| Ruhe vor dem Feuerwerk? |
| Nach dem Höhenflug vom Dienstag hat der DAX® gestern eine Verschnaufpause eingelegt. Diese Pause ist aus Sicht der Bullen auch erforderlich, denn der RSI hat sich seit Anfang August sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis dem überkauften Bereich angenähert. Somit bleiben die Ampeln bei den Indikatoren trotz der leichten Konsolidierungsphase auf „grün“. Das gilt auch für den eigentlichen Chartverlauf. Zwar konnte trotz eines neuerlichen Verlaufshochs (10.708 Punkte) die Kurslücke vom Jahreswechsel bisher noch nicht vollständig geschlossen werden (obere Gapkante bei 10.743 Punkten), der Sprung über die wichtige horizontale Widerstandszone zwischen 10.341 und 10.474 Punkten sollte dem Aktienbarometer aber weiter Rückenwind verleihen. Geling das Gap-Closing, ist der Weg in Richtung der runden Marke von 11.000 Punkten grundsätzlich frei. Muss der DAX® dagegen dem hohen Tempo vom Wochenbeginn weiter Tribut zollen, stellt die untere Kante des Aufwärtsgaps vom Montag bei 10.374 Punkten eine erste Haltemarke dar. Zusammen mit mehreren horizontalen Marken bei rund 10.100 Punkten fungiert danach aber vor allem die 200-Tages-Linie (akt. bei 10.080 Punkten) als wichtige Unterstützung. |
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DAX® (Daily)
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| Mit neuem Allzeithoch |
| Am 20. Juli wiesen wir im „Daily Trading“ darauf hin, dass die von uns betrachteten Glättungslinien der letzten 38, 90 und 200 Tage bei der FMC-Aktie nach der Seitwärtsphase der vorangegangenen 16 Monate extrem dicht beieinander lagen. Die beschriebene Extremkonstellation konnte der Titel mittlerweile in den erwarteten Bewegungsimpuls ummünzen. Lohn der Mühen ist ein neues Allzeithoch jenseits der horizontalen Barrieren zwischen 81,90 EUR und 83,17 EUR. Der Ausbruch auf der Oberseite wird dabei durch die objektive Einschätzung im Rahmen des „HSBC Trendkompasses“ untermauert. Schließlich signalisieren sowohl das Momentum der letzten vier Wochen als auch die relative Stärke nach Levy einen intakten kurz- und langfristigen Aufwärtstrend. Aus der Höhe der seitlichen Schiebezone lässt sich nun ein kalkulatorisches Anschlusspotential bis rund 90 EUR ableiten, welches gut mit der 161,8%-Fibonacci-Projektion der Verschnaufpause von Ende Januar bis Juni 2016 harmoniert (91,09 EUR). Um das Risiko eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte die Aktie in Zukunft nicht mehr unter das Aprilhoch bei 80,69 EUR zurückfallen. |
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Fresenius Medical Care (Daily)
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| Euro mit Ambitionen |
| Die kurze Verschnaufpause des Euro gegenüber dem britischen Pfund scheint sich bereits wieder dem Ende entgegenzuneigen. In den letzten Handelstagen konnte die Einheitswährung die Marke von 0,85 GBP zurückerobern und steuert damit zielstrebig auf das Anfang Juli nach dem EU-Referendum in Großbritannien verzeichnete Verlaufshoch (0,8626 GBP) zu. Gelingt der Sprung über diese Hürde, rückt zunächst das Mehrjahreshoch vom Februar 2013 bei 0,8814 GBP in den Fokus, bevor erstmals seit 2011 wieder Notierungen von mehr als 0,90 GBP realistisch werden. Erfreulich ist, dass die Oszillatoren ihre überkaufte Lage abgebaut und wieder neue Einstiegssignale geliefert haben. Und auch der trendfolgende MACD steht kurz davor, seine Triggerlinie von unten zu durchstoßen. In den kommenden Wochen sind somit weitere Kursgewinne wahrscheinlich, was Anleger für den Fall zur Aufstockung bestehender EUR-Longpositionen nutzen können, dass das o. g. Julihoch überwunden wird. Als Stopp bietet sich vor allem das Hoch vom 7. April bei 0,8120 GBP zur Absicherung aufgelaufener Gewinne bzw. zur Minimierung von Kursverlusten an. |
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EUR/GBP (Daily)
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