschriebene Verschnaufpause fast punktgenau bestätigt wurde, ist das Papier derzeit einen intensiven Blick wert. Insbesondere ein Anstieg über die Marke von 86,29 USD – gleichbedeutend mit der „bullishen“ Auflösung der angeführten „Hammer“ – würde u. E. den Grundstein für einen Anlauf auf das bisherige Allzeithoch legen. Die 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von September 2015 bis Januar 2016 (122,19 USD) lässt sogar deutlich mehr „Luft nach oben“. |
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Under Armour (Monthly)
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